Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Wetter in Deutschland: Wetter-Drama sorgt für Schneestürme und Sturmfluten

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 08.01.2019 Jan Schenk (The Weather Channel)
istock-937342034.jpg © Bereitgestellt von BUNTE.de istock-937342034.jpg

Wintersturm Benjamin fegt am Dienstag über Deutschland hinweg. Er zieht vom Norden her nach Süden und bringt Sturmböen, Regen und Gewitter mit sich. In den Bergen schneit es dazu und ab Mittag droht an der Nordseeküste eine schwere Sturmflut.

Wintersturm Benjamin hat sich über der Nordsee mit Wasser vollgesaugt und ist bis an die Alpen vorgestoßen. In den Bergen schneit es und im Norden überziehen Sturmböen, Regen und Gewitter das Land. Ab Mittag droht eine schwere Sturmflut an der Nordseeküste.

Im Süden geht der Regen immer mehr in Schneefall über. Ab 600 Meter schneit es. Ab 800 Meter kommt es bereits zu Schneeverwehungen durch den Sturm. Über den Bergen muss mit Orkanböen gerechnet werden und auch im Flachland erreichen die Windspitzen 75 km/h. Wälder sollten nicht betreten werden, denn es kann zu Baumbruch durch den Sturm oder auch durch die aufliegenden Schneemassen kommen. In den Bergen herrscht dazu auch noch Lawinengefahr. Am Dienstag kommen hier bis zu 20 Zentimeter Neuschnee zusammen.

Dienstag: Sturmflut im Norden, Schneesturm im Süden  

Im Westen ist es dagegen regnerisch und milder. Schnee fällt hier nur über den Mittelgebirgen. Doch stürmisch ist es auch hier. Im Osten, besonders in Sachsen und Thüringen kommt es zu unwetterartigem Schneefall am Erzgebirge und auch am Thüringer Wald schneit es stark. 

Im Norden kommt immer wieder neuer Regen oder Schneeregen an. Darunter mischen sich einzelne Gewitter mit Graupel. An der Nordseeküste kann es zu Orkanböen bis 120 km/h kommen. Ab Mittag droht zudem eine Sturmflut an der Nordseeküste, in Teilen kann es auch eine schwere Sturmflut sein.

Das könnte Sie auch interessieren: 

Video wiedergeben

12.000 Touristen in Saalbach-Hinterglemm zeitweise eingeschlossen

Zweithöchste Lawinenwarnstufe in deutschen Alpen

Nacht zum Mittwoch: Großräumiger Schneefall  

In der Nacht zum Mittwoch geht es dann erst richtig los. Es setzt großräumig Schneefall ein mit Schwerpunkten in Oberbayern, am Erzgebirge, im nördlichen Brandenburg und in Vorpommern. Im Flachland fallen bis zu 15 Zentimeter Schnee. Am Mittwochmorgen muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 3 Grad in Köln und 0 Grad im Schneefall.

Mittwoch: Ein Meter Neuschnee in den Alpen  

Am Mittwoch schneit es weiter. An den Alpen summiert sich der Neuschnee auf bis zu einen Meter, im Erzgebirge kann es bis zu 70 Zentimeter Neuschnee geben. Es bleibt stürmisch bei maximal 5 Grad. In den Bergen herrscht Lawinengefahr.

Ausblick: Neuer Sturm am Wochenende  

Ab Donnerstag wird es etwas ruhiger. Im Süden schneit es weiterhin, die Lage in den Alpen bleibt angespannt. Im übrigen Land bleibt es allerdings ruhig, ehe uns am Freitag neuer Regen oder Schnee von Norden her erreicht. Am Wochenende wird es wieder stürmisch mit neuen Niederschlägen. In den Alpen droht eine Schneekatastrophe, da sich neue kräftige Schneefälle am Wochenende ankündigen.

Mehr auf MSN

Als Nächstes anschauen
NÄCHSTES
NÄCHSTES

Ähnliche Artikel zum Thema:

Feuerwerk an Silvester: Schießen wir 2019 nicht mehr? Umwelthilfe prüft Klage gegen Böller

Seit 1. Januar: Praktische und theoretische Prüfung: Hier braucht dein Hund ab sofort einen Hundeführerschein

Winterdepression: Deswegen solltest du im Januar keine großen Entscheidungen treffen

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von BUNTE.de

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon