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Meisterschafts-Neustart in Italien verschoben +++ Urs Fischer bei Union zurück

watson.ch-Logo watson.ch 19.05.2020 Adrian Bürgler

Teaserbild © GUILLAUME HORCAJUELO/keystone-sda.ch Teaserbild Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Meisterschafts-Neustart in Italien verschoben

Die Serie A wird nicht wie von den Klubs erhofft den Betrieb am 13. Juni wieder aufnehmen. Wie der italienische Fussballverband FIGC mitteilte, wird die Spielpause wegen der Corona-Pandemie bis mindestens am 14. Juni dauern. Die Verhandlungen mit der Politik über Gesundheitsregeln beim Mannschaftstraining und über einen möglichen Starttermin ziehen sich hin.

«In der Hoffnung auf weitere und positive Entscheide von den zuständigen Autoritäten» habe der Verband die Wettbewerbspause verlängert, hiess es in der Erklärung. Zwölf Spieltage stehen im Kampf um die italienische Meisterschaft noch aus. Die Spiele waren am 9. März unterbrochen worden.

Die italienischen Profiklubs haben das Einzeltraining bereits wieder aufgenommen, in der Hoffnung, dass ab dieser Woche auch Mannschaftstrainings wieder erlaubt seien. Doch Sportminister Vincenzo Spadafora bremst mit Blick auf Vorgaben der wissenschaftlichen Berater der Regierung die Lockerungen diesbezüglich weiter. (dab/sda/dpa)

Bild © MATTEO BAZZI/keystone-sda.ch Bild

Urs Fischer bei Union zurück

Der Zürcher Urs Fischer kann wie erwartet mit Bundesligist Union Berlin in die Vorbereitung auf das Derby gegen Hertha BSC starten. Wie der Aufsteiger vor dem brisanten Duell am Freitag (20.30 Uhr) mitteilte, waren die beiden notwendigen Coronavirus-Tests bei dem 54-jährigen Trainer negativ, weshalb er die Mannschaft ab sofort wieder ohne Einschränkungen betreuen kann. Das erste Training in Köpenick leitete Fischer am Dienstag.

Der Coach hatte das Union-Heimspiel gegen den FC Bayern München am Sonntag (0:2) wegen eines Todesfalls in der Familie verpasst. In der Vorwoche war Fischer in die Schweiz gereist, da sein Schwiegervater gestorben war und er seiner Familie vor Ort beistehen wollte. (dab/sda/dpa)

Bild © Andreas Gora/keystone-sda.ch Bild

Gouverneure lassen US-Profiligen auf Fortsetzung hoffen

Die Profiligen der USA haben positive Signale aus der Politik erhalten, die in der Corona-Krise auf ein Comeback hoffen lassen. Sportanlässe und der Profisport könnten ab der ersten Juni-Woche damit anfangen, sich vorwärts zu bewegen, stellte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom in Aussicht. «Sofern sich die aktuellen Trends fortsetzen», so Newsom weiter.

Positive Signale kamen ebenso aus den Bundesstaaten New York und Texas. «Der Staat New York ist bereit und willens, mit grossen Sportteams zusammenzuarbeiten, die daran interessiert sind, Spiele sicher zu absolvieren, ohne Fans», schrieb New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo auf Twitter. «Wenn unsere professionellen Sportteams es hinkriegen, dass es am Ende funktioniert (und sicher ist), unterstützen wir sie.» In Texas nannte Gouverneur Greg Abbot den 31. Mai als Termin, für den der Profisport auf ein Comeback hoffen dürfe.

