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30 Millionen für die James-Bond-Villa von Sean Connery

KURIER-Logo KURIER 24.06.2020 lisa.trompisch

Das ehemalige Luxus-Anwesen von „007“ Sean Connery ist jetzt zu haben - dort wurden auch Teile von "Sag niemals nie" gedreht.

Sean Connery als James Bond © APA/AFP/- Sean Connery als James Bond

Residieren wie ein Geheimagent – wobei, so geheim wäre es ja jetzt nicht mehr, denn das Luxus-Anwesen „Villa Le Roc Fleuri“, im Nobelviertel Cap de Nice, zwei Kilometer südöstlich von Nizza, wird jetzt ganz offiziell zum Verkauf angeboten.

© www.knightfrank.co.uk

Das Besondere an dem Domizil ist aber nicht der traumhafte Ausblick, die 1.000 Quadratmeter Wohnfläche, der Salzwasserpool, die fünf Schlafzimmer auf fünf Etagen, der Garten auf mehreren Ebenen oder die zwei frei stehenden Gästehäuser, sondern der prominente Vorbesitzer.

1970 hat nämlich Hollywood-Star Sean Connery (89) nach seiner Hochzeit mit der Malerin Micheline Roquebrune (91) dieses Schmuckstück gekauft. Sie stammt aus dieser Gegend.

Und nicht nur, dass Connery hier sein müdes Haupt gebettet hat, nein, es wurden auch noch Szenen für den Bond-Klassiker „Sag niemals nie“ (1983) vor Ort gedreht. Übrigens sein letzter 007-Streifen. Die Idee zum Filmtitel soll von seiner Gattin Micheline gekommen sein. Als Connery nach „Diamantenfieber“ (1971) zu ihr sagte, dass er nie wieder Bond spielen wolle, soll sie erwidert haben: „Sag niemals nie!“

Für den Film nahm Connery sogar eigens Martial-Arts-Training bei niemanden Geringerem als Steven Seagal (68), brach sich dabei aber bei einem Streit mit ihm das Handgelenk.

„Mr. Bean“ Rowan Atkinson hatte in dem Streifen seinen ersten Auftritt in einem Kinofilm und „Nabila“, die Jacht von Largo (gespielt von Klaus Maria Brandauer) gehörte in Wahrheit Adnan Khashoggi (gestorben 2017), einem großen saudischen Waffenhändler, der sie später an den Sultan von Brunei und dieser sie dann für 29 Millionen US-Dollar weiter an Donald Trump verkaufte.

Connery konkurrierte auch direkt mit Roger Moore, denn „Sag niemals nie“ lief fast zeitgleich mit dem „offiziellen“ Bond „Octopussy“.

Aber zurück zur Belle-Epoque-Villa – 30 Millionen Euro soll das noble Feriendomizil an der Küste Südfrankreichs kosten. Persönlichkeiten wie Designerin Coco Chanel (gestorben 1971), Maler Pablo Picasso (gestorben 1973) oder Grace Kelly (gestorben 1982) haben diese Gegend sehr geschätzt und hier einst gewohnt. Auch Popstar Sir Elton John (73) und seine Kollegin Tina Turner (80) besaßen Häuser in der Nähe.

Und Connery? Der pendelt zwischen seinem Domizil auf den Bahamas und seinem Haus in Andalusien. Dort wurde übrigens auch für „Sag niemals nie“ gedreht ...

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