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Post-Lockdown-Panik: 3 Tipps, wenn die Rückkehr ins normale Leben zu viel wird

Freundin-Logo Freundin 21.07.2021 freundin Redaktion

Nachdem wir so lange pandemiebedingt im Lockdown gelebt haben, kann die Aussicht in die „Normalität“ zurückzukehren überwältigend sein – mit diesen drei Tipps bewältigen Sie Ihre Angst

Post-Lockdown-Panik: 3 Tipps, wenn die Rückkehr ins „normale Leben“ zu viel wird iStockphoto © iStockphoto Post-Lockdown-Panik: 3 Tipps, wenn die Rückkehr ins „normale Leben“ zu viel wird iStockphoto

Während wir immer noch ermutigt werden verantwortungsbewusst zu handeln, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, stehen uns jedoch endlich immer mehr Freiheiten zu, die eine Art „Normalität“ zurückbringen. Während viele Menschen sich darüber freuen, dass Kontaktbeschränkungen und Homeoffice-Pflichten entfallen, kann dieser Lockdown-Lift für viele auch überwältigend sein. Schließlich haben wir uns in diesen eineinhalb Jahren an das Pandemieleben mit kaum sozialen Kontakten gewöhnt, da kann der Gedanke ans Sozialisieren mit KollegInnen im Büro, an überfüllte Bars und U-Bahnen schon Angst machen und uns in eine Panikstarre versetzen. Um die Zeit nach dem Lockdown zu erleichtern, könnten Ihnen vielleicht diese drei Alltagstipps helfen:

1. Gehen Sie es langsam an

Medizinische Direktorin der Bupa Health Clinics Dr. Alexandra Oliver rät: „Wenn Sie sich ängstlich fühlen, sollten Sie die Dinge langsam angehen und freundlich zu sich selbst sein.“ Um Ihre Angst zu lindern, kann ein schrittweises Herangehen an die Rückkehr zur Normalität helfen, dass Sie sich wohlfühlen. Wenn Sie nicht auf große Menschenmengen, Nachtclubs oder Bürotage vorbereitet sind, stellen Sie sich einen Plan auf mit kleineren Schritten. Gehen Sie z.B. erstmal mit ein bis zwei Freunden essen und bauen Sie darauf auf.  

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2. Sprechen Sie Probleme an

Oft haben Menschen Schwierigkeiten damit ihre Ängste und Bedenken auszusprechen, weil Sie fürchten, verurteilt oder nicht verstanden zu werden. Gerade in dieser Situation aber, in der wir uns alle gemeinsam befinden, kann es helfen, wenn Sie Ihre Bedenken gegenüber der Rückkehr in die Normalität klar und deutlich äußern. Wenn Sie z.B. Angst davor haben ins Büro zurückzukehren, kann es helfen mit dem/der VorgesetzIn über Ihre Bedenken zu sprechen und gemeinsam zu überlegen, was man tun kann, um dieses Gefühl zu reduzieren.

3. Etablieren Sie eine neue Routine

Wenn Ihnen die Rückkehr in einen „normalen“ Tagesablauf Angst macht, dann sollten Sie versuchen eine neue Routine für sich zu entwickeln, mit der die Gewöhnung leichter fällt. „Beginnen Sie damit, zu einer ähnlichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen, wie Sie es an einem regulären Tag machen würden.“, so Dr. Oliver. Auch die Planung der Route zum Arbeitsplatz, das Erstellen eines Zeitplans für den Abend mit Freunden oder das Schreiben einer To-do-Liste mit kleinen Aufgaben für den Tag kann dabei helfen, die Angst vor dem „Unbekannten“ zu nehmen und sich auf die neuen (alten) Situationen nach dem Lockdown vorzubereiten.

(Autorin: Irem Özkalgay)

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