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NÄCHSTES
Abschied von Ruth Pfau

Vier Tote durch Lawine in den französischen Alpen

In einer Lawine sind in den französischen Alpen vier Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich im Skigebiet von Tignes, aber etwas abseits der Pisten im Tiefschnee. Die vier Opfer waren ein Vater, sein 15-jähriger Sohn und dessen 19-jähriger Halbbruder; dazu ein Skilehrer. Sie hatten Snowboards dabei, waren in dem Moment aber zu Fuß unterwegs. Sie alle trugen Lawinenausrüstung; die Hilfe kam aber für eine Rettung aus dem Schnee zu spät. Die Lifte der Pisten waren ganz in der Nähe. Die Mitarbeiter dort alarmierten nach dem Lawinenabgang die Rettungskräfte. Ein Jugendlicher war noch kurz zuvor mit der Gruppe unterwegs, trennte sich dann aber von den anderen. Seine Befragung brachte Sicherheit, dass nicht noch weitere Opfer zu erwarten waren. Das Skigebiet Tignes – Val d’Isère hat Pisten auf einer Fläche von 480 Hektar und ein Gebiet von 3200 Hektar außerhalb der Pisten. Die maximale Höhe ist 3456 Meter. Die Behörden hatten vor einem Lawinenrisiko gewarnt. Es galt die Warnstufe drei von fünf. Es war das schlimmste Lawinenunglück dieses Winters in Frankreich. Die zunächst äußerst schneearme Saison kam aber auch erst Mitte Januar in Gang. Seit November gab es in den französischen Alpen und Pyrenäen dreizehn Unglücke; drei Menschen kamen ums Leben. Im Winter zuvor waren es 45 Lawinenunglücke mit insgesamt 21 Toten.
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