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Wo und wann es an Himmelfahrt noch warm und trocken ist

WELT-Logo WELT 09.05.2018
Wer sich draußen aufhält, sollte auf Unwetter eingestellt ein © dpa/Patrick Pleul Wer sich draußen aufhält, sollte auf Unwetter eingestellt ein

Endlich wieder ein Feiertag mit einem verlängerten Wochenende. Und wie wird das Wetter? Natürlich schlecht. Laut der Experten sind sogar "großkalibrige Hagelkörner" möglich.

Mit Freunden und dem Bollerwagen am Vatertag durch die Gegend ziehen oder am Muttertag bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse sitzen – so stellen sich das viele am Feiertag und am Wochenende vor. Doch daraus wird wohl nichts werden.

"Das ist wirklich dumm gelaufen", fasst Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net die aktuelle Entwicklung zusammen. "Das Hoch 'Quinlan' macht schlapp, und es wird stellenweise richtig ungemütlich." Das gilt besonders am Vater- und Muttertag. Wer also geplant hat, draußen unterwegs zu sein oder den Grill auszupacken, sollte auf Unwetter vorbereitet sein.

Während der Mittwoch mit fast 30 Grad beinahe schon ein richtiger Sommertag ist, rasseln die Temperaturen dann zum Vatertag bzw. Christi Himmelfahrt runter.

Das liegt vor allem an der Unwetterfront, die während des Donnerstags von West nach Ost zieht und besonders im Westen einen Temperatursturz bringt: Vormittags regnet es hauptsächlich im Westen, dort sollen nur noch 13 bis 18 Grad erreicht werden. Auch über die Mittagszeit kommt es noch nicht zu größeren Unwettern.

Am Nachmittag aber steigt die Gefahr vor allem im Osten des Landes, denn kalte Luft trifft auf warme – in diesem Teil des Landes sollen nämlich bis dahin Temperaturen von 24 bis 29 Grad möglich sein. "Dann sind lokale Gewitter möglich, eventuell auch mit großkalibrigen Hagelkörnern von drei bis vier Zentimetern", sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach WELT.

Zum Abend hin verlagert sich das schlechte Wetter dann schließlich ganz in den Osten des Landes in Richtung Oder-Neiße-Grenze. In Berlin und im Berliner Umland stehen die Chancen übrigens am besten, die meisten unwetterfreien Sonnenstunden zu erwischen.

Am Düstersee im Landkreis Uckermark sind auch morgen noch einige Sonnenstunden zu erwarten © dpa/Patrick Pleul Am Düstersee im Landkreis Uckermark sind auch morgen noch einige Sonnenstunden zu erwarten

Pfingsten sieht auch nicht besser aus

Freitag und Samstag bleibt die Lage noch relativ stabil zwischen 15 und 24 Grad bei vielfachem Sonnenschein. Allerdings nur, bis dann zum Sonntag hin erneut Gewitter aufziehen. Im Westen sollen die Temperaturen sogar auf nur 10 Grad sinken mit teilweise Dauerregen, im Osten schafft es das Thermometer noch auf 23 bis 28 Grad. Der Trend geht allerdings auch dort in Richtung Starkregen, Sturmböen und Hagel.

Und wer noch nicht genug hat von den schlechten Nachrichten, Pardon, dem Wetter: "Der Blick Richtung Pfingsten verspricht ebenfalls nichts Gutes", teilt Dominik Jung mit. "Der schöne Maisommer scheint in der Tat eine längere Pause einzulegen". Und so soll auch das nächste lange Wochenende verregnet sein.

DWD-Meteorologe Ruppert versichert allerdings glaubhaft, dass es wirklich bloß Zufall sei, dass das schlechte Wetter auf die Feiertage fallen wird. Zumal: "Das ist kein schlechtes Wetter. Die Natur braucht den Regen." Und Deutschland sei bislang verwöhnt gewesen von den überdurchschnittlich sonnigen Perioden.

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