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Internationale Organisationen fordern Impfstoff für alle

Die Presse-Logo Die Presse 31.07.2021
Ein älterer Mann in Honduras erhält seine erste Impfdosis. / Bild: APA/AFP/ORLANDO SIERRA © Ein älterer Mann in Honduras erhält seine erste Impfdosis. / Bild: APA/AFP/ORLANDO SIERRA Ein älterer Mann in Honduras erhält seine erste Impfdosis. / Bild: APA/AFP/ORLANDO SIERRA

Vier der wichtigsten internationalen Organisationen haben in einem gemeinsamen Appell mehr Corona-Impfstoff für ärmere Länder gefordert. In den Entwicklungsländern herrsche eine "akute und alarmierende Knappheit" an Vakzinen, erklärten am Samstag die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Welthandelsorganisation (WTO), der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Länder mit großen Impffortschritten sollten dringend Dosen für ärmere Länder freigeben.

"Wir betonen erneut die dringende Notwendigkeit, Covid-19-Vakzine, Tests und Behandlungsmöglichkeiten für Menschen in Entwicklungsländern bereitzustellen", heißt es in der Erklärung. Die Hersteller von Corona-Impfstoff müssten ihre Produktion erhöhen, um vor allem diesen Ländern mehr Vakzine zu liefern. Zugleich sollten bestehende Exportbeschränkungen aufgehoben werden.

Laut einer auf offiziellen Angaben beruhenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden weltweit bisher mehr als vier Milliarden Corona-Impfungen verabreicht. In den Ländern, die laut Weltbank-Kriterien die höchsten Einkommen haben, wurden 98,2 Dosen pro hundert Einwohner gegeben. In den 29 ärmsten Ländern der Welt fällt diese Rate auf 1,6 pro hundert Einwohner.

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