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Kakerlaken bekämpfen: 3 Profi-Tipps

Das Haus 21.07.2021 André Borbe
Wir geben Ihnen drei nützliche Tipps, mit denen Sie Kakerlaken effektiv bekämpfen können. © Bereitgestellt von Das Haus Wir geben Ihnen drei nützliche Tipps, mit denen Sie Kakerlaken effektiv bekämpfen können.

Entdecken Sie Kakerlaken in Ihrem Haus, müssen Sie schnell handeln. Die Schaben sind Krankheitsüberträger und lösen zusätzlich Allergien sowie Asthma aus. Mit diesen drei Profi-Tipps bekämpfen Sie die Schädlinge.

Kakerlaken sind hartnäckig und lassen sich nur schwer vertreiben. Hausmittel wie Essig oder Natron helfen nur selten, die Schädlinge wirklich loszuwerden. Damit Sie die lästigen Schaben wirklich loswerden, sind in der Regel chemische Mittel notwendig. Weil diese unter Umständen auch schädlich für den Menschen sind, müssen Sie sich vor dem Ausbringen unbedingt von einem Experten beraten lassen. Wohnen Sie zur Miete, informieren Sie Ihren Vermieter oder Ihre Hausverwaltung über die Kakerlaken.

1. Kakerlaken mit Ködergel bekämpfen

Ein wirksames Mittel gegen Kakerlaken ist Ködergel, das auch als Schabengel bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um Kapseln, die mit einem Insektizid-Gel gefüllt sind. Fressen die Insekten die Kapseln, sterben sie nach kurzer Zeit. Andere Kakerlaken fressen die toten Artgenossen und nehmen somit das Gel ebenfalls auf. Auf diese Weise verteilt sich das Gel innerhalb des Nestes. Nach etwa sieben Tagen sollte die Schaben-Population abnehmen. Nach zwei bis drei Wochen sind alle Kakerlaken gestorben. Jedoch ist zu bedenken, dass einige Eier überlebt haben könnten und ein neuer Befall möglich ist.

Damit das Gel gut wirkt, müssen Sie es an Stellen ausbringen, an denen Sie einen Befall vermuten. Dies ist normalerweise der Fall unter Küchenschränken, unter der Spüle, hinter Sockelleisten, in Wandschränken, in WC und Dusche. Beseitigen Sie außerdem sämtliche Nahrungsquellen für die Schaben, damit diese nur das Gel zum Fressen finden. Putzen Sie daher Küche sowie Bad gründlich und lagern Sie Lebensmittel in verschließbaren Gefäßen.

2. Kakerlakenfallen

Das Ködergel allein ist nur ein Teil der Bekämpfung von Kakerlaken. Legen Sie zusätzlich Kakerlakenfallen aus, die einen Lockstoff enthalten. Die Fallen gibt es mit und ohne Insektizid. Bei der zweiten Variante befindet sich eine Klebefläche im Inneren der Falle. Auf dieser bleibt das Ungeziefer kleben und Sie können die Schädlinge an einer weit entfernten Stelle wieder aussetzen. Bei Kakerlakenfallen mit Gift setzt die Wirkung des Insektizids mit Verzögerung ein. Somit tragen die Kakerlaken das Gift zurück ins Nest und verteilen es dort durch Kot oder Erbrochenes. Auch der Kannibalismus unter den Tieren trägt zur Verbreitung bei.

3. Kammerjäger

Kakerlaken sind hartnäckig und lassen sich meist nur mit einem großen Bekämpfungseinsatz entfernen. Helfen weder Gel noch Fallen, ist der Kammerjäger oder Schädlingsbekämpfer die einzige Rettung. Die Profis haben die Möglichkeiten, auch tief in Spalten und Ritzen gegen die Schaben vorzugehen sowie die Eier der nächsten Generation zu zerstören. Kammerjäger übernehmen außerdem die Nachkontrolle, ob wirklich die Insekten vertrieben wurden. In einigen Fällen ist das Nest auch gar nicht in Ihrem Haus, sondern außerhalb gelegen. In diesem Fall können die Profis die Bekämpfung ausweiten und die Quelle endgültig beseitigen.

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