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Saucony Kinvara 12 im Test - Lightweight-Trainer

RUNNERS WORLD-LogoRUNNERS WORLD 04.05.2021 Henning Lenertz
© Hersteller

Hier kaufen: Frauenversion und Männerversion (UVP: 135 Euro)

Seit jeher ist der Kinvara eine Allzweckwaffe, die bei Intervalltrainings, bei Wettkämpfen und bei Dauerläufen gleichermaßen Spaß macht. Dabei lieben Kinvara-Fans die Kombination aus Leichtigkeit, Flexibilität und Dämpfung. Und, soviel sei hier verraten, auch wenn der zwölfte Kinvara dem elften optisch kaum ähnelt, hat Saucony am Grundaufbau nichts verändert. Die neueste Version aus dem Jahr 2021 ist vielmehr in allen genannten Punkten noch ein wenig besser geworden.

Obermaterial und Passform

Der Kinvara 12 ist rund 20 Gramm leichter als sein Vorgänger. Einen Anteil daran hat auch das Mesh-Obermaterial, welches noch ein wenig dünner und luftiger geworden ist. Zudem verzichtet Saucony weitestgehend auf Polsterungen und Spielereien. Trotz der minimalistischen Gestaltung ist der Kinvara alles andere als unkomfortabel. Vielmehr schmiegt sich der Schuh angenehm an den Fuß und gibt guten Halt. Kein Tester berichtete von Problemen wie Druckstellen oder Fersenschlupf. Vielmehr lobten sie unisono die Passform, welche eher schmal ist und nichts für (sehr) breite Füße.

Mittelsohle und Laufverhalten

Die Mittelsohle ist mit dem bekannten „PWRRUN“-Dämpfungsmaterial versehen und mit einer Bauhöhe von 28,5 Millimetern unter der Ferse und 24,5 Millimeter unter dem Vorfuß vergleichsweise dünn. Dennoch bietet sie die Kinvara-typische Kombination aus Dämpfung und Reaktivität.

Wichtigste Änderung betrifft die Geometrie der Mittelsohle. So sind der Fersenbereich und die Seiten der Sohle nun deutlich abgerundet, wodurch die Auflagefläche schmaler geworden ist. Gleichzeitig weist die Mittelsohle mehr Flexkerben auf, was den Kinvara 12 noch flexibler macht als Vorgänger. Das Ergebnis ist ein sehr direktes Laufverhalten, welches vom Schuh kaum beeinflusst wird. Der Schuh gibt beim Abrollvorgang keine Richtung vor und erfordert somit einen aktiven Laufstil. Testern, die eher als Fersenläufer zu beschreiben sind, war der Kinvara 12 etwas zu instabil, was auf die schmalere Bauform und die höhere Flexibilität zurückzuführen ist. Vorfuß- oder Mittelfußläufern bereitete der Schuh hingehen sehr viel Freude, da die hohe Agilität gepaart mit dem geringen Gewicht vor allem bei hohem Tempo deutlich spürbar ist. Für Tempoläufe auf der Bahn und Wettkämpfe bis zur Halbmarathondistanz ist der Saucony Kinvara 12 eine Top-Wahl.

Um das Gewicht des Kinvara gering zu halten, hat Saucony schon immer auf eine klassische, durchgängige Außensohle verzichtet. Auch beim Kinvara 12 sind nur kleine, besonders beanspruchte Zonen im Vorfuß- und Rückfußbereich mit abriebfestem Material versehen. Ein Testläufer ist in dem Saucony Kinvara 12 mehr als 300 Kilometer gelaufen und hat an der Außensohle bislang keinerlei Abnutzung erkannt. Erstaunlich ist, dass der Schuh dennoch sehr gut mit nassem Asphalt klarkommt.

Fazit zum Saucony Kinvara 12

Kompliziert klingende Technologien oder Karbon sucht man beim Saucony Kinvara vergeblich. Auch in der zwölften Generation bleibt der Kinvara genau wegen seiner Einfachheit einer der besten Lightweight-Trainer und ist genau das, was Saucony verspricht – ein leichter, flexibler, unkomplizierter und schneller Neutralschuh, mit dem leichte bis mittelschwere Läufer mit einem aktiven Laufstil im Training und Wettkampf viel Spaß haben können.

Saucony Kinvara 12 in Zahlen

  • Kategorie: Neutralschuh/Lightweight-Trainer
  • Sprengung: 4 Millimeter
  • Gewicht: 213 Gramm Männer US 9, 184 Gramm Frauen US 8
  • UVP: 135 Euro

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