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Vorwahlen in den USA: Bernie Sanders will trotz Rückschlägen weitermachen

DER SPIEGEL-Logo DER SPIEGEL 12.03.2020 Anna-Sophie Schneider
© SCOTT OLSON/ AFP

US-Senator Bernie Sanders musste im Vorwahlkampf der Demokraten zuletzt mehrere Niederlagen einstecken. Dennoch kämpft er weiter – und will alles tun, um "Donald Trump zu besiegen".

Bei den Vorwahlen der US-Demokraten läuft es für Bernie Sanders nicht gut. Sein Herausforderer Joe Biden hat zuletzt eine regelrechte Siegesserie hingelegt. Ans Aufgeben denkt der linksgerichtete Senator Sanders dennoch nicht. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Vorwahl-Nacht zeigte er sich kämpferisch - und teilte auch gegen Donald Trump aus.

Dieser sei der gefährlichste Präsident der jüngsten Geschichte des Landes und müsse besiegt werden. "Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um dafür zu sorgen, dass das passiert", sagte Sanders. Trump sei ein Lügner, ein Rassist, Sexist und ein Homophober und müsse dringend abgelöst werden.

Sanders freue sich zudem auf die anstehende Fernsehdebatte mit seinem Konkurrenten, dem früheren US-Vizepräsidenten Biden, am Sonntag. Es sei die erste Zweier-Debatte des Vorwahl-Rennens, und die Menschen hätten dann die Gelegenheit, sich angesichts der inhaltlichen Positionen selbst ein Bild davon zu machen, wer der beste Kandidat sei, um Amtsinhaber Trump bei der Präsidentschaftswahl im November zu schlagen.

Sanders punktet nach eigenen Aussagen bei jüngeren Generationen

Sanders räumte ein, die Vorwahlen am Vortag in sechs Bundesstaaten seien für ihn nicht gut gelaufen. Bei der Delegiertenzahl liege er derzeit hinter Biden. Doch er punkte mit seiner progressiven Agenda und wisse die Mehrheit der jüngeren Wähler hinter sich, während Biden vor allem bei älteren Wählern gut ankomme.

Am "Super Tuesday", dem wichtigsten Vorwahltag mit Abstimmungen in 14 Bundesstaaten, hatte Biden in der vergangenen Woche abgeräumt und in 10 Staaten gewonnen. Auch bei dem nächsten größeren Vorwahltag am Dienstag mit Abstimmungen in sechs Staaten setzte Biden seine Siegesserie fort und baute seinen Vorsprung gegenüber Sanders aus: Er gewann Prognosen zufolge in Mississippi, Missouri und Idaho, ebenso in dem wichtigen Vorwahlstaat Michigan. Sanders konnte sich demnach lediglich in North Dakota durchsetzen. Allerdings war der Ausgang im Bundesstaat Washington zunächst noch offen.

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