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Jetzt musst du mehr denn je Food Waste vermeiden – ein paar leckere Tipps dazu

watson.ch-Logo watson.ch 22.04.2020 Oliver Baroni

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Es kam, wie es kommen musste: Nach den Hamsterkäufen anfangs Lockdown folgte das grosse Wegwerfen. WC-Papier verdirbt nicht. Das Gemüse, das die Idioten verunsicherte Kundschaft aufgekauft hatte, aber schon.

Mehr denn je gilt: Leute, wir müssen weniger Esswaren wegwerfen! Braucht bitte eure Reste auf, bevor ihr den Kühlschrank wieder mit Neuem vollstopft!

Ja aber was, wenn die Veggies, Früchte und Co. langsam wirklich nicht mehr so frisch aussehen?

Okay, fangen wir gleich mit dem Gemüse an.

Pimp my Ramen! Grundsätzlich kann man jedes vörige Gemüse benutzen, um Instant-Ramen aufzuwerten.

Klar, oder? Geschnittenes Gemüse während dem Kochen in die Bouillon hineingeben.

Aber was ist, wenn die Veggies eher aus Rüstresten, Stielen und dergleichen bestehen?

Gemüsefond!

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Gemüse einkochen und absieben (hier eine Anleitung) – und schon hast du eine perfekte Basis-Bouillon für zig Rezepte. Und, übrigens:

Benutze dein Gefrierfach!

Bouillon kann man dann ziemlich easy in Eiswürfelbehältern aufbewahren.

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Ach, Eiswürfelbehälter sind sowieso seeeehr praktisch. Etwa, um frische Kräuter aufzubewahren. In etwas Olivenöl – oder Wasser, je nach Kräuter.

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Okay, ich möchte nur, dass meine gekauften Kräuter nicht sofort welken.

Na, wenn wir jetzt gleich bei frischen Kräutern sind – Prezzemolo, Koriander und Co. aus dem Supermarkt –: Wie macht man's, dass die nicht gleich welken?

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Gewiss gibt es verschiedene Tipps dazu (Stiele in nassem Küchenpapier etc.), aber bei mir funktioniert Folgendes: Die untersten Enden der Stiele abschneiden und den Büschel Kräuter in ein Glas Wasser stellen. Innerhalb der nächsten 15–30 Minuten das Wasser wechseln und in den Kühlschrank stellen. Die sind dann mindestens 5 Tage frisch, meistens länger. Mann kann auch aufs Kühlen verzichten, dafür häufig und regelmässig Wasser wechseln. Do it.

Und wenn ihr eure Frischkräuter aufbrauchen wollt, vergesst nicht:

Die «was gerade so vorrätig ist»-Pesto ist immer eine gute Idee.

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In meinem Fall waren das: Pinienkerne, schwarze Oliven, Chili, Knoblauch, Sardellenfilets und Basilikum, das langsam am Welken war – alles Zutaten, die sich bestens ergänzen. Ein bisschen Common Sense und ein bisschen Geschmackssinn und schon isst man wie die Götter.

Hier noch ein paar Rezepte, für Frischwaren, die langsam am Rüberkippen sind. 

Cherrytomaten, die beginnen, schrumpelig zu werden?

Sugo, Baby, Sugo!

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Deine Cherrytomaten (halbiert oder gleich ganz belassen) kommen zusammen mit 2 EL Olivenöl, einer halben Knoblauchzehe und etwas Salz in einen Topf. Aufkochen, danach Hitze auf niedrig drehen, zudecken und mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen. Abschmecken. Geht selbstverständlich auch mit normalen Tomaten.

Bananen? Diese nervigen Dinger, die eine Ewigkeit unreif sind und danach innert 3 Minuten braun werden?

Backen, Baby! Backen! Muffins, etwa (hier ein Rezept).

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Oder – um nun ganz quarantine-trendy zu sein – Banana Bread (hier ein Rezept)!

Limetten? Oder Zitronen, bei denen die Schale etwas dünn und hart geworden ist?

Auspressen und in einem Eiswürfelbehälter einfrieren!

Die Würfelchen sind dann perfekt, um Margaritas oder Whiskey Sours und dergleichen zu mixen!

Sonstige Früchte?

«Ich mag jetzt gerade keine 5 Äpfel und 2 Chrättli Beeren essen, aber ich will nicht, dass sie faul werden!»

Ich bin über diese Idee im Web gestolpert, die mir ganz lecker scheint:

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Und hey, Konfitüre ist sowas von einfach gekocht!

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Beeren, Zucker, Zitronensaft, keine Ausrede (hier ein Rezept).

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