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Zyklon in Madagaskar tötet mindestens 78 Menschen

AFP-LogoAFP 14.03.2017
Blick durch die Frontscheibe eines Feuerwehrfahrzeugs: Durch den Zyklon "Enawo" in Madagaskar sind in dieser Woche nach neuen Behördenangaben mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen, 250 weitere wurden verletzt. Rund 400.000 Einwohner des Inselstaates seien von den Folgen des Sturms betroffen. © Bereitgestellt von AFP Durch den Zyklon "Enawo" in Madagaskar sind in dieser Woche nach neuen Behördenangaben mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen, 250 weitere wurden verletzt. Rund 400.000 Einwohner des Inselstaates seien von den Folgen des Sturms betroffen.

Durch den Zyklon "Enawo" in Madagaskar sind nach neuen Angaben mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen, 250 weitere wurden verletzt. Rund 400.000 Einwohner des ostafrikanischen Inselstaates seien von den Folgen des schweren Sturms betroffen, teilte die madagassische Katastrophenschutzbehörde am Dienstag mit. Mindestens 18 Menschen wurden vermisst.

Rund eine Viertelmillion Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssten, teilte die Katastrophenschutzbehörde weiter mit. In einer zuvor veröffentlichten Statistik zu den Folgen des Sturms war von 50 Toten und 176.000 Betroffenen die Rede gewesen. Die Behörden errichteten Notunterkünfte für zehntausende Obdachlose.

Der Zyklon war am Dienstag und Mittwoch vergangener Woche mit Windstärken bis zu 290 Stundenkilometern über Madagaskar hinweggefegt. Am Mittwoch traf "Enawo" die Hauptstadt im Zentrum der Insel, bevor er vom Wetterdienst auf ein Tropentief herabgestuft wurde.

Der südostafrikanische Inselstaat wurde zuletzt 2012 von derart schweren Unwettern getroffen. Durch die Stürme "Irina" und "Giovanna" kamen damals mehr als hundert Menschen ums Leben.

Madagaskar verfügt über mangelhafte Infrastruktur. Seit 2015 leidet außerdem insbesondere der Süden des Inselstaats unter einer schweren Dürre und Lebensmittelengpässen.

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