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Corona-Hotspots in Österreich: Wien schon bei 7-Tages-Inzidenz von 340

KURIER-Logo KURIER 05.04.2021 Redaktion kurier.at

Nächster Corona-Gipfel: Am Dienstag soll das weitere Vorgehen in der Ostregion besprochen werden.

© Kurier / Franz Gruber

Während die Frage bei den vorangegangenen "Corona-Gipfeln" lautete: "Wo lockern wir zuerst?", werden sich Bundesregierung und Landeshauptleute am Dienstag der Frage widmen müssen, wie eine Überlastung der Intensivstationen zu verhindern ist. Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat im Vorfeld bereits anklingen lassen, dass er vor allem die Übernahme von Intensivpatienten aus Ostösterreich durch andere Länder beschließen will.

Besonders betroffen ist hier aktuell Wien, wo die Belegung der Intensivbetten jene von der zweiten Welle bereits deutlich übersteigt. Waren es zur Spitzenzeit am 21. November 162 Patienten, liegt man hier nun bereits bei deutlich über 200 (siehe Bundesländer-Grafik weiter unten).

Ein bundesweiter Lockdown zeichnet sich aber wohl nicht ab, obwohl die Ampel-Kommission auch außerhalb der Ost-Region einen weiteren Anstieg der Corona-Zahlen prognostiziert. Überlegt werden dürfte, ob die "Osterruhe" in den östlichen - aktuell besonders Corona-belasteten - Ländern Wien, Burgenland und Niederösterreich über den 11. April hinaus noch weiter ausgedehnt wird.

Auf regionaler Ebene wird aktuell auf Ausreisetests gesetzt.  Aber einer 7-Tages-Inzidenz von 400 wird kontrolliert - wie seit heute im Bezirk Braunau.

Wobei diesen Wert aktuell eine ganze Reihe von Gemeinden überspringt - siehe Grafik: 

Auf Bundesländerebene liegt Wien (340) vor Niederösterreich (293) und dem Burgenland (246). Die wenigsten Fallzahlen gibt es aktuell in Vorarlberg (136) - wenngleich auch dort eine deutliche Steigerung in den vergangenen Wochen festzustellen ist.  

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen sind vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

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