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Archäologen entdecken 1.700 Jahre altes Brettspiel

Heute-Logo Heute 18.06.2020
© Bereitgestellt von Heute

Spektakuläre Entdeckung im Westen Norwegens: Archäologen fanden ein antikes Brettspiel, dessen Würfel aus menschlichen Knochen bestanden.

In einem Grabhügel bei Ylre Fosse in Norwegen haben Archäologen des Universitätsmuseums Bergen ein komplettes, 1.700 Jahre altes römisches Brettspiel samt Würfeln aus Knochen entdeckt. Es gelang ihnen auch, die Spielregeln zu rekonstruieren.

Bei dem Spiel handelt es sich um ein militärisches Strategiespiel, das für zwei Spieler konzipiert war und mit Spielsteinen wie auch mit Würfeln aus Menschen-Knochen gespielt wurde. Die Würfel sind länglich. Die Spielfiguren bestehen aus 18 kreisförmigen Marken. In dem die Spielfiguren die gegnerischen der anderen Farbe am Spielfeld umzingeln, können sie diese hinauswerfen. In einigen Spielvarianten gibt es einen „dux“ (deutsch: Führer), der sich durch eine besondere Spielstärke auszeichnet. Zahlensymbole sind in Form von Kreisen auf den Würfeln eingraviert. In der römischen Eisenzeit wurden bereits Schach- und Backgammon-artige Spiele mit ähnlichen Würfeln entdeckt. Sie tauften das Spiel auf den Namen „Ludus latrunculorum“.

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