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Erste Daten von Ozeanbeobachtungs-Satellit «Sentinel 6»: Meeresspiegel wird vom All aus gemessen

Blick-Logo Blick 22.06.2021 SDA Import

Der Ozeanbeobachtungs-Satellit «Sentinel 6 Michael Freilich» soll in dieser Woche erstmals wissenschaftliche Daten zur Erde senden. Der Satellit war im November an Bord einer «Falcon 9»-Trägerrakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX gestartet.

Der Meeresbeobachtungs-Satellit Sentinel 6 hat sich fertig kalibriert und beginnt demnächst, erste Daten zu senden. Er wird mit Hilfe von Satellitenaltimetrie den Anstieg des Meeresspiegels messen und relevante Daten für Klimastudien sammeln (Bild Nasa). © Bereitgestellt von Blick Der Meeresbeobachtungs-Satellit Sentinel 6 hat sich fertig kalibriert und beginnt demnächst, erste Daten zu senden. Er wird mit Hilfe von Satellitenaltimetrie den Anstieg des Meeresspiegels messen und relevante Daten für Klimastudien sammeln (Bild Nasa).

Der Launch erfolgte von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien. Seither habe sich der Satellit durchgecheckt und kalibriert, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Noch in dieser Woche würden erste Daten zu Meeresspiegel-Höhen erwartet.

Der Satellit soll die Veränderungen des Meeresspiegels als schwerwiegende Folge des Klimawandels akkurat vermessen und Informationen für Wettervorhersagen liefern.

Die Mission ist eine Kooperation der Nasa, der Europäischen Weltraumorganisation Esa, der meteorologischen Satellitenagentur Europas, Eumetsat, und der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA. Wissenschaftler rechnen mit Messungen «von bisher unerreichter Genauigkeit».

(SDA)

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