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Wird die Hitze unerträglich? In Berlin steigen die Temperaturen auf Hochsommer-Niveau

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 23.05.2018 berliner-kurier
imago82871740h © imago/Gottfried Czepluch imago82871740h

Der Wärmetrend der vergangenen Tage in Berlin und Brandenburg setzt sich fort. Die Temperaturen bleiben in den nächsten Tagen bei etwa 25 Grad und pendeln sich in der nächsten Woche sogar bei bis zu 30 Grad ein. Eine Entlastung durch Gewitter wird im Einzugsgebiet nicht erwartet. Ab Donnerstag werden Quellwolken auftreten, es bleibt aber meist trocken.

Experten des Deutschen Wetterdienstes erwarten, dass sich der Mai als der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erweisen könnte. Nach dem kalten Start in den Frühling war der warme Mai im Einzugsgebiet von ungewöhnlicher Trockenheit geprägt.

Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg

„An manchen Orten Berlins hat es bisher erst sechs oder sieben Liter pro Quadratmeter geregnet“, sagte Stephan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe. Für den Mai normal seien in der Hauptstadt mehr als 50 Liter. Dies mache den Gärtnern langsam Sorgen. Der Wassermangel trifft bisher vor allem Pflanzen.

Das sommerliche Wetter hält die Waldbrandgefahr auf einem sehr hohen Niveau. Bereits am Pfingstmontag galt in drei Kreisen Brandenburgs die höchste Gefahrenstufe, in den anderen Regionen die zweithöchste Stufe, wie das Umweltministerium mitteilte. Die höchste Stufe fünf war für Oberhavel, die Prignitz und für Prignitz-Ruppin ausgerufen worden.

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Setzt sich dieser Trend fort? Wird der Sommer 2018 von unerträglicher Hitze geprägt sein? Davon geht zumindest der private US-Wetterdienst Accuweather aus, der mehrere Hitzewellen auf Deutschland und Mitteleuropa zukommen sieht. Deren Experten erwarten, dass die 40-Grad-Marke angekratzt wird.

Hierbei handele es sich lediglich um einen Klimatrend, unterstreicht Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Es müsee nicht so kommen, denn andere meteorologische Dienste sagten gegensätzliche Wettertrends voraus.

Im Süden und der Mitte Deutschlands sogar Starkregen und Hagel

Im Rest Deutschlands stellt sich das Wetter etwas anders dar, als im Nord-Osten. Der Deutsche Wetterdienst erwartet von Süden bis in die Mitte Deutschlands Schauer und Gewitter, örtlich auch mit heftigem Starkregen und Hagel. 

Die Gewitter sollen die Südhälfte vor allem bereits am Mittwoch Nachmittag treffen, wie der Wetterdienst Kachelmannwetter meldete. Unwetter im Westen und Südwesten Deutschlands hatten vielerorts Schäden hinterlassen. Vor allem in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kam es zu Überschwemmungen. Am Frankfurter Flughafen wurden mehr als 100 Starts und Landungen gestrichen, unter anderem wegen Gewittern in Europa. tib

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