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Von wegen Polarwirbel!: Statt Bibber-Kälte kommt der Schmuddel-Winter

EXPRESS-Logo EXPRESS 07.12.2016
Schmuddelwetter im Dezember © imago/Ralph Peters Schmuddelwetter im Dezember

Was war nicht alles zu lesen vom winterlichen Kälte-Schock!? „Polarwirbel“ war das Stichwort. Der sollte knackige Minustemperaturen im zweistelligen Bereich bringen. 

Doch Pustekuchen. Bisher ist von der Mega-Kälte nichts zu spüren. Stattdessen wechseln sich kühle und relativ milde Tage ab. Für Diplom-Meteorologe Dominik Jung von „wetter.net“ keine Überraschung:

„Wir sitzen einfach zwischen den Stühlen. Da ist kalte Luft in Russland und warme Luft über dem Atlantik und im Südwesten Europas. Beides trifft sich immer wieder über Deutschland. Mal reicht es für ein paar kältere Tage, dann wird es wieder wärmer.“

Bis Mitte Dezember weiter mild

Und das wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Auch die kommenden Tage und Wochen bleiben mild. Im Rheinland werden bis Mitte Dezember Temperaturen von sieben bis zehn Grad erwartet. Nachts geht es immerhin bis auf oder knapp über den Gefrierpunkt runter. Dabei wechseln sich Sonne und Wolken ab, auch Regen ist immer mal wieder möglich.

Wirklich glücklich wird das Winter-Fans nicht machen. 

Gibt es weiße Weihnachten?

Die Prognose für weiße Weihnachten ist eher schlecht. Laut Jung werde uns das nass-kalte Schmuddelwetter auf jeden Fall bis kurz vor Heiligabend erhalten bleiben. Im Flachland werden dann bis zu fünf Grad erwartet, zu warm für eine Schneedecke. Für die Mittelgebirge werden immerhin Temperaturen um die null Grad prognostiziert.

Sicher ist das alles aber natürlich noch nicht. Jung: „Noch muss man die Hoffnung auf weiße Weihnachten nicht beerdigen. Es kann sich bis dahin noch einiges tun.“

Zumal wir uns kalendarisch bis zum 21. Dezember sowieso noch im Herbst befinden. Der Winter kann also noch kommen... 

(so)

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