In den USA haben aufgrund der Coronavirus-Pandemie alle Profiligen ihre Meisterschaften unterbrochen oder den Saisonstart verschoben. Eine Ausnahme ist die National Football League, die ihre Saison planmässig am 10. September beginnen möchte. (dab/sda/dpa)

Usain Bolt erstmals Vater

Jamaikas Sprint-Star Usain Bolt ist erstmals Vater geworden. Premierminister Andrew Holness bestätigte mit einer Gratulation auf Twitter, dass der achtfache Olympiasieger und dessen Lebensgefährtin Kasi Bennet Eltern einer Tochter geworden seien. Der 2017 zurückgetretene Bolt ist elffacher Weltmeister und hält noch immer die Weltrekorde über 100 und 200 Meter. (ram/sda/apa/reu)

Augsburgs Herrlich wieder beim Team

Trainer Heiko Herrlich ist nach seinem Quarantäne-Malheur und einem Wochenende Zwangspause zum Bundesliga-Team Augsburg zurückgekehrt. Herrlich stand am Montag wieder auf dem Trainingsplatz, nachdem auch ein zweiter Test auf das Coronavirus keinen positiven Befund gebracht hatte.

Herrlich hatte in der Vorwoche die Quarantäne im Teamhotel gebrochen und einen Laden aufgesucht, um Zahnpasta und Hautcreme zu kaufen. Das erzählte der 48-Jährige selbst bei einer Medienkonferenz und entschied sich danach, seine Mannschaft im Heimspiel gegen Wolfsburg (1:2) nicht auf der Bank zu betreuen. (ram/sda/dpa)

Bild © Stefan Puchner/keystone-sda.ch Bild

Lausanne HC hat neue Besitzer

Beim HC Lausanne ist der erwartete Besitzerwechsel laut «24 Heures» vollzogen worden. Der Amerikaner Ken Stickney, der seit 2016 Mehrheits-Aktionär bei den Waadtländern ist, zog sich wie schon in der Vergangenheit bei Kloten zurück.

Neu sollen der tschechische Multimillionär Zdeněk Bakala sowie der russisch-amerikanisch Financier Gregory Finger über die Mehrheits-Anteile verfügen. Unter den weiteren Aktionären soll sich unter anderen auch der frühere tschechische NHL-Spieler Petr Svoboda befinden. Es wird erwartet, dass Lausanne den Besitzerwechsel in den nächsten Tagen offiziell bekannt gibt. (ram/sda)

Bild © KEYSTONE Bild

Premier-League-Teams nehmen Trainingsbetrieb auf

Die Teams der englischen Premier League dürfen ab Dienstag wieder in Kleingruppen trainieren. Die 20 Premier-League-Klubs einigten sich am Montag auf eine Wiederaufnahme des Trainingbetriebs in Kleingruppen bis zu fünf Personen. Hygiene- und Abstandsregeln müssen dabei eingehalten werden, Körperkontakt ist noch nicht erlaubt.

Die britische Regierung hatte vergangene Woche den Weg für eine Fortsetzung des Spielbetriebs freigemacht. Bedingung dafür sind strenge Sicherheitsvorkehrungen und dass die Zahl der Corona-Infizierten in England nicht wieder steigt.

Bisher galt ein Restart der Liga am 12. Juni als wahrscheinlich. Laut Medienberichten könnte sich dieser aber um eine weitere Woche verzögern. (abu/sda)

Bild © PETER POWELL/keystone-sda.ch Bild

YB, Basel und Luzern zurück im Training

Gut zweieinhalb Monate nach dem Unterbruch der Meisterschaft und eine Woche nach dem FC St. Gallen haben mit den Young Boys, Basel und Luzern drei weitere Super-League-Klubs das Teamtraining wieder aufgenommen.

«Endlich wieder Fussball», schrieb Meister YB auf seinen sozialen Kanälen. Die Rückkehr in den gewohnten Trainingsbetrieb sei «ein Schritt zurück in die Normalität», befand Trainer Gerardo Seoane - wenngleich die Spieler eine Reihe von Schutzmassnahmen zu befolgen haben. Eine gewisse Ungeduld sei bei allen spürbar, so Seoane. «Der Sportler will das tun, was sein Beruf und seine Berufung ist. Er will Leistung abliefern, sich mit Konkurrenten messen, besser sein.»

Beim FC Basel begrüsste Präsident Bernhard Burgener die Mannschaft persönlich. In Luzern, wo die Spieler in zwei Gruppen trainierten, lag der Schwerpunkt bei den Übungen im normalerweise eher ungeliebten physischen Bereich. Der Klub hielt aber fest: «Strahlende Gesichter bei der Rückkehr auf den Trainingsplatz.» (abu/sda)

Chelseas Hudson-Odoi zwischenzeitlich festgenommen

Chelseas Callum Hudson-Odoi befand sich am Sonntagmorgen kurz in Polizeigewahrsam. Der 19-Jährige wurde festgenommen, nachdem die Polizei auf die Meldung einer sich unwohl fühlenden Frau im Haus des Fussballers reagiert hatte.

Der Besuch der Frau bei Hudson-Odoi habe gegen die britischen Coronavirus-Lockdown-Regeln verstossen. Der Chelsea-Youngster kam gegen Kaution kurz danach wieder frei. Die Frau wurde ins Spital gebracht. Hudson-Odoi wurde im März positiv auf das Coronavirus getestet und hat sich mittlerweile wieder erholt. (abu)

Bild © ANDY RAIN/keystone-sda.ch Bild

Meisterschaft in Schottland abgebrochen

Die schottische Premier League brach am Montag die Saison ab und erklärte Celtic Glasgow zum Meister. Celtic gewann den neunten Meistertitel in Serie.

Die zwölf Klubs einigten sich in Gesprächen auf den Abbruch der Meisterschaft. Vor Schottland wurden schon die Meisterschaften in Frankreich, den Niederlanden und Belgien abgebrochen.

Celtic Glasgow führte nach der letzten gespielten Runde die Tabelle 13 Punkte vor den Glasgow Rangers an, die wiederum 21 Punkte Vorsprung auf Motherwell herausgeholt hatten, den Dritten der Tabelle. Heart of Midlothian steigt ab. (abu/sda)

Michael Jordans Schuhe für 560'000 Dollar versteigert

Ein Paar gebrauchte Turnschuhe von Michael Jordan haben bei einer Auktion in New York einen Rekordpreis erzielt. Die «Nike Air Jordan 1S»-Sneakers der Basketball-Legende wurden für 560'000 Dollar versteigert, ein Rekord für ein Paar Turnschuhe, wie das Auktionshaus Sotheby's bekannt gab. Der Schätzpreis hatte 150'000 Dollar betragen. Der Käufer wollte nach Angaben von Sotheby's anonym bleiben.

Bei dem «Nike Air Jordan 1S» handelt es sich nach Angaben des Auktionshauses um den ersten Schuh, den der heute 57-Jährige Jordan 1985 gemeinsam mit Nike entwickelt hatte. Seitdem entwarfen Jordan und viele andere Sportstars weltweit immer wieder mit grossem Erfolg Schuhe und andere Sportartikel. (dab/sda/apa/dpa)

60'000 Euro Busse für Vigos Sisto

Happige Strafe für den Dänen Pione Sisto: Der spanische La-Liga-Klub Celta Vigo büsste den 25-jährigen Flügelstürmer gemäss Medienberichten mit 60'000 Euro, weil er trotz der Quarantänebestimmungen in Spanien im März in seine Heimat Dänemark zurückgereist war.

Sisto fuhr die rund 3000 Kilometer am 27. März am Steuer seines Autos. Am 6. Mai kehrte er in den Nordwesten Spaniens zurück, weigert sich aber derzeit als einziger Spieler des abstiegsbedrohten Vigo, das Training wieder aufzunehmen. (dab/sda/afp)

Bild © Manu Fernandez/KEYSTONE Bild

Thiem ab 25. Mai bei Turnier in Wien

Dominic Thiem wird beim mit 151'750 Euro dotierten Einladungsturnier Generali Austrian Pro Series am 25. Mai das erste Tennisturnier in Österreich seit der Coronavirus-Pandemie eröffnen. Die Nummer 3 der Welt trifft auf David Pichler (ATP 479). Thiem spielt auch an den darauffolgenden drei Tagen im Bundesleistungszentrum Südstadt Gruppenmatches.

Insgesamt treten bei dem Turnier 16 Männer und acht Frauen aus Österreich an. Neben Thiem ist des gesamte österreichische Davis-Cup-Team dabei, bei den Frauen unter anderen die zweifache Wimbledon-Viertelfinalistin Tamira Paszek, die nicht mehr auf der WTA-Tour aktiv ist.

Das Turnier findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, alle Matches werden entweder im TV oder im Livestream übertragen. (dab/sda/apa)

Bild © CHRISTIAN BRUNA/keystone-sda.ch Bild

Russland lockert Grenzregelung für ausländische Sportler

Russland wird in der Corona-Krise seine Grenzen wieder für ausländische Athleten und Trainer öffnen, wenn diese für russische Sportklubs arbeiten. Die Sportler seien aber nach ihrer Einreise verpflichtet, sich medizinisch beobachten zu lassen und 14 Tage in Quarantäne zu verbringen, teilte die russische Regierung mit. Der Fussballverband hatte zuletzt Druck gemacht, weil die Saison Ende Juni wieder anläuft.

Russland hatte wegen der Ausbreitung des Coronavirus Mitte März seine Grenzen für Ausländer bis auf wenige Ausnahmen dicht gemacht. Das Land ist schwer von der Pandemie getroffen, insgesamt haben sich nach offiziellen Zahlen mehr als 281'000 Menschen angesteckt. (dab/sda/dpa)

Bild © Boris Grdanoski/KEYSTONE Bild

Ab Montag wieder Gruppentraining im spanischen Fussball

In Spanien darf ab Montag in Kleingruppen mit bis zu zehn Personen trainiert werden. Das geht aus einer Mitteilung der Regierung hervor.

Dies gelte auch für Vereine wie Real Madrid oder den FC Barcelona, in deren Regionen nach dem abgestuften Öffnungsplan der Regierung weiterhin strenge Beschränkungen des öffentlichen Lebens gelten.

Bisher durften die Spieler nur zum Einzeltraining auf den Platz. Der volle Trainingsumfang wird erst erlaubt, wenn alle Regionen, in denen gespielt wird, Phase zwei des nationalen Notstands erreichen - also die Corona-Fallzahlen sich reduzieren. Der Meisterschaftsbetrieb in der La Liga wurde am 12. März unterbrochen und soll im besten Fall Mitte Juni wieder aufgenommen werden. Das letzte Wort hat die Oberste Sportbehörde Spaniens. (dab/sda/dpa)

Borussia Dortmund bis zum Saisonende ohne Zagadou

Borussia Dortmund muss bis zum Ende der Saison ohne Verteidiger Dan-Axel Zagadou auskommen. Der 20-jährige Franzose erlitt Anfang März einen Aussenbandriss im Knie.

Am Samstag, im ersten Spiel nach dem Corona-Unterbruch gegen Schalke (4:0), wurde Zagadou ersetzt durch Manuel Akanji. Der Schweizer Internationale hatte zuvor sechs Mal in Folge nicht mehr in der Startformation gestanden. (sda/dpa)

Urs Fischer ab Dienstag wohl wieder im Union-Training

Urs Fischer reist am Samstag nach dem Tod seines Schwiegervaters aus der Schweiz nach Deutschland zurück und dürfte ab Dienstag wieder das Training beim Bundesligisten Union Berlin leiten.

Damit wird der 54-jährige Zürcher am kommenden Freitag im Derby auswärts gegen Hertha Berlin wieder auf der Bank sitzen.

Fischer hat am Mittwoch das Quarantäne-Trainingslager der Berliner verlassen und kann sein Team am Sonntag im Heimspiel gegen Meister Bayern München nicht betreuen. Bevor Fischer wieder mit dem Team arbeiten darf, muss er zwei negative Corona-Test abliefern. Der erste Test erfolgte am Samstag, der zweite soll am Montag vorgenommen werden, wie der Verein mitteilte. (dab/sda)

Bild © SASCHA STEINBACH/keystone-sda.ch Bild

FC Luzern zieht Trainingsstart um eine Woche vor

Der FC Luzern zieht den Auftakt der Vorbereitung im Hinblick auf den für das Wochenende vom 19./20./21. Juni vorgesehenen Wiederbeginn der Meisterschaft um eine Woche vor. Die Innerschweizer beginnen mit dem Training schon am Montag, 18. Mai.

Luzern liegt in der Rangliste der Super League nach 23 der vorgesehenen 36 Runden auf Platz 6. Die Saison ist seit dem 23. Februar wegen der Corona-Pandemie unterbrochen. (dab/sda)

Bild © ALEXANDRA WEY/keystone-sda.ch Bild

EM 2021 zur Not auch in nur acht Ländern

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat eine Reduzierung der Gastgeberländer für die ins Jahr 2021 verlegte Europameisterschaft nicht ausgeschlossen: «Prinzipiell planen wir, bei den gleichen Austragungsorten zu bleiben. Mit neun Städten ist alles geregelt. Bei drei Städten haben wir einige Probleme, daher werden wir weiter diskutieren», sagte Ceferin in einem Interview mit dem Sender beIN Sports.

«Grundsätzlich werden wir es in zwölf Städten machen. Wenn nicht, sind wir bereit, es in zehn, neun oder acht zu tun.» Die EM hätte in diesem Sommer erstmals in zwölf Ländern stattfinden sollen. Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte die UEFA entschieden, das Turnier aufs nächste Jahr zu verschieben und vom 11. Juni bis 11. Juli auszurichten. Einige Gastgeberstädte wie Bilbao hatten zuletzt Probleme geäussert, den neuen Termin gewährleisten zu können. (viw/sda/dpa)

Bild © ROBIN VAN LONKHUIJSEN/keystone-sda.ch Bild

Belgien bricht Saison endgültig ab - FC Brügge Meister

Die laufende Saison in der belgischen Liga wird wegen der Corona-Krise nicht zu Ende gespielt.

Die Vollversammlung des Verbands Pro League stimmte endgültig dafür, die Spielzeit frühzeitig abzubrechen. Die Saison wird mit dem Stand nach 29 Runden Ende März beendet. Der FC Brügge Meister ist somit zum 16. Mal in der Klubgeschichte Meister. Waasland-Beveren steigt ab.

In Belgien entschied die Regierung zuletzt, dass Sportwettkämpfe wegen der Virus-Pandemie bis zum 31. Juli verboten bleiben. Die nächste Saison soll am 7. August beginnen. In Frankreich und den Niederlanden waren die Saisons bereits abgebrochen worden. (sda/dpa/bel)

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Union ohne Fischer gegen Bayern

Union Berlin muss das Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München ohne seinen Schweizer Trainer Urs Fischer bestreiten. Der 54-jährige Zürcher kehrt nach dem Tod seines Schwiegervaters am Samstag aus der Schweiz nach Berlin zurück, wird die Mannschaft aber erst nach zwei negativen Coronavirus-Tests wieder betreuen. Der Entscheid sei in Absprache mit der DFL Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb getroffen worden, teilte der Bundesligist mit.

Auf das Spiel gegen Bayern München wird der Aufsteiger von den Co-Trainern Markus Hoffmann und Sebastian Bönig vorbereitet. Hoffmann wird beim Re-Start nach der Coronavirus-Pause am Sonntag als Verantwortlicher an der Linie stehen. Fischer hatte das Quarantäne-Trainingslager verlassen und sich in die Heimat begeben, um seiner Familie beistehen zu können. (ram/sda)

Bild © EPA Bild

Keine Maskenpflicht für Bundesliga-Trainer

Die deutsche Fussball-Liga (DFL) hat einen Tag vor den ersten Geisterspielen in der 1. und 2. Bundesliga die Maskenpflicht für Trainer aufgehoben. Im DFL-Konzept der Taskforce stand bisher, dass auch die Coaches Masken während des Spiels benutzen müssen und diese nur für Anweisungen absetzen dürfen – wenn der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zur nächsten Person gewährleistet ist. Dieser Abstand soll in der Coaching-Zone auch weiter gelten. (ram/sda/dpa)

Bild © FRIEDEMANN VOGEL/keystone-sda.ch Bild

LASK entschuldigt sich

Der österreichische Bundesligist Linzer ASK hat eingeräumt, viermal unrechtmässig Mannschaftstrainings abgehalten zu haben. Sowohl Trainer Valérien Ismaël als auch Vizepräsident Jürgen Werner entschuldigten sich bei einer Medienkonferenz dafür. «Im Nachhinein können wir sagen: Das war ein Blödsinn, das war ein grosser Fehler unsererseits», sagte Werner.

Man habe sich keinen Vorteile verschaffen sondern die Spieler optimal auf die anstehenden Herausforderungen vorbereiten wollen. «Dieser Spielplan ist extrem gefährlich für die Gesundheit unserer Spieler und auch anderer Spieler», sagte Ismaël. Werner betonte, dass für die Sportler bis Dezember permanente englische Wochen auf dem Programm stehen könnten. Darauf müssten sie gut vorbereitet werden. (ram/sda/apa)

ATP und WTA sagen alle Juli-Turniere ab

Kein Tennis bis mindestens am 31. Juli: Im besten Fall startet der Circuit danach in Washington und San Jose. Damit wird von der Tennis-Tour offiziell bestätigt, dass das Frauenturnier in Lausanne (WTA) und das Swiss Open in Gstaad (ATP) im Juli nicht stattfinden. Dass die Turniere ins Wasser fallen, stand schon seit dem Bundesrats-Beschluss vom 29. April fest, wonach bis Ende August keine Grossveranstaltungen in der Schweiz stattfinden dürfen. Nur durfte Jeff Collet, der Direktor beider Turniere, ohne das Okay der Spielergewerkschaften die Events nicht eigenmächtig absagen.

Weitere Events werden dazukommen. Auch für die Swiss Indoors in Basel (24. Oktober bis 1. November) sieht es nicht gut aus, obwohl der Ticket-Vorverkauf selbst während der Coronavirus-Krise gut angelaufen ist. «Social distancing» kann in der St.Jakobshalle nicht umgesetzt werden. (ram/sda)

Bild © PETER SCHNEIDER/KEYSTONE Bild

Augsburg am Samstag ohne Trainer Herrlich

Augsburgs neuer Trainer Heiko Herrlich wird am Samstag bei der Wiederaufnahme der Bundesliga sein Team im Spiel gegen Wolfsburg nicht im Stadion betreuen, weil er gegen die Isolationsbestimmungen verstossen hat.

Er bedauere, dass er während der Hotel-Quarantäne seiner Mannschaft einkaufen war und damit gegen die strengen Auflagen der Deutschen Fussball Liga verstossen hat. «Ich habe einen Fehler gemacht, indem ich das Hotel verlassen habe. Auch wenn ich mich sowohl beim Verlassen des Hotels als auch sonst immer an alle Hygienemassnahmen gehalten habe, kann ich dies nicht ungeschehen machen», wird der 48-Jährige in einer Mitteilung des FC Augsburg zitiert. «Ich bin in dieser Situation meiner Vorbildfunktion gegenüber meiner Mannschaft und der Öffentlichkeit nicht gerecht geworden.»

Er werde aufgrund dieses Fehlverhaltens das Training am Freitag nicht leiten und die Mannschaft auch nicht am Samstag im Spiel gegen Wolfsburg betreuen, erklärte der Coach der beiden Schweizer Stephan Lichtsteiner und Ruben Vargas. In den nächsten Tagen werden weitere Corona-Tests durchgeführt, teilte der FCA dazu weiter mit. «Nach zwei negativen Testergebnissen wird Heiko Herrlich die Trainingsarbeit beim FC Augsburg wieder aufnehmen.» (abu/sda/dpa)

Weg frei für Neustart der Premier League im Juni

Die britische Regierung hat den Weg für eine Fortführung der englischen Premier League im Juni frei gemacht. Das ging aus einem Treffen zwischen Vertretern des nationalen Verbandes FA, der Premier League und der English Football League mit dem britischen Kulturminister Oliver Dowden hervor. Die bisherigen Pläne zur Fortsetzung der Liga seien Dowden zufolge «überzeugend». Vor einem Neustart muss sich die Premier League aber noch auf ein finales Konzept einigen.

Bisher ist eine Wiederaufnahme des Ligabetriebs am 12. oder 19. Juni im Gespräch, die Spiele sollen dann wie in der Bundesliga vor leeren Rängen stattfinden. Die Liga ist seit dem 13. März wegen der Corona-Krise unterbrochen, bisher wurden 29 von 38 Spieltagen absolviert. Die Premier League will am Montag erneut über die Pläne beraten. (sda/dpa)

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Olympia-Verlegung kostet IOC bis zu 800 Millionen Dollar

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) stellt bis zu 800 Millionen Dollar zur Bewältigung der Folgen der Verschiebung der Sommerspiele in Tokio bereit. Die Corona-Krise habe auch «erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Olympischen Spiele, die olympische Bewegung und das IOC», erklärte IOC-Präsident Thomas Bach. Auf seiner Sitzung habe das Exekutivkomitee daher diese Summe bewilligt.

150 Millionen Dollar sollen unter anderem an die internationalen Sportverbände und nationalen Olympischen Komitees fliessen. «Damit sollen diese in die Lage versetzt werden, ihren Sport weiter zu betreiben und ihre Athleten zu unterstützen», sagte Bach. Der Löwen-Anteil von umgerechnet 650 Millionen Dollar soll die Zusatzkosten des IOC für die Organisation der ins nächste Jahr verlegten Tokio-Spiele decken. (dab/sda/dpa)

Bild © KEYSTONE Bild

LASK im Zentrum eines Krimis

Die österreichische Bundesliga hat beim zuständigen Senat 1 ein Verfahren gegen LASK Linz eingeleitet. Laut einer Medienmitteilung wurden der Liga Videos übermittelt, welche die Abwicklung eines regulären Mannschaftstrainings zeigen. Derzeit sind aber aufgrund der Corona-Vorgaben nur Einheiten in Kleingruppen und in vorgegebenen Abständen erlaubt. Wenige Minuten nach der Liga-Mitteilung äusserten sich die übrigen Klubs der obersten Liga empört über das Verhalten des LASK.

Die Linzer wiederum hatten ihrerseits etwa eine Stunde zuvor «Wirtschaftsspionage» beklagt und von zwei vermummten Verdächtigen berichtet, die in der Nacht auf Mittwoch in die Raiffeisen-Arena eingebrochen waren und dort eine Überwachungskamera angebracht hatten. Der Strafrahmen wegen eines möglichen Verstosses gegen den Grundgedanken des Fairplay reicht von einer Ermahnung über eine Busse und Punkteabzüge bis zu einem Zwangsabstieg und einem Ausschluss aus dem ÖFB. (ram/sda/apa)

Gelson Fernandes beendet seine Karriere

Der Schweizer Gelson Fernandes gab zwei Tage vor dem Wiederbeginn der Bundesliga seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt. Der 33-jährige Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt verkündete dies auf Twitter. Vor seinem Engagement in Frankfurt spielte Fernandes nach seinem Wegzug vom FC Sion (2007) für Manchester City, Saint-Etienne, Chievo Verona, Leicester City, Udinese, Sporting Lissabon, nochmals für Sion, für Freiburg und bei Stade Rennes.

Er habe immer selber entscheiden wollen «wann, wo und warum» er zurücktrete, so Fernandes. Er wolle nicht, dass «andere Leute oder meine Leistungen» dies bestimmen. In Frankfurt erlebte Fernandes auf Klubebene seit 2017 seine vielleicht erfolgreichste Zeit: Cupsieger in der ersten Saison, Stammspieler unter Adi Hütter im zweiten Jahr sowie spektakuläre Spiele in dieser Saison gegen Borussia Dortmund (2:2), Bayer Leverkusen (3:0) und Bayern München (5:1).

