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Tornados wüten in den USA: Mehrere Tote

KURIER-Logo KURIER 23.01.2017 sho
Von diesem Haus blieb nicht mehr viel übrig. © AP/Branden Camp Von diesem Haus blieb nicht mehr viel übrig.

Weitere schwere Stürme und Starkregen zu befürchten.

Bei den verheerenden Tornados sind am Wochenende allein im US-Bundesstaat Georgia mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden am Sonntag mit. Für sieben Landkreise in dem Staat sei der Ausnahmezustand ausgerufen worden.

Am frühen Samstag waren bereits in Mississippi vier Einwohner bei Tornados ums Leben gekommen. Die Unwetter am Wochenende richteten außerdem schwere Schäden an. In Georgia waren zahlreiche Gemeinden ohne Strom.

Acht der Opfer wurden allein im Bezirk Cook beklagt, darunter sieben in einem Wohnwagenpark, wie die Zeitung "Atlanta Journal-Constitution" unter Berufung auf einen Behördenvertreter berichtete. Im Bezirk Dougherty kündigten die Behörden über den Kurznachrichtendienst Twitter die Einrichtung von Notunterkünften an. Ein Bezirkspolitiker bezeichnete die Lage im Onlinenetzwerk Facebook als "absolut verheerend".

Die Wetterbehörde NOAA meldete schwere Sturmschäden in Georgia, darunter umgeknickte Bäume und heruntergerissene Stromleitungen. In einigen Bezirken fiel der Strom aus.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Unwetter als "teuflisch und gewaltig und stark". Er sprach dem Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, sein Beileid aus. Zugleich verwies er darauf, dass auch Florida und Alabama betroffen seien. Deal rief für sieben Bezirke im Süden Georgias den Notstand aus.

Die Behörden rechneten mit weiteren schweren Stürmen. Auch weiterer Starkregen sei zu befürchten.

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