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Mit Superfood aus der Natur dem Winter trotzen

12.01.2018

Draußen schneidende Kälte, drinnen trockene Heizungsluft. Die Sonne lässt sich kaum blicken. Dafür haben Krankheitserreger Hochkonjunktur. Wer sich in der kalten Jahreszeit schlaff und abgeschlagen fühlt, an trockener Haut leidet und auch stimmungsmäßig im Keller ist, kann den harten Griff des Winters mit ein paar einfachen Tricks lockern: partielle Nahrungsergänzung, die den Frühling in Körper und Geist bringt. Vor allem Sportler schwören auf die vitalisierenden Kräfte aus der Natur. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die wegen ihres extrem hohen Nährstoffanteils als Superfood bezeichnet werden. Drei von diesen magischen Pflanzen möchten wir Ihnen hier vorstellen. Sie werden hierzulande von spezialisierten Anbietern wie Vitalnord meist in Kapsel- oder Pulverform vertrieben und können pur oder in Drinks, Smoothies und Müslis eingenommen werden.

Die Acai-Beere – ein Früchtchen, das es in sich hat

Im brasilianischen Amazonasgebiet gehört sie zu den Grundnahrungsmitteln – in der westlichen Welt ist die Acai-Beere spätestens nach Oprah Winfreys Talkshow-Präsentation in aller Munde. Von der entfernt an eine üppige Heidelbeere erinnernden violetten Frucht der Acai-Palme ist nur die Haut essbar. Aber die hat es wirklich in sich: Das energiereichen Früchtchen enthält bei geringem Fruchtzuckeranteil zahlreiche ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie pflanzliches Eiweiß, über das sich ernährungsbewusste Sportler freuen. Aber vor allem der konzentrierte Cocktail aus natürlichen Antioxidantien, Ballaststoffen, Aminosäuren, Vitaminen, wertvollen Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen machen die ungewöhnlich aromatisch schmeckende Beere zum perfekten Wegbegleiter durch den Winter.

Herzhafte Kraft aus dem Regenwald

Schauen wir uns die Wirkung der Acai-Beere auf den menschlichen Organismus einmal genauer an. Die enthaltenen Omege-3-Fettsäuren schützen das Herz-Kreislauf-System, können Herzkrankheiten vorbeugen und unterstützen den gesunden Blutkreislauf. Die Vitamine C, B2, B3 und B6 kräftigen das Immunsystem, beugen Nervenschädigungen vor, erhöhen die Konzentrationsfähigkeit und dienen insgesamt einem ausgeglichenen Stoffwechsel sowie einer angeregten Fettverbrennung. Ein Plus also für alle, die im Winter Leistung bringen müssen – sei es im Büro oder auf der Laufstrecke. Viele Acai-Fans schwören zudem auf die fördernde Wirkung der cleveren Beere beim Abnehmen und bei der Verlangsamung der Hautalterung. Körperlich aktive Konsumenten nutzen die Tropenfrucht als probates Mittel bei der Durchblutungsförderung, der Regulierung des Blutdrucks und wegen seiner positiven Auswirkungen auf die Gefäßfunktionen. Wem übrigens das herausfordernde Aroma der Acai nicht zusagt, kann problemlos auf konzentrierte Kapseln zurückgreifen, die leicht einzunehmen und geschmacklich eher neutral sind.

Moringa – Prädikat „besonders wertvoll“ im Ayurveda

Vom indischen Subkontinent stammt der in unseren Breiten als Meerrettichbaum bekannte Moringa Oleifera. Die Wurzel der schnell wachsenden Pflanze diente den britischen Kolonialherren als Würzmittel, die nahrhaften bohnenähnlichen Früchte sind delikate Speisebeilagen. Aber die Blätter sind das eigentliche Highlight des urig wirkenden Baumes. Sie werden bereits seit Tausenden von Jahren im Ayurveda als potentes Heilmittel eingesetzt, dem wahre Wunder nachgesagt werden. Botaniker und Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Der Moringabaum ist die bei weitem nährstoffreichste Pflanze, die wir kennen. Sie lassen sich leicht zu Kapseln und Pulver verarbeiten und enthalten eine besonders stattliche Vielzahl an Vitalstoffen und krebshemmenden Senfölglykosiden. Wichtig sind die in den Blättern vorkommenden Aminosäuren. Von 20 der Wissenschaft bekannten sind 18 in den charakteristischen Blattfächern zu finden. Aminosäuren sind deshalb so essentiell für den menschlichen Organismus, weil sie nur über die Nahrung zugeführt werden können, dabei aber entscheidende Funktionen beim Transport des Sauerstoffs, bei der Aufrechterhaltung von Hirnfunktionen, im Muskelaufbau und weitere unverzichtbare Aufgaben haben.

Nährstoffbombe vom Fuß des Himalaya

Die Aminsäuren, der hohe Eisenanteil und der Vitaminmix aus A und C machen Moringa zu einer beliebten Nahrungsergänzung bei Leistungssportlern und Einsteigern, die sportlich in der Aufbauphase sind. Neben reichlich vorhanden Vitaminen und Mineralien ist der überdurchschnittlich hohe Gehalt an Antioxidantien von Vorteil, die uns vor freien Radikalen schützen, dadurch entzündungshemmend wirken und nicht nur im Winter zu einem widerstandsfähigen und vitalen Körper beitragen. Zudem lagert in den Blättern des erstaunlichen Gewächses auch das Wachstumshormon Zeatin in zuweilen fast 1000 mal höherer Konzentration als üblicherweise in der Botanik gemessen. Dies ist wohl das Geheimnis des schnellen Wachstums des Moringabaumes. Das Zeatin sorgt aber auch dafür, dass bei der Weiterverarbeitung der Blätter die enthaltenen Nährstoffe in sehr hoher Dosis erhalten bleiben.

Maca – die potente Powerknolle der Inkas

Vielen ist Maca als natürliches Aphrodisiakum ein Begriff. Seine pflanzlichen Sterole ähneln dem Testosteron, was nicht nur hormonell von libidosteigernder Wirkung ist, sondern auch die Durchblutung des Beckenbodens anregt. Weniger bekannt ist dagegen Maca als Leistungs-Booster. Wenn wir Europäer unter dem Wintertief stöhnen, so ist das noch gar nichts gegen die klimatischen Extrembedingungen, denen die Andenbewohner in Höhenlagen um 4000 Meter ausgesetzt sind. Seit jeher verlassen sie sich daher auf die Kraft der Knolle, die die Kresseart Maca schon zu Zeiten der Inkas berühmt gemacht hat. Das robuste Andengewächs glänzt mit rund fünf Dutzend Vitalstoffen, einem hohen Proteinanteil, Omega-3-Fettsäuren und essentiellen Aminosäuren. Nicht nur Indios bei kraftraubender Arbeit im Gebirge, auch moderne Großstadtmenschen setzen auf Maca als stoffwechselfördernde Naturgewalt, die den Organismus vor oxidativem Stress bewahrt, typischen Wintererkrankungen vorbeugt, sogar Alterungsprozesse herabsetzt und wie ein Tonikum in allen Belastungssituationen wirkt. Maßvoll genossen, entfalten alle drei der vorgestellten Nahrungsergänzungsmittel aus dem Herzen der Natur ihre Wirkkraft natürlich das ganze Jahr über – aber gerade im Winter können sie den Unterschied machen.

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