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Béla Réthy: "Man muss sich selbst hinterfragen als Journalist"

teleschau-Logo teleschau 28.06.2018 teleschau - der mediendienst

Nach dem WM-Aus der deutschen Elf findet TV-Reporter Béla Réthy klare Worte. Er kritisiert allerdings nicht nur die Spieler, sondern auch die Sportjournalisten.

Béla Réthy gibt sich nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft selbstkritisch: "Man muss auch sich selbst hinterfragen als Journalist", sagt der 61-Jährige.

Béla Réthy gibt sich nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft selbstkritisch: "Man muss auch sich selbst hinterfragen als Journalist", sagt der 61-Jährige.
© ZDF / Rico Rossival

Nach der verheerenden Niederlage gegen Südkorea und dem vorzeitigen WM-Aus für das deutsche Team müssen sich nicht nur die Spieler, sondern auch die Reporter an die eigene Nase fassen, findet Béla Réthy. "Man muss auch sich selbst hinterfragen als Journalist", sagte der 61-Jährige, der auch das gestrige Schicksalsspiel live aus Kasan kommentierte, nun im ZDF. "Wir hätten auch so einen ähnlichen Kader benannt wie den, den Joachim Löw auch ausgesucht hat."

Die 0:2-Niederlage der Löw-Elf analysiert Réthy knallhart: "Man hat sich in Nebengeräusche verzettelt vor dem Turnier mit dem Thema 'Torwart", so der Fußball-Kommentator. "Dann die Geschichte Erdogan, Gündogan und Özil." Das deutsche Team sei möglicherweise "zu selbstherrlich, zu selbstsicher, auch zu arrogant" gewesen, glaubt Réthy. Auf dem Platz sei "eine große Lethargie" zu spüren gewesen.

In seiner Gesamtanalyse des Auftretens der deutschen Nationalmannschaft in Russland schließt sich Réthy der deutschen Nummer eins an: Manuel Neuer habe recht mit seiner Vermutung, dass die Mannschaft nach einem Sieg gegen Südkorea spätestens im Achtelfinale ausgeschieden wäre.

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