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Tropensturm "Otto" wächst auf dem Durchzug durch die Karibik zum Hurrikan an

AFP-LogoAFP 23.11.2016
Ein umstürzender Baum hat in Panama einen Jungen erschlagen: Der Tropensturm "Otto" ist auf seinem Zug durch die Karibik zu einem Hurrikan angewachsen. Heftiger Regen im Gefolge des Sturms riss in Panama mindestens drei Menschen in den Tod. © Bereitgestellt von AFP Der Tropensturm "Otto" ist auf seinem Zug durch die Karibik zu einem Hurrikan angewachsen. Heftiger Regen im Gefolge des Sturms riss in Panama mindestens drei Menschen in den Tod.

Der Tropensturm "Otto" ist auf seinem Zug durch die Karibik zu einem Hurrikan angewachsen. Heftiger Regen im Gefolge des Sturms riss am Dienstag in Panama mindestens drei Menschen in den Tod, vier weitere wurden vermisst. Nach Angaben des Hurrikan-Zentrums in Miami dürfte "Otto" am frühen Donnerstag in Nicaragua oder Costa Rica auf Land treffen.

Nach Angaben des Hurrikan-Zentrums vom frühen Mittwochmorgen bewegte sich der Hurrikan mit einer Geschwindigkeit von nur vier Stundenkilometern und Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern westlich in Richtung Nicaragua und Costa Rica - je langsamer ein Sturm ist, desto zerstörerischer ist seine Kraft.

Hurrikan "Otto": Der Tropensturm "Otto" ist auf seinem Zug durch die Karibik zu einem Hurrikan angewachsen. © Bereitgestellt von AFP Der Tropensturm "Otto" ist auf seinem Zug durch die Karibik zu einem Hurrikan angewachsen.

In Panama sorgten die ersten Ausläufer von "Otto" für Überschwemmungen und Erdrutsche und richteten großen Schäden an. Zwei Menschen starben nach Angaben des Zivilschutzes durch einen Erdrutsch in der Nähe der Hauptstadt Panama-Stadt, ein Junge wurde getötet, als ein Baum auf dem Schulweg auf den Wagen seiner Mutter stürzte - diese blieb unverletzt. Die Behörden ordneten die Schließung aller Schulen an.

In Costa Rica beschlossen die Behörden die Zwangsevakuierung des gesamten nördlichen Teils ihrer Karibik-Küste. Davon betroffen waren rund 4000 Menschen. Sollte "Otto" tatsächlich in Costa Rica auf Land treffen, wäre dies das erste Mal seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch Nicaragua, das ärmste Land Zentralamerikas, gab eine landesweite Hurrikan-Warnung aus und ordnete die Evakuierung seiner Küstengemeinden an.

Der Hurrikan dürfte auf seinem Weg vom Atlantik zum Pazifik am Donnerstag an der nicaraguanischen Hauptstadt Manama vorbeiziehen und am Freitag den Pazifik erreichen. Dabei dürfte er wieder an Kraft verlieren.

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