Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Um 150.000 Euro: Graz startet neue Silvester-Show am Hauptplatz

KLEINE ZEITUNG-Logo KLEINE ZEITUNG 16.10.2018 Kleine Zeitung
Bild: iVents/Nadin © Bild: iVents/Nadin Bild: iVents/Nadin

Dienstagvormittag stellte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) im Rathaus das neue Programm für die Silvesternacht vor. An seiner Seite: die Macher des "Aufsteiern"-Festivals, das erst im September 100.000 Gäste in die Innenstadt gelockt hat. Schon vorab hat man im Bürgermeisteramt eine "Show von internationalem Format" versprochen.

Bekannt ist, dass Nagl schon im Jänner die Ausschreibung einer großen Lichtshow für den Jahreswechsel 2018/19 angekündigt hat. Nun ist klar: Es geht um ein etwa 22 Meter langes Wasserbecken, dass die Stadt vor dem Rathaus am Hauptplatz aufstellen wird. Aus diesem Wasserbecken spritzen feine Strahlen in den Himmel - diese Strahlen werden wiederum mit Laser bespielt. Das Wasser  wird so zur Leinwand.

Geplant sind mehrere Shows zu rund 20 Minuten, die erste gegen 18 Uhr für Familien, später folgen weitere - etwa mit den wichtigsten Bildern des Jahres. Kurz vor Mitternacht startet man mit dem Countdown für den Jahreswechsel - das bunte Lichter-Spektakel wird mit Musik untermalt, weitere Elemente sind Feuer und Laser. Zwischen und nach den Shows soll bis etwa 1.30 Uhr noch ein DJ aufspielen. Mehrere Tausend Gäste sollen vor Ort Platz finden.

Teurer als Schloßberg-Feuerwerk

Die Kosten für das Programm belaufen sich auf 150.000 Euro. Das ist mehr als vier Mal so viel wie das große Feuerwerk am Schloßberg gekostet hat. Von rund 35.000 Euro war damals die Rede. Der Aufbau der nötigen Maßnahmen beginnt am 28. Dezember, am 29. und 30. folgen erste Proben, wobei die Show noch nicht erkennbar sein wird.

Die Stadt Graz hat ihr Silvesterprogramm in den letzten Jahren sukzessive zurückgefahren. Grund dafür war die enorme Feinstaubbelastung. Daher wurde das große Feuerwerk am Schloßberg 2014 erstmals abgesagt, stattdessen fand ein kleineres am Mursteg statt. Im Vorjahr war auch damit Schluss, weil es im Jahr davor zur Detonation eines Feuerwehrskörpers am Boden gekommen war und die Sicherheitsmaßnahmen daher enorm angestiegen seien.

Böllerverbot gilt in Graz

Am Böllerverbot will man in der Stadt festhalten: Die hohen Feinstaubwerte in den ersten Jännertagen sprechen dafür, betonte man zuletzt im Büro von Nagl. Im Pyrotechnikgesetz, dass die Böllerei eigentlich verbietet, ist jedoch ausdrücklich geregelt, dass der Bürgermeister das Verbot für seine Gemeinde aushebeln und Feuerwerke in bestimmten Zonen erlauben darf.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Kleine Zeitung

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon