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Temperatursturz am Wochenende: Orkantief verjagt den Sommer

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 18.09.2018 berliner-zeitung
Ein Hund läuft bei starkem Wind. (Symbolbild) © Jens Büttner/dpa Ein Hund läuft bei starkem Wind. (Symbolbild)

Das dürfte es bald gewesen sein mit dem Dauersommer 2018: Am Wochenende kommt ein schwerer Sturm auf uns zu, der die Temperaturen drastisch in die Tiefe stürzen lassen wird - der erste Herbststurm dieses Jahres.

Orkanböen bis zu 120 km/h erwartet

Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net) erklärt, was er aus mehreren Wettermodellen herausliest: „Ein Orkantief zieht mit seinem Zentrum direkt über den Norden Deutschlands und sorgt dabei für schweren Sturm. Teilweise wären dabei sogar orkanartige Böen bis 110 km/h möglich, an der Küste Orkanböen bis 120 km/h." Jung weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Prognose immer noch unsicher ist.

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Sicher ist aber, dass die letzte kalendarische Sommerwoche spätestens am Sonntag, also just zum Herbstanfang, jäh abreißt. Vorboten des Kommenden erreichen uns allerdings schon am Freitag. Bis dahin können wir jedenfalls noch einmal drei Tage ungetrübten Sommerwetters mit Maximalwerten von 31 Grad in unserer Region erleben. Auch am Freitag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Süden Brandenburgs noch einmal bis zu 31 Grad, während sich im Nordwesten bereits tagsüber viele Wolken ballen. Ab Nachmittag breitet sich von dort aus Regen aus und der Wind dreht zeitweise böig auf.

Am Sonnabend wird es kalt

So wie es sich aktuell abzeichnet, wird der Regen wohl in der Nacht zu Sonnabend abziehen, aber nachfolgend werden die Temperaturen in der Nacht unter die 10-Grad-Marke sinken. Am Sonnabend werden wir auch tagsüber kaum noch die 20-Grad-Marke erreichen. 

Und es könnte in den Folgetagen sogar noch deutlich kühler werden. Für Sonntagabend erwartet Diplom-Meteorologe Jung den schweren Sturm, der am Montag die Temperaturen in den Keller drückt und in den höheren Lagen der Mittelgebirge sogar Schneeregen bringen könnte. „Die nächsten Tage werden wirklich sehr spektakulär“, erwartet Jung.

Was nach dem Sturm folgen wird, ist noch spannender, denn es könnte regional durchaus nochmal zu einer deutlichen Erwärmung kommen. Umgekehrt könnten uns sehr kühle Tage bevorstehen: niedrige einstellige Nachtwerte und zum Monatsende gerade noch zwölf Grad am Tag: Damit wären wir dann wirklich mitten im Herbst angelangt. (jst)

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