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"Ausbeutung!" Keine Luxus-Gehälter in der Formel 1

Heute-Logo Heute 25.05.2022
Formel 1 © Imago Images Formel 1

Ab Freitag fährt die Formel 1 durch die Straßenschluchten von Monte Carlo. Doch nicht jeder Mitarbeiter lebt ein Jetset-Leben wie die Piloten.

Die Jachten im Hafen von Monte Carlo sind am Grand-Prix-Wochenende von Monaco bereits legendär. Sehen und gesehen werden ist das Motto im Fürstentum an der Cote d´Azur. Das gilt auch für die Stars der Motorsport-"Königsklasse", genauso wie für ehemalige Piloten. Nicht jedoch für deren Mitarbeiter in den Teams. 

Das Gehalt von Lewis Hamilton beträgt etwa 36 Millionen Euro, Weltmeister Max Verstappen kassiert 23 Millionen Euro und Haas-Pilot Mick Schumacher immerhin noch eine halbe Million im Jahr. Von diesen Gehältern sind weitere Mitarbeiter rund um die Formel 1 meilenweit entfernt. So zitierte die "Sport Bild" einen Mann, der in Barcelona als Parkplatz-Einweiser arbeitete, dafür sechs Euro in der Stunde kassierte: "Mein Gehalt ist eigentlich Ausbeutung."

Das Gehalt von Sicherheitsdienstmitarbeitern (10 Euro) oder von Service-Mitarbeitern ist mit 15 Euro die Stunde auch weit entfernt vom Luxus-Leben der Formel 1. 

Doch auch die so wichtigen Mechaniker in den Teams werden nicht gerade fürstlich entlohnt. Obwohl ihre Arbeit den Grundstein für die Erfolge der Teams legt. Sie erhalten 50.000 Euro pro Jahr. Für den Reisestress von 22 Saisonrennen keine üppige Bezahlung. Logistiker werden derweil mit 45.000 Euro entlohnt. Ingenieure erhalten immerhin 80.000 Euro. 

Gar kein Gehalt bekommen etwa die Rennstewards, die bloß eine Aufwandsentschädigung erhalten. Genauso wie die Streckenposten, die im Notfall sogar für das Überleben der Piloten verantwortlich sind. 

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