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Seniorin wurde bei ihrer letzten Ziehung Millionärin

Heute-Logo Heute 31.07.2020
© Bereitgestellt von Heute

Jeder träumt davon, im Lotto zu gewinnen. Zwei Vorarlberger, die unlängst die sechs Richtigen tippten, sprechen nun erstmals über den Geldsegen.

Am 28. Juni knackte ein Vorarlberger den Dreifachjackpot im Lotto und gewann 1,6 Millionen Euro, und am 5. Juli gelang einer Landsfrau dieses Glückspilzes ein Solo-Sechser nach einem Jackpot mit 1,5 Millionen Euro. Beide gaben den Österreichischen Lotterien nun ein bisschen etwas von sich preis.

Der um die 50 Jahre alten Vorarlberger, der Ende Juni einer der beiden Dreifachjackpot-Gewinner war und 1,6 Millionen Euro gewonnen hatte, kann sein Glück kaum fassen: "Natürlich spielt man, um einen Sechser zu gewinnen. Aber wenn es dann wirklich so weit ist, hinterfragt man das Schicksal. Man stellt sich die nicht zu beantwortende Frage: 'Wie komme ich dazu?'", beschreibt der Neo-Millionär seine erste Reaktion. Eine Art Betroffenheit empfand er erst, dann kam allmählich Dankbarkeit hinzu, und schließlich natürlich auch Freude, als es gewiss war, dass er die sechs Richtigen auf seinem Wettschein markiert hatte.

Über die Gewinnabfrage auf win2day.at hat der verheiratete Handelsangestellte vom Gewinn erfahren und seinen Augen nicht getraut. Wie das zumeist so ist, bei Sechser-Gewinnern. Also: Kontrolle via Teletext, und sogar die Lotto Ziehung hat er in der ORF-TV-Thek nachgeschaut.

Ein Teil des Gewinnes, den er jetzt Ende Juli überwiesen bekam, ist bereits verplant: "Wir haben noch ein bisschen Schulden, die werden jetzt mal getilgt, und dann erfülle ich mir meinen Herzenswunsch: Es gibt da ein Auto, nach dem ich mich immer umdrehe. Nichts Spektakuläres, aber für mich etwas Besonderes, ein in meinen Augen fein geschnittenes SUV, das werde ich mir jetzt leisten." Um welches Modell es sich genau handelt, das wollte er nicht verraten.

Auf der Reise-Wunschliste ganz oben steht Island, "ansonsten sind wir viel in Österreich und in Bayern unterwegs. Das werden wir beibehalten und gelegentlich halt mal in einem Fünf-Stern-Hotel absteigen", gibt sich der Vater mehrerer Kinder, deren weiterer Lebensweg ebenfalls finanziell ein bisschen geebnet wird, eher bescheiden.

Und, und darauf legt der Gewinner besonderen Wert: "Wir sind sozial sehr engagiert und auch sehr tierfreundlich. Hier werden wir karitativen Einrichtungen und auch Tierschutz-Organisationen etwa spenden."

Eine extrem berührende Geschichte erzählte die Solo-Jackpot-Gewinnerin den Lotterien. Nach vielen Jahren regelmäßigen Lotto Spielens liebäugelte sie Ende Juni eigentlich mit dem Aufhören oder zumindest mit dem Reduzieren des Einsatzes, weil das Geld anderweitig dringender gebraucht worden wäre und die Gewinne bis dato überschaubar waren. Doch ein einziges Mal wollte die Pensionistin ihren Standard-Wettschein mit zwölf Tipps für zwei Ziehungen noch spielen. Und sozusagen im letzten Moment, also bei der zweiten Ziehung, an dem der Wettschein teilnahm, stellte sich das große Glück ein: Sie knackte den Jackpot mit 1,5 Millionen Euro, doch das wusste sie nicht gleich, nachdem sie die Spielquittung überprüft hatte.

Sie hatte ihre Zahlen mit dem Teletext verglichen und dabei einen "folgeschweren" Lesefehler bei der Kontrolle begangen: "In der Überzeugung, einen Fünfer und damit knapp 1.500 Euro gewonnen zu haben, ging ich in meine Annahmestelle um zu fragen, wo ich das Geld bekäme", schildert die Vorarlbergerin. Und dort erlebte sie dann ihr – keineswegs blaues – Wunder: Das wäre kein Fünfer, erfuhr sie, das wäre ein Sechser. DER Sechser. Erst die Bestätigung durch den Großgewinnerbetreuer der Österreichischen Lotterien eine Woche nach dem Gewinn überzeugte die Neomillionärin restlos davon, dass für sie ein Märchen wahr wurde.

"Jetzt könne wir ein paar dringende Renovierungsarbeiten an unserem Haus vornehmen und es für mich und meinen Mann altersgerecht umbauen lassen", freut sich die Gewinnerin. Weiters werden auch die beiden Kinder vom Sechser profitieren, "und auch soziale Einrichtungen werden von meinem Glück profitieren", gibt sich die Pensionistin selbstlos.

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