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Wetter spielt verrückt: Meteorologen warnen vor Sonnenbrand und „Aprilwinter"!

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 21.03.2018 berliner-kurier
Schneemann © dpa Schneemann

Nachdem der Frühling in der Hauptstadt, in Brandenburg - übrigens auch im 1500 Kilometer südwestlich gelegenen Barcelona - im dichten Schneegestöber gestartet ist, setzen sich die Wetterkapriolen auch in den kommenden Tagen fort.

Am heutigen Mittwoch können wir erst einmal durchatmen: Ein Zwischenhoch sorgt bis zum Nachmittag für viel Sonne und nach kühlen Frühtemperaturen für bis zu sechs Grad. Die Kraft der Sonne sollten wir übrigens nicht unterschätzen - der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte diese Tage doch tatsächlich schon vor Sonnenbrand gewarnt!

Wieder Schnee, Glätte und Böen

Danach zieht es sich wieder zu - und nach einer in der Hauptstadt frostfreien Nacht erwartet der DWD dann am Donnerstag gleich den nächsten Schnee.

Im Umland könnte es bei leichtem Frost bis zu minus drei Grad wieder glatt werden. Der Schnee fällt vorwiegend im Nordwesten, geht dann im Tagesverlauf bei Temperaturen bis zu fünf Grad in Schneeregen und Regen über.

Zum Mittag rechnet der DWD mit Windböen, die bis zu 55 km/h erreichen können. Zum Abend hin nehmen die Niederschläge ab, und die Nacht bleibt bei Tiefstwerten von null Grad erneut frostfrei.

Ab Freitag ein paar Tage Frühling

Ab Freitag bewegen wir uns tatsächlich auf ein paar frühlingshafte Tage zu. Von maximal acht Grad am Freitag steigern sich die Temperaturen bis zum Sonntag auf bis zu zwölf Grad. Dabei nimmt allerdings die Frostgefahr in der Nacht wieder leicht zu.

Frostige Ostern

Und zu den Ostertagen steigt die Gefahr eines neuen Temperatursturzes mit einstelligen Höchstwerten und Nachtfrost. Ob es tatsächlich so kommt, oder ob sich der Frühling doch noch so gerade eben behauptet, darüber sind sich die verschiedenen Wettermodelle uneins. 

Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net) legt sich fest und erwartet einen neuen Wintereinbruch zu Ostern: „Am Ostersonntag gibt es am Morgen fast überall Frost und tagsüber sind Schneeregen- und Graupelschauer möglich." 

noaa © NOAA noaa

Jung verweist auf die jüngste Langzeit-Vorhersage des US-Wetterdienstes NOAA, der bereits im Februar den aktuellen Märzwinter korrekt vorhergesagt hatte. Dieser erwartet nun auch einen im Vergleich zum langjährigen Mittel um ein Grad zu kalten April.  „Aus dem Märzwinter könnte möglicherweise zumindest zeitweise noch ein Aprilwinter werden“ so Jung. JSt

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