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21-Jähriger in den USA wegen geplantem Femizid festgenommen

20 Minuten-Logo 20 Minuten 21.07.2021 AFP/sys

Nachdem er bereits im März 2020 festgenommen worden war, wurde der geständige 21-Jährige erneut verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm illegalen Waffenbesitz und Planung eines Hassverbrechens vor.

Laut Angaben der Staatsanwaltschaft habe der Verdächtige einen Anschlag auf Studentinnen geplant. Bei ihm wurde eine Schusswaffe mit Schnellfeuervorrichtung beschlagnahmt. (Archivbild) © DPA Laut Angaben der Staatsanwaltschaft habe der Verdächtige einen Anschlag auf Studentinnen geplant. Bei ihm wurde eine Schusswaffe mit Schnellfeuervorrichtung beschlagnahmt. (Archivbild)

Der heute 21-Jährige war bereits im März 2020 ein erstes Mal festgenommen worden, nachdem er zahlreiche von Frauenhass erfüllte Kommentare auf einer «Incel»-Website veröffentlicht hatte, wie die Justizbehörden am Mittwoch mitteilten. In einem selbst verfassten Manifest hatte er demnach angekündigt, aus «Hass, Neid und Rache» Frauen «abschlachten» zu wollen.

Den Ermittlungsbehörden zufolge suchte er online nach Informationen über eine Universität in Ohio sowie über Studentenverbindungen. Auch habe er eine Uni ausgeforscht. In einer sichergestellten Notiz schrieb der Mann demnach, er habe «etwas Grosses» vor und wolle 3000 Menschen töten. 2019 kaufte er demnach Spezialhandschuhe, eine kugelsichere Weste, eine Sturmhaube mit der Aufschrift «Rache», ein Messer, eine Totenkopfmaske und Munition.

Schusswaffe mit Schnellfeuervorrichtung beschlagnahmt

Im vergangenen Jahr wurde der Mann wegen «Terrordrohungen» zu 17 Monaten Haft verurteilt. Im Januar kam er wieder frei, am Mittwoch wurde er von Bundespolizisten erneut festgenommen. Bei ihm wurde eine Schusswaffe mit Schnellfeuervorrichtung beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm illegalen Waffenbesitz und Planung eines Hassverbrechens vor.

In der «Incel»-Bewegung ("involuntarily celibate") tun sich heterosexuelle Männer zusammen, die nach eigenen Angaben unfreiwillig sexuell enthaltsam und deshalb frustriert sind und ihre Frauenfeindlichkeit häufig mit Gewaltfantasien verknüpfen.

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