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Wetterdienst warnt: Schwere Gewitter ziehen übers Rheinland

EXPRESS-Logo EXPRESS 22.04.2018
© dpa (Symbolbild)

Der erwartete Wetterumschwung hat am Sonntagnachmittag Nordrhein-Westfalen erreicht.

Der Deutsche Wetterdienst warnte im Rheinland vor schweren Gewittern der zweithöchsten Stufe sowie heftigem Starkregen.

Erst vor zwei Wochen suchten Gewitter mit Blitzen und Regen die Region heim.

Betroffen waren die Kreise Bergheim, Düren und Heinsberg sowie die Städte Köln, Aachen und Leverkusen. Ebenso Düsseldorf, Mettmann, Ratingen, Erkrath und Wuppertal.

Warnung vor herabstürzenden Gegenständen und Überflutungen

Der DWD riet dazu, Fenster und Türen zu schließen und Gegenstände im Freien zu sichern. Wetterradar-Grafiken zeigten vor allem westlich von Köln Gebiete mit hohen Niederschlägen (zwischen 20 und 40 l/m²) und zahlreichen Blitzen. 

Unwetter_Koeln_22042018 © Knop Unwetter_Koeln_22042018

Verzögerungen bei der Bahn durch Unwetterschäden

Die Deutsche Bahn wurde am Nachmittag von dem Gewitter ausgebremst:

Blitze über dem Rhein-Energie-Stadion

Das Gewitter hatte auch die Stadion-Gegend nicht verschont. Nach Angaben des 1. FC Köln wurden im Umkreis von zwei Kilometern 40 Blitzeinschläge notiert, einer davon direkt auf den Vorwiesen des Rhein-Energie-Stadions. Verletzt wurde offenbar niemand.

So schlimm wie befürchtet prasselte es auf Köln dann glücklicherweise doch nicht ein. Nach einer knappen Stunde mit teils heftigem Platzregen, schoben sich gegen 16 Uhr wieder helle Wolken an den Himmel. Doch auch diese hielten sich nicht lange.

April-Wetter vom Feinsten! Noch vor 17 Uhr setzte der Regen wieder ein – begleitet von einem unheilvollen Grummeln.

Unwetter2_Koeln_22042018 (1) © Knop Unwetter2_Koeln_22042018 (1)

Dennoch: Wer nicht schnell genug ein trockenes Plätzchen fand, musste durchnässt vom See oder aus dem Park zurück nach Hause.

Der Deutsche Wetterdienst

Der DWD ist eine Bundesoberbehörde mit Sitz in Offenbach am Main. Der Deutsche Wetterdienst ist der nationale meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland.

Die Unwetterwarnungen des DWD betreffen meist große Gebiete und können daher recht ungenau sein. Vor allem lokale Unwetter oder Tornados entwickeln sich sehr kurzfristig. Davor gezielt zu warnen, ist für Meteorologen schwer.

Warnsystem verbessert

Im Juni 2016 hat der DWD deshalb sein Warnsystem verbessert. Seitdem werden nicht mehr ganze Landkreise, sondern die konkret betroffenen Gemeinden vor Unwettern gewarnt.

Bis 2016 war die Republik in 400 Warngebiete, nämlich die Landkreise, aufgeteilt. Das wurde nun geändert. Es kann kleinräumiger gewarnt werden.

Eine Garantie gibt es nicht

Trotzdem sollten Sie sich nicht komplett auf die Vorhersage des DWD verlassen. Das Wetter bleibt ein chaotisches System, es wird den Menschen auch in der Zukunft immer wieder durch unvorhersehbare Entwicklungen überraschen.

Am schnellsten kommen Sie an die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes über die Seite www.wettergefahren.de oder über die kostenlose WarnWetter-App.

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