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Wetter: Schneit jetzt der Winter herein?

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 04.01.2019 Florian Thalmann
Menschen am Brandenburger Tor im Schneegestöber. © dpa/Markus Schreiber Menschen am Brandenburger Tor im Schneegestöber.

Oh, was ist denn das? Viele Berliner staunten Donnerstag beim Blick aus dem Fenster: Am Vormittag rieselten dicke weiße Schneeflocken aus den Wolken. Nach dem Mega-Sommer dürften viele Lust auf einen richtigen Winter inklusive Schlittenfahrt haben – oder schneit die kalte Zeit etwa nur ganz kurz herein?

Weiterer Schnee erwartet

Eines scheint sicher: Wenn es nach den Vorhersagen der Wetterfrösche geht, war der Schneefall nicht nur ein kurzes, winterliches Intermezzo. „Wir liegen im Moment sehr nah an den kalten Luftmassen im Osten von Europa, sagt Dominik Jung vom Internetportal wetter.net dem KURIER.

Menschen mit Pudelmützen im Schneegestöber. © dpa/Britta Pedersen Menschen mit Pudelmützen im Schneegestöber.

Wenn diese etwas näher an die deutsche Grenze rutschen, kann es im Süden und im Osten des Landes auch weiterhin schnell zu Schneefällen kommen. Schon Freitag stehen die Chancen gut – zumindest in den Morgenstunden. „Wir erwarten neue Schneefälle, die aber dann im Laufe des Tages bei Temperaturen um die zwei Grad in Schneeregen übergehen dürften“, sagt Jung.

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Vorsicht beim Autofahren

Während es dann zuerst wieder etwas milder wird, kommt Ende der kommenden Woche die nächste Winter-Welle. „Schon Mittwoch könnte es wieder schneien. Es wird kein Superwinter, und auch zum Schlittenfahren reicht es nicht. Dass die Kälte noch mal reinschlägt, ist aber nicht unmöglich.“ Mit einem so langen, trockenen und warmen Sommer habe im vergangenen Jahr auch niemand gerechnet.

Autofahrer sollten beim unberechenbaren Wetter in jedem Fall aufpassen: Die Verkehrsinformationszentrale rief angesichts der Flocken, die bereits am Mittwoch fielen, bei Twitter zu vorsichtigem Fahren auf, die Stadtreinigung (BSR) warnte vor glatten Stellen am Stadtrand. Auffälligkeiten wie wetterbedingte Unfälle seien aber erst mal ausgeblieben, sagte eine Feuerwehrsprecherin.

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