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"Wutrausch": "Jetzt"-Abgeordnete fordert Sobotkas Rücktritt

Die Presse-Logo Die Presse 04.07.2019
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Der Wutausbruch von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) wegen Vorwürfen gegen seine Volkspartei in Sachen Parteienfinanzierung hat nun eine Rücktrittsforderung zur Folge. In einer Aussendung spricht „Jetzt“-Mandatarin Daniela Holzinger von einem "Wutrausch". Sobotka habe damit dem ganzen Nationalrat geschadet.

Zudem gebe der Präsident mit seiner "Entgleisung" ein "furchtbares Vorbild für die Bevölkerung" ab. Wenn Sobotka als Nationalratspräsident künftig zur Ordnung rufe, habe er durch seine Entgleisung schlichtweg jede Glaubwürdigkeit verloren. Sobotka habe versagt und gezeigt, dass er für dieses Amt nicht geeignet sei.

Während einer Rede des SPÖ-Vizeklubchefs Jörg Leichtfried zum Thema Parteifinanzen hatte Sobotka, der gerade nicht am Vorsitz, sondern in der Abgeordnetenbank saß, wütend auf die Aussage reagiert, es gebe „bestechliche Parteien“, und nicht nur lautstark zwischengerufen, sondern auch nicht nur sprichwörtlich auf den Tisch gehaut. Leichtfried entschuldigte sich für seine Aussage. Die Bilder von Sobotkas Wutausbruch zogen weite Kreise im Internet.

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