Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Wetter-Auf-und-Ab: Temperaturen kippen ins Winterliche

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 24.10.2018 berliner-zeitung
Das aktuelle Deutschlandwetter vom 24. Oktober 2018 mit Diplom-Meteorologe Dominik Jung. © Bereitgestellt von DuMont.next GmbH & Co. KG Das aktuelle Deutschlandwetter vom 24. Oktober 2018 mit Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Kaum ist die durch Tief „Siglinde“ bedingte Sturm-Gefahr glimpflich überstanden, sorgt das Wetter schon wieder für neue Kapriolen.

Die Temperaturen rutschen in den nächsten Tagen deutlich nach unten, so dass für die Winterdienste bereits erste größere Einsätze bevorstehen könnten. Allerdings gilt das besonders für Lagen ab 400 Metern, wo es lokal für eine kleine Schneedecke reichen könnte.

Auch in Berlin und Brandenburg werden die Temperaturen in den nächsten Tagen deutlich zurückgehen. Allerdings besteht keine Chance auf Schneefall. 

Sturm richtet kaum Schaden an 

Das befürchtete Sturm-Chaos ist ausgeblieben. Wind und Regen haben in der Nacht zum Mittwoch in Berlin und Brandenburg nur geringen Schaden angerichtet. „Hier und da gab es ein paar kleinere Einsätze, aber was Gravierendes war nicht dabei“, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am frühen Morgen. 

„Bei uns sind gar keine Schäden bekannt geworden“, sagte ein Sprecher des Lagezentrums ins Potsdam. Noch bis zum Abend müsse aber in der Region mit heftigen Windböen und einzelnen Regenschauern gerechnet werden, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Im Laufe des Mittwoch zeigt sich die Sonne wieder für einige Stunden in Berlin und Brandenburg, die Temperaturen klettern auf bis zu 12 Grad. 

Ab Donnerstag hängt der Himmel über Berlin allerdings wieder voller Wolken. Es bleibt regnerisch und windig. Pünktlich zur Zeitumstellung am Wochenende sinken die Temperaturen dann noch weiter auf winterliche 6 bis 10 Grad. 

Auch interessant: Der lange Sommer und die Folgen

Winterreifen von O bis O

In den höheren Lagen in Deutschland zwischen 400 bis 500 Metern rutschen die Temperaturen zum Wochenende deutlich nach unten, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net erklärt. 

Aus Nordeuropa ströme in der Höhe extrem kalte Luft bis nach Südeuropa. Daher würden die Temperaturen auch am Erdboden deutlich sinken, so dass es lokal sogar für eine kleine Schneedecke reichen könnte. Davon betroffen sind die Mittelgebirge wie Hunsrück, Eifel oder Thüringer Wald und Schwarzwald. Aber: Selbst in den tiefen Lagen ist sogar die ein oder andere nasse Schneeflocke nicht ausgeschlossen. 

Deshalb rät Jung, jetzt schnell die Winterreifen aufs Auto zu ziehen. Denn die Regel besage ja: von Oktober bis Ostern.

Video wiedergeben
| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Berliner Zeitung

Berliner Zeitung
Berliner Zeitung
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon