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4500 Flug-Passagiere bleiben am Boden

20 Minuten-Logo 20 Minuten 25.03.2019

Allein die Lufthansa muss 45 Flüge annullieren. Grund sind Softwareprobleme bei der Flugsicherung Deutschland.

Softwareprobleme bei der Flugsicherung in Deutschland sorgen weiter für Flugausfälle. Am Frankfurter Airport werden 66 von 1400 Flügen gestrichen, wie der Betreiber Fraport am Montag mitteilte.

Allein die Lufthansa annulliert 46 Flüge. Davon betroffen seien 4500 Passagiere, sagte eine Konzernsprecherin. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) kündigte an, die Störungen in der Flugsicherungszentrale in Langen bei Frankfurt dauerten an.

Wie in den vergangenen Tagen müsse die Kapazität aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres um 25 Prozent eingeschränkt werden. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag soll nun eine alternative Software in Betrieb genommen werden. «Techniker arbeiten intensiv an der Analyse des Fehlers.»

Auf Twitter machen die am Boden gebliebenen Passagiere ihrem Ärger über die Situation Luft.

Störung der Kontrollstreifen

Die DFS begründet die Probleme mit Störungen der sogenannten Kontrollstreifen. Diese liefern wichtige Planungsinformationen für die Fluglotsen - alle für den Flugverlauf wichtigen Daten wie Flugzeugtyp, Strecke und erwartete Überflugzeit. Damit der Flugverkehr im Zuständigkeitsbereich der Langener Zentrale so reibungslos wie möglich und sicher überwacht werden kann, hat die DFS die Verkehrsmenge in diesem Luftraum reduziert.

Von der Flugsicherungszentrale in Langen wird ein Luftraum überwacht, der vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden reicht. Im Westen ist die Grenze des Langener Luftraums die französische Grenze, im Osten Thüringen. Die übrigen Kontrollzentralen in München, Bremen und Karlsruhe seien von der Störung nicht betroffen.

(kat/sda)

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