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Briten interessieren sich kaum für Prinz Harrys Biografie - Der plant offenbar zweites Buch

WELT-Logo WELT 24.07.2021
Bei Monarchie-Fans weltweit löst der Name der Tochter von Prinz Harry und seiner Frau Meghan derzeit Begeisterungsstürme aus. Denn das Paar hat ihrem Nachwuchs gleich zwei symbolträchtige Namen gegeben. Manch einer wertet den Schritt gar als eine Art Friedensangebot Richtung London. Quelle: WELT/Laura Fritsch © WELT/Laura Fritsch Bei Monarchie-Fans weltweit löst der Name der Tochter von Prinz Harry und seiner Frau Meghan derzeit Begeisterungsstürme aus. Denn das Paar hat ihrem Nachwuchs gleich zwei symbolträchtige Namen gegeben. Manch einer wertet den Schritt gar als eine Art Friedensangebot Richtung London. Quelle: WELT/Laura Fritsch

Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan machen in den britischen Boulevardblättern regelmäßig Schlagzeilen. Doch die angekündigten Memoiren des 36 Jahre alten Prinzen scheinen auf wenig Interesse zu stoßen.

Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab, sind gerade einmal 3 Prozent der Briten „sehr interessiert“ an der Autobiografie Harrys. „Ein bisschen Interesse“ zeigten immerhin 11 Prozent der Befragten. Doch die große Mehrheit von 67 Prozent gab an, überhaupt kein Interesse daran zu haben. Teilgenommen hatten an der Umfrage mehr als 5800 Erwachsene im Vereinigten Königreich.

Harry, der inzwischen mit seiner Frau und den zwei gemeinsamen Kindern in den USA lebt, hatte zu Beginn der Woche angekündigt, im kommenden Jahr seine Memoiren zu veröffentlichen. Er hatte sich in der Vergangenheit immer wieder unzufrieden gezeigt von der Weise, wie er in den Medien dargestellt wurde. Nun will er „einen Bericht aus erster Hand, der korrekt und absolut ehrlich ist“ über sein Leben herausbringen.

Planen offenbar weitere Buchveröffentlichungen: Prinz Harry und seine Frau Meghan © dpa Planen offenbar weitere Buchveröffentlichungen: Prinz Harry und seine Frau Meghan

Auch Meghan wird als Autorin aktiv

Britische Medien reagierte teils entsetzt auf die Ankündigung. Der Schritt in die Öffentlichkeit wird als Affront gegenüber dem Königshaus empfunden, das im kommenden Jahr eigentlich das 70-jährige Thronjubiläum der Queen begehen wollte.

Wie die „Daily Mail“ am Samstag berichtete, könnte es für die Royals aber noch schlimmer kommen: Demnach enthält der Exklusivdeal des Herzogs von Sussex mit dem Verlag Penguin/Random House nicht nur ein Buch, sondern gleich vier.

Neben den 2022 erscheinenden Memoiren versprach der 36-Jährige dem Verlag laut „DM“ noch ein weiteres Buch, das aber erst nach dem Tod der Monarchin erscheinen soll. Dazu komme ein „Wellness-Ratgeber“, der von seiner Meghan verfasst werde und ein weiteres Buch, über dessen Inhalt noch nichts bekannt ist.

Der demnach deutlich größere Deal dürfte dem Paar laut dem unbestätigten Medienbericht denn auch ein weit höher als vermutetes Honorar einbringen - nicht nur geschätzte 18 Millionen, sondern womöglich bis zu 40 Millionen Pfund könnte das Paar kassieren, heißt es.

Die spekulierten Summen sind Vorab-Honorare - die Einkünfte, die seine Erinnerungen im Verkauf gerieren, wolle er spenden, hatte der Prinz laut seinem Umfeld angekündigt. Im offiziellen Statement auf der Website Archewell finden sich diese Details allerdings nicht.

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