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5 Tipps, bevor man sein altes Handy weggibt

futurezone-Logo futurezone 25.12.2019 thomas.prenner

Egal ob man es einem Verwandten überlässt oder verkauft: Einige grundlegende Tipps sollte man davor beachten.

© REUTERS / LISI NIESNER

Weihnachten ist für viele auch die Zeit des neuen Handys. Egal ob man damit beschenkt wurde, oder es sich selbst gegönnt hat: Das alte muss jedenfalls weg. Falls es noch funktioniert, lohnt es sich oft, das Gerät weiterzuverkaufen oder weiterzugeben.

Bevor man das Smartphone aus der Hand gibt, gilt es einige Dinge zu bedenken und zu beachten:

1. Fotos sichern

Zuerst muss man sicherstellen, dass auch wirklich alles abgesichert ist. Besonders schmerzhaft kann es etwa sein, wenn Fotos verloren gehen. Um das zu verhindern, bietet sich die Nutzung einiger Apps an. Google Fotos erlaubt es, Handy-Fotos in unbegrenzter Zahl kostenlos in der Cloud abzusichern. Bei der Größe gibt es allerdings eine Einschränkung: Google speichert die Bilder in maximal 16 Megapixel ab. Hat man mit seinem Handy mit höherer Auflösung fotografiert, werden die Bilder automatisch verkleinert. Für die alltäglichen Schnappschüsse und Urlaubsfotos reicht eine Auflösung von 16 Megapixel aber völlig aus. Andere Möglichkeiten, die Fotos in der Cloud abzusichern sind etwa Dropbox, Microsofts OneDrive oder Apples iCloud.

Wer Google nicht traut, kann die Fotos natürlich auch manuell via PC absichern. Schließt man sein Android-Phone an einen Windows-Computer an, wird es in der Regel rasch automatisch erkannt. Je nach Modell muss man dann auf dem Smartphone erst auswählen, ob man Dateien oder Fotos übertragen möchte. Anschließend findet man das Handy im Datei-Explorer – genauso wie etwa einen USB-Stick. Die Fotos befinden sich in der Regel in einem Ordner mit dem Namen „DCIM“ im Unterordner „Camera“. Hat man sie gefunden, kann man sie einfach auf den Computer kopieren.

2. SMS, Kontakte, WhatsApp sichern

Auch abseits von Fotos sollte man einige Dinge bedenken bzw. sichern, wie etwa Kontakte, SMS- oder WhatsApp-Nachrichten. Apple-Nutzer tun sich hier besonders leicht. Nachrichten, Einstellungen und mehr werden automatisch per iCloud-Backup gesichert. Bevor man das Handy löscht, sollte man das aber nochmal in den Einstellungen kontrollieren. In der Textsuche der Einstellungen muss man lediglich nach „Backup“ suchen und findet dann den entsprechenden Menüpunkt. Dort kann man unter „Backup jetzt erstellen“ eine Sicherung anlegen.

Unter Android speichert Google ebenfalls standardmäßig ein Backup des Telefons in der Cloud ab. Aber auch das sollte man in den Einstellungen kontrollieren. Je nach Handy-Hersteller oder Android-Version kann der entsprechende Punkt unterschiedlich heißen. Bei aktuellen Samsung-Handys findet sich der entsprechende Menüpunkt in den Einstellungen unter „Konten und Sicherung“ und dann unter „Sichern und Wiederherstellen“. Aufzupassen gilt es bei WhatsApp. Die Sicherung bei Android-Smartphones findet man direkt in der App. Der Menüpunkt findet sich unter „Chats“ und dann „Chat-Backup“.

© Getty Images/iStockphoto / AaronAmat/istockphoto.com

3. Handys sicher löschen

Hat man schließlich alles erfolgreich gesichert, sollte man seine Daten verlässlich löschen bzw. das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Auf iPhones sollte man sich auch von seinem Account abmelden. Dazu muss man die Einstellungen öffnen und dann auf seinen Namen klicken. Anschließend scrollt man ganz nach unten bis zum Menüpunkt „Abmelden“. Anschließend wird das Apple-ID-Passwort abgefragt, bevor der Account von dem Gerät entfernt wird. Danach gilt es, das Handy auf Werksausstellungen zurück zu setzen. Dazu wählt man in den Einstellungen unter „Allgemein“, „Zurücksetzen“ und dann "Alle Inhalte & Einstellungen löschen". Ist der Vorgang abgeschlossen, kann man sich sehr sicher sein, dass keine Inhalte mehr wiederhergestellt werden können.

Auch unter Android ist es ratsam, vor dem Zurücksetzen alle Konten von dem Gerät zu entfernen. Dazu wählt man in den Einstellungen das Menü „Konten und Sicherung“ aus (je nach Android-Version kann es sein, dass der jeweilige Menüpunkt anders heißt) und entfernt sämtliche dort aufscheinende Konten. Anschließend muss man in den Einstellungen den Punkt „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen“ finden und auswählen. Je nach Hersteller befindet sich jener eventuell in unterschiedlichen Sub-Menüs. Bei aktuellen Samsung-Handys etwa unter „Allgemeine Verwaltung“ und dann „Zurücksetzen“.

© Getty Images/iStockphoto / AntonioGuillem/iStockphoto

4. SIM und SD-Karten entfernen

Ein Missgeschick, das vielen immer wieder passiert, ist das Telefon mit eingesetzten SIM- und Speicherkarten weiterzugeben. Auch das ist unangenehm, weswegen man lieber doppelt checken soll, ob wirklich nichts mehr im Handy steckt. Sollte es einem dennoch passiert sein, dass man sein Handy mit eingesetzter SIM weitergegeben hat, kann man dieses Problem relativ einfach lösen. Direkt in den Stores seines Handy-Betreibers lässt sich in der Regel nach Vorlage eines Lichtbildausweises schnell eine neue SIM-Karte besorgen. Die alte wird dabei einfach deaktiviert.

Nutzt man MicroSD-Karten zur Erweiterung des internen Speichers, ist es grundsätzlich ratsam, sie zu verschlüsseln. Falls man sie weitergibt, solle man sie zumindest vor dem Formatieren verschlüsseln. Das verringert die Chance, dass Daten wiederhergestellt werden können.

5. Zubehör zusammensuchen und putzen

Gerade dann, wenn man sein Telefon nicht verschrottet, sondern weitergibt oder verkauft, kann das aufmerksame Sammeln von Zubehör sehr wertvoll sein. Je nach Modell verfügt das mitgelieferte Netzteil etwa über eine mit dem Handy kompatible Schnellladefunktion, die für künftige Besitzer sehr praktisch ist. Auch ein Werkzeug zum Öffnen des Speicher- oder SIM-Kartenslots ist praktisch und findet sich oft noch im Originalkarton. In einigen Fällen liegt den Handys sogar eine Schutzhülle bei. 

Auch freut sich jeder über ein gut geputztes Smartphone. Gute Dienste leisten hier eine Flasche verdünnter Isopropanol sowie ein Mikrofasertuch und Wattestäbchen.

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