Doch das «Highlight», wie er es nennt, gab es schon viel früher. An der WM 2010 in Südafrika erzielte Fernandes im Startspiel den Treffer zum sensationellen 1:0-Sieg der SFV-Auswahl in Durban gegen den Europameister Spanien. Es war eines von nur zwei Toren von Fernandes in 67 Länderspielen für die Schweiz. Insgesamt nahm er an fünf WM- oder EM-Endrunden teil (2008, 2010, 2014, 2016, 2018). (abu/sda)

Acht positive Corona-Tests bei Besiktas Istanbul

Acht Angestellte von Besiktas Istanbul sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das habe sich am Mittwoch bei weiteren Untersuchungen aller Spieler und Mitarbeiter ergeben, teilte der Klub am Donnerstag mit. Zur Identität der Infizierten gab es zunächst keine Informationen. Besiktas hatte bereits am 9. Mai bekanntgegeben, dass ein Spieler und ein Mitarbeiter positiv getestet worden seien.

Die Türkei hatte die Meisterschaften wegen der Corona-Krise am 19. März bis auf Weiteres unterbrochen. Sie sollen ab dem 12. Juni ohne Zuschauer wieder aufgenommen werden. (abu/sda/dpa)

Bild © EPA Bild

Premier-League-Fortsetzung voraussichtlich erst ab 19. Juni

Die geplante Fortsetzung der englischen Premier League könnte sich laut Medienberichten um eine weitere Woche auf den 19. Juni verzögern. Das ist das Ergebnis einer Videokonferenz mit Spielern und Trainern am Mittwoch, bei dem mehrere Spieler deutliche Sicherheitsbedenken geäussert haben sollen. Bisher galt ein Neustart der Liga am 12. Juni als wahrscheinlich.

Laut Berichten der Zeitungen «Guardian» und «Telegraph» kritisierten mehrere Spieler, die vorgesehenen Regeln für den Re-Start enthielten keine ausreichenden Anweisungen für das Training. Ausserdem sei nicht geklärt, was zu tun ist, wenn ein Spieler positiv auf Covid-19 getestet wird. Offen ist demnach, ob sich dann die ganze Mannschaft oder nur der betroffene Spieler isolieren muss. Ebenfalls noch fraglich ist, ob die Spiele an neutralen Orten oder in den Heimstadien ausgetragen werden. (dab/sda/dpa)

Bild © NIGEL RODDIS/keystone-sda.ch Bild

Sainz wird Vettel-Nachfolger bei Ferrari

Nur einen Tag nach der offiziellen Bekanntgabe, dass Sebastian Vettel Ferrari Ende 2020 verlassen wird, steht sein Nachfolger bei der« Scuderia» bereits fest: Carlos Sainz erhält das zweite Cockpit, der Spanier hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der 25-Jährige fährt damit künftig an der Seite des Monegassen Charles Leclerc, der einen Vertrag bis Ende 2024 besitzt.

Sainz ist seit 2015 in der Formel 1, in 102 Starts in der Königsklasse fuhr er bislang einmal aufs Podest – 2019 beim GP von Brasilien. Begonnen hatte seine Karriere bei Toro Rosso, über Renault wechselte er auf die letzte Saison hin dann zu McLaren, wo Daniel Ricciardo jetzt sein Nachfolger wird. (pre)

Ricciardo von Renault zu McLaren

Daniel Ricciardo wechselt auf die nächste Saison hin von Renault zu McLaren. Der 30-jährige Australier unterschrieb einen über mehrere Jahre gültigen Vertrag und ersetzt den Spanier Carlos Sainz. Bei McLaren steht für 2021 neben Ricciardo den 20-jährige Engländer Lando Norris unter Vertrag.

«Daniel hat sich als Rennsieger bewährt. Seine Erfahrung, sein Engagement und seine Energie werden eine wertvolle Ergänzung für McLaren und unserer Mission sein, wieder an die Spitze des Feldes zurückzukehren», sagte McLarens Teamchef Andreas Seidl. Auch Vettel galt als Kandidat auf das Cockpit bei McLaren.

Ricciardo konnte bislang sieben Grands Prix gewinