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Wüsten-Winter in Deutschland erwartet: So ernst ist die Lage

WUNDERWEIB-Logo WUNDERWEIB 09.11.2018 wunderweib
Wüsten-Winter in Deutschland erwartet: So ernst ist die Lage © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Wüsten-Winter in Deutschland erwartet: So ernst ist die Lage In Deutschland trocknen durch den mangelnden Niederschlag immer mehr Flüsse aus. Droht uns ein Wüsten-Winter?

Der Sommer 2018 war schön, aber auch zu heiß. Nur knapp entkam er dem Hitzerekord von 2003, gilt als zweitwärmster Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Allerdings geht 2018 laut Deutschem Wetterdienst insgesamt als das wärmste Jahr in die Wetter-Geschichte ein. So lang die Durchschnittstemperatur von Januar bis Oktober bei 11,6 Grad; zuvor waren es um die 9,4 Grad.

Vor allem die Natur litt unter den hohen Temperaturen. Darunter auch der Rhein, der eigentlich als wasserreichster deutscher Fluss gilt. Er misst nur noch einen Pegel von 13 Zentimetern (siehe Bild unten). Die Berliner Spree ist ähnlich ausgedörrt. 

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Dürre in Deutschland - auch im Winter?

Zwar regnet es immer mal wieder, aber die Mengen reichen nicht auf, um die ausgetrockneten Flüsse zu wieder ausreichend zu füllen. "Die Dürre 2018 mündet langsam aber sicher in einen gefährlichen Bereich", warnt "Wetter.net"-Meteorologe Dominik Jung in einem Gespräch mit der Berliner Zeitung.

Der November ist bisher mild und so soll es im Dezember ebenfalls wärmere Temperaturen geben laut des NOAA-Modells (ein Wettermodell für Langzeitprognosen). "Die große Trockenheit haben wir bis Ende November, kann aber im Dezember zu Ende gehen, jedoch wird es nicht zu nass", so Kai Zorn von Wetter.com. Aber Januar könne es jedoch kühler und nasser werden.

Ob wir also einen Wüsten-Winter bekommen, ist zu diesem Zeitpunkt schwer zu sagen - auszuschließen ist es jedoch nicht. "Es ist noch alles offen", sagt auch Kai Zorn.

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