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Horror-Fund auf Teneriffa: Vermisstes Mädchen (†6) auf Meeresgrund entdeckt

Blick-Logo Blick 11.06.2021 Bauer Janina (aua)

Seit sechs Wochen werden Anna und Olivia vermisst. Auch von ihrem Vater fehlt jede Spur. Nun ist aus einem schrecklichen Verdacht Gewissheit geworden.

Vermisstes Mädchen (†6) auf Meeresgrund entdeckt © Bereitgestellt von Blick Vermisstes Mädchen (†6) auf Meeresgrund entdeckt

Am Donnerstagabend machte ein Tauchroboter der spanischen Polizei einen schrecklichen Fund: Auf dem Meeresboden in rund 1000 Metern Tiefe vor der Nordost-Küste Teneriffas findet er die Leiche eines kleinen Mädchens. Eingepackt in eine Sporttasche, am Anker einer Jacht befestigt.

Das tote Mädchen ist Olivia Z.* (†6), wie spanische Medien berichten. Sie und ihre kleine Schwester Anna (1) verschwanden am 27. April gemeinsam mit ihrem Vater Thomas G.* (37) spurlos von dessen Jacht am Hafen von Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz. Der 37-Jährige hatte sich nach einem Streit mit seiner Ex-Frau und Mutter der Mädchen, Beatriz Z. (36), mit den Kindern abgesetzt.

Schwester Anna und Vater Thomas vermisst

Seit sechs Wochen bangte Beatriz Z. um das Wohlergehen ihrer beiden kleinen Töchter. Erst im Laufe des Donnerstags hatte die Mutter auf einem Instagram-Kanal eine Sprachnachricht gepostet, in der sie sich an die Öffentlichkeit wandte. Zahlreiche Beileidsbekundungen gingen dort nun ein. Eine Frau schrieb: «Bea, die ganze Welt trauert mit dir. Wir werden dich nicht alleine lassen.» Seit dem Leichenfund hat Beatriz Z sich nicht mehr via Instagram gemeldet.

Nach der Entdeckung der toten Olivia rechnen die spanischen Behörden mit dem Schlimmsten, wie der spanische Fernsehsender «RTVE» aus Ermittlerkreisen erfuhr. Es werde befürchtet, dass der Vater beide Kinder getötet und dann sich selbst das Leben genommen haben soll. Die Polizei teilte mit, dass man die Suche nach den beiden weiteren vermissten Personen fortsetze.

Polizei rechnet mit dem Schlimmsten

Der Anker, an dem die Tasche mit der Leiche befestigt war, soll zur Jacht von Thomas G. gehören. Schon vor einigen Wochen fand man das leere Boot auf dem Meer treibend, auf ihr fand Blutspuren. Nachdem die Mutter am 27. April alle drei als vermisst gemeldet hatte, rief der Vater sie an: «Du wirst die Mädchen und mich nie wiedersehen», sagte er. Ausserdem soll er per Whatsapp Abschiedsnachrichten an Bekannte versendet haben. (aua)

* Namen bekannt

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