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TV-Wetter-Experte Schwanke warnt: Auch der Sommer 2019 wird gefährlich

EXPRESS-Logo EXPRESS 30.03.2019 express
Der Sommer 2018 – er war verdammt schön und heiß: Und was bringt der Sommer in diesem Jahr? © picture alliance/dpa Der Sommer 2018 – er war verdammt schön und heiß: Und was bringt der Sommer in diesem Jahr?

Der Sommer 2018, wir erinnern uns alle – er war lang, sonnig und heiß.

Noch ist der Sommer 2019 in weiter Ferne, doch viele fragen sich, wird das Wetter wieder so extrem?

TV-Meteorologe Karsten Schwanke (50) sagt in einem „Zeit“-Interview, der kommende Sommer müsse zwar nicht unbedingt genauso warm werden wie der letzte. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei aber durchaus gegeben.

Es könne jetzt öfter zu extremen Dürren kommen, erklärt Schwanke: „Noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts lag die Wahrscheinlichkeit bei 1:245 Jahren (also alle 245 Jahre hätte ein solcher Jahrhundertsommer auftreten können).

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Heute hat sich diese statistische Wahrscheinlichkeit auf 1:8 erhöht – also ein statistisch wahrscheinliches Auftreten alle acht Jahre!“

Wie der Sommer 2019 wird, lässt sich also leider noch nicht hundertprozentig vorhersagen. Aber Meteorologen arbeiten an besseren und konkreteren Wettermodellen.

karsten_schwanke © picture alliance / dpa karsten_schwanke

Karsten Schwanke über Langzeitvorhersagen

Wetter-Mann Schwanke: „Tatsächlich kann ich nicht sagen, wie der Sommer 2019 wird. Wetterzentren beschäftigen sich aber mit der Frage, wie auch längerfristige Wetterprognosen machbar wären. Die einzige brauchbare Langfristprognose, die mir bekannt ist, ist die Vorhersage des Eintreffens des indischen Sommermonsuns durch den indischen und den britischen Wetterdienst. Hier in Europa steckt die Langzeitvorhersage noch in den Kinderschuhen und ist Gegenstand von Forschungsvorhaben.“

Deutscher Wetterdienst...

Der DWD ist eine Bundesoberbehörde mit Sitz in Offenbach am Main. Der Deutsche Wetterdienst ist der nationale meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland. 

Die Unwetterwarnungen des DWD betreffen meist große Gebiete und können daher recht ungenau sein. Vor allem lokale Unwetter oder Tornados entwickeln sich sehr kurzfristig. Davor gezielt zu warnen, ist für Meteorologen schwer.

Warnsystem verbessert

Im Juni 2016 hat der DWD deshalb sein Warnsystem verbessert. Seitdem werden nicht mehr ganze Landkreise, sondern die konkret betroffenen Gemeinden vor Unwettern gewarnt.

Bis 2016 war die Republik in 400 Warngebiete, nämlich die Landkreise, aufgeteilt. Das wurde nun geändert. Es kann kleinräumiger gewarnt werden.

Eine Garantie gibt es nicht

Trotzdem sollten Sie sich nicht komplett auf die Vorhersage des DWD verlassen. Das Wetter bleibt ein chaotisches System, es wird den Menschen auch in der Zukunft immer wieder durch unvorhersehbare Entwicklungen überraschen.

Am schnellsten kommen Sie an die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes über die Seite www.wettergefahren.de oder über die kostenlose WarnWetter-App.

(mt)

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