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Addiko Bank merkt Corona - Verlust im 1. Quartal

APA-LogoAPA 19.05.2020 pma
Risikokosten deutlich gestiegen - Dividendenpolitik soll überprüft werden © APA Risikokosten deutlich gestiegen - Dividendenpolitik soll überprüft werden

Die seit Juli 2019 börsennotierte Addiko Bank hat zu Jahresbeginn die Coronakrise hart zu spüren bekommen. Das aus dem Balkangeschäft der einstigen Hypo Alpe Adria hervorgegangene Institut rutschte tief in die Verlustzone und kappt den Ausblick. Die zugesagte Dividende steht auf dem Prüfstand, die Hauptversammlung, bei der es auch um die Ausschüttung geht, findet erst im vierten Quartal statt.

Für die ersten drei Monate 2020 wies die Addiko Bank einen Nettoverlust von 8,4 Mio. Euro aus, nach einem Gewinn von 10,9 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das Minus war in erster Linie auf eine "proaktive IFRS-9-Rückstellung" in Höhe von 13,6 Mio. Euro zurückzuführen, um die "geändertem makroökonomischen Parameter" zu berücksichtigen, "sowie einer Abschreibung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 4,8 Mio. Euro, um die Unsicherheit des Ergebnisses 2020 zu reflektieren" geschuldet, erklärte das Institut am Dienstag. Insgesamt betrugen die Risikokosten 14,4 Mio. Euro.

Operativ sei man stark unterwegs gewesen, das Geschäft habe sich besser als erwartet entwickelt, die Kosten habe man erfolgreich gedämpft. Das harte Kernkapital (CET 1) ging im ersten Quartal auf 16,9 Prozent (16,3 Prozent IFRS 9 fully-loaded) zurück, nach 17,7 Prozent im Vorjahr. Hauptgrund dafür war dem Institut zufolge die Verringerung des sonstigen Ergebnisses (OCI) um 32,9 Mio. Euro im Zusammenhang mit dem Anleihenportfolio Plain-Vanilla.

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