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Wetterprognose: Hitze, Schwüle und kräftige Gewitter

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 06.06.2018 berliner-zeitung
5F997A00A4AFB633: Wetterprognose: Hitze, Schwüle und kräftige Gewitter © dpa Wetterprognose: Hitze, Schwüle und kräftige Gewitter

Bislang hatte es so ausgesehen, als dass die Unwetter, die weite Teile Deutschlands mit sturzflutartigen Regenfällen überziehen, unsere Region verschonen. Youenn heißt das Hoch, das uns in den kommenden Tagen mit hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad einheizt, während es im Südwesten Deutschlands örtlich wie aus Eimern schüttet.

In Berlin und Brandenburg erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) dagegen bis Freitag knochentrockene Hitze mit Höchstwerten bis zu 32 Grad. Doch schon am Freitag wandelt sich die Situation - im Südwesten Brandenburgs ziehen mehr und mehr Wolken auf. Diese sorgen zunächst für eine sehr milde, in Berlin womöglich sogar tropisch-warme Nacht.

youenn © wetter.net youenn

Für Samstag rechnet der DWD mit zunehmenden Quellwolken, aus denen sich nachfolgend lokal kräftige Schauer und Gewitter entladen. Zuvor wird es aber mit Höchstwerten von bis zu 31 Grad heiß - und unangenehm schwül.

Weitere Gewitter an den Folgetagen erwartet

Erleichterung bringt die Nacht: Bei nachlassenden Schauern und Gewittern gehen die Temperaturen auf milde 14 bis 16 Grad zurück. Die Wettermodelle deuten darauf hin, dass es mit Gewittern auch an den Folgetagen weiter gehen dürfte. Der Temperaturtrend deutet leicht nach unten, bleibt jedoch zunächst auf Sommer-Niveau. Bis zum folgenden Wochenende könnte es zu einem deutlichen Temperaturrückgang kommen - die Vorhersagemodelle errechnen teils Höchstwerte unter 20 Grad. Nicht ungewöhnlich für die Jahreszeit, aber doch ungewohnt in diesen heißen Tagen.

Was die Gewitter in unserer Region anrichten werden, an welchen Orten sie niedergehen und wo nicht, werden wir erst wissen, wenn sich die Gewitterzellen gebildet haben. „Erst dann kann man erkennen, wie stark diese sind und wie sich diese weiter entwickeln werden", erklärt Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net).

Lebensgefahr durch Ertrinken und Stromschläge

Für besonders heikel hält Jung das Phänomen der schwachen Höhenströmung: Kommen die Gewitterzellen kaum vom Fleck, laden diese ihren Starkregen teilweise über Stunden hinweg über dem gleichen Ort ab - Starkregen-Sommer 2017 in Berlin lässt grüßen! Sintflutartige Mengen von bis zu 100 Litern Niederschlägen pro Quadratmeter verursachen dann massive Überschwemmungen, abgesoffene Keller, Tiefgaragen und Unterführungen.

„Dann kann jeder noch so kleine Bach zu einem reißenden Strom werden - und für Menschen an so einem Bachlauf besteht schnell Lebensgefahr." Jung rät: bei einem heftigen Unwetter nicht im Keller aufhalten und auf keinen Fall versuchen, diesen noch schnell auszuräumen. Das könnte nämlich schnell zur tödlichen Falle werden, wenn sich die Sturzfluten in den hauseigenen Keller ergießen und diesen unter Wasser setzen. Dabei drohe nicht nur Tod durch Ertrinken, auch vor möglicherweise tödlichen Stromschlägen warnt der Wetterexperte.

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