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Vorbild Spanien: ÖGK-Chef bereit, Ungeimpfte brieflich zu Impftermin einzuladen

KURIER-Logo KURIER 16.09.2021 daniela.kittner

Spanien hat mit persönlicher Einladung zu Impftermin die Impfquote gesteigert. Österreichs Kassen könnten dem Beispiel folgen.

© APA/HERBERT NEUBAUER / HERBERT NEUBAUER

Spanien ist eines der Musterländer beim Impfen. Die Bevölkerung vertraut dem öffentlichen Gesundheitssystem, und dieses hat für das Erreichen der hohen Impfquote eine zentrale Rolle gespielt. In Spanien werden Ungeimpfte vom Gesundheitssystem angeschrieben, es wird ihnen ein Impftermin angeboten – mit Ort, Datum, Zeitpunkt. Impfpflicht gibt es keine, man kann den Termin auch sausen lassen. Nun gibt es auch in Österreich Bereitschaft, dem spanischen Beispiel zu folgen.

Als Erster hat Österreichs Ex-Gesundheitsminister Rudolf Anschober darauf hingewisen. Nach spanischem Vorbild könnte man die Impfquote auch hierzulande steigern, wenn man den Menschen die Organisation eines Impftermins abnimmt. Das sagte Anschober kürzlich im KURIER.

Ein positives Signal kommt nun von den Krankenkassen. Die Österreichische Gesundheitskasse ÖGK könnte ein solches Schreiben an alle Ungeimpften versenden. Rechtlich ist das möglich, man bekommt ja auch Aufforderungen zu Vorsorgeuntersuchungen zugesandt.

Wurzer: "Gute Maßnahme"

ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer zeigt sich auf KURIER-Anfrage dazu bereit, alle Ungeimpften schriftlich zu einem Impftermin einzuladen. Wurzer: „Das ist ein kluger Schritt und eine gute Maßnahme, um die Impfquote zu erhöhen. Impfen liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Wir bieten unsere Unterstützung bei der Umsetzung natürlich an, brauchen dazu aber einen Auftrag vom Bund."

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