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Briten prägten Brexit-Münzen mit falschem Datum

KURIER-Logo KURIER 29.10.2019 Redaktion kurier.at

Unangenehmer Nebeneffekt der Brexit-Verschiebung: Die königliche Geldprägeanstalt hat einmal mehr zu früh eine Gedenkmünze produziert.

Britische 50-Pence-Münzen. © REUTERS/REBECCA NADEN Britische 50-Pence-Münzen.

Bereits vor einigen Monaten hat die königliche britische Münzprägeanstalt namens Royal Mint falsch datierte 50-Pence-Münzen geprägt. Damals hofften die Briten noch, bis zum 29. März 2019 aus der EU austreten zu können.

Nun hat die Royal Mint zum zweiten Mal Brexit-Gedenkmünzen mit falschem Datum hergestellt. Schließlich hat die Regierung von Boris Johnson in London kürzlich eine Verschiebung des EU-Austritts um bis zu drei Monate - bis 31. Jänner 2020 - akzeptiert.

Produktion gestoppt

Was fangen die Briten mit den voreilig gefertigten Geldstücken an? Die Austrittsedition der 50-Pence-Münzen, die anlässlich des 31. Oktober geprägt worden sind, sollen zerstört werden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Bereits vergangene Woche soll die Produktion gestoppt worden sein.

An ihrem Plan, eine Gedenkmünze nach dem irgendwann tatsächlich vollzogenen EU-Austritt in Umlauf zu bringen, hält die Münzprägeanstalt fest. Laut den BBC werden die bereits geprägten, falsch datierten Münzen wieder recycelt. Auf den 50-Pence-Münzen zum Austritt steht das politische Versprechen: "Frieden, Wohlstand und Freundschaft mit allen Nationen".

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