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Mutation breitet sich aus – schon 32 Länder betroffen

Heute-Logo Heute 04.01.2021
© Bereitgestellt von Heute

Bisher wurde die CoV-Mutation bereits in 32 Ländern nachgewiesen, darunter in 15 europäischen Staaten. Erste Fälle wurden auch hierzulande bekannt.

Mittlerweile wurde die mutierte Variante des Coronavirus in 32 Ländern nachgewiesen. Wie Gesundheitsminister Anschober am Montag mitteilte, wurden auch in Österreich Fälle bekannt. Neben Österreich sind aber auch 14 weitere EU-Staaten betroffen. Unter anderem wurden innerhalb Europas Fälle der mutierten Variante bereits in Deutschland, Spanien, Schweden, Frankreich, Dänemark, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Italien, Norwegen und Island entdeckt. Auch Australien, Kanada, Japan, der Libanon, Nigeria, Singapur, Südafrika, Südkorea, die Türkei, Indien, Pakistan, Chile und die USA vermeldeten schon im Dezember erste Fälle der CoV-Mutation. 

Dass die britische B.1.1.7.-Mutation nun auch hierzulande gefunden wurde, sei jedoch kein Zufall, vielmehr habe man "gezielt danach gesucht". Rund 1.800 Sequenzierungen seien bisher in Österreich durchgeführt worden, erklärte Anschober. Das solle nun intensiviert werden.

Wie der Leiter der Abteilung für "Öffentliche Gesundheit" der AGES, Franz Allerberger, erläuterte, wurde die südafrikanische Mutation bereits am 6. Dezember bei einer 30-jährigen Österreicherin nach einem Urlaub nachgewiesen. Die UK-Variante wurde erstmals bei einem zwölfjährigem Buben nach einem Flug aus Großbritannien am 18. Dezember nachgewiesen. Am 21. Dezember wurde das mutierte Virus dann bei einem Mann, der mit einem der letzten Flieger nach Österreich kam, festgestellt. Außerdem hatten sich zwei slowakische Buben im Alter von neun und zehn Jahren mit der Virus-Mutation infiziert.

Laut der Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl könne man sich mit den bisherigen Maßnahmen auch vor einer Infektion mit der mutierten Corona-Variante schützen: Abstand halten, Masken tragen, Hände waschen. Auch die Corona-Impfung soll gegen die Mutation wirksam sein.

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