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Biosensor unter der Haut soll Pandemien künftig verhindern

futurezone-Logo futurezone 09.03.2020 Redaktion futurezone.at

Eine Virusinfektion bleibt oft wochenlang unbemerkt und wird verbreitet. Das soll ein Biosensor in Zukunft ändern.

Symbolbild © APA - Austria Presse Agentur Symbolbild

Die Biotech-Firma Profusa will einen Biosensor unter die Haut injizieren, um eine Corona-Erkrankung schon vorzeitig zu erkennen. Die Forscher hoffen damit, Pandemien künftig zu verhindern. Der Sensor soll bis zu drei Wochen vor den ersten Symptomen eine Infektion erkennen.

Die Firma Lumee Oxygen Platform überwacht mithilfe des Sensors den Sauerstoffgehalt im Gewebe. Diese Daten werden an ein Messgerät gesandt, das über dem Sensor auf der Haut angebracht ist. Dieses wiederum übermittelt die Daten auf das Smartphone oder andere Geräte.

Entwicklung von Algorithmus

Änderungen des Sauerstoffgehalts in der Haut können auf eine Erkrankung hinweisen, obwohl es noch keine Symptome gibt. Ziel der Studie ist es, einen Algorithmus zu entwickeln, der biologische Veränderungen so früh erkennt, dass er präventive Gesundheitsmaßnahmen vorschlagen kann.

Profusa führt die Studie in Kooperation mit dem Non-Profit-Forschungsinsitut RTI International, der Duke University und dem Imperial College London durch. Laut Mashable wird das Einpflanzen des Biosensors von US-Militär (DARPA) finanziert, was die gesamte Studie angesichts der aktuellen Überwachungsmethoden weltweit in ein schlechtes Licht rückt.

Der Sensor selbst soll dennoch keine Daten sammeln oder übermitteln, sondern "lediglich" das technologische Device über der Haut.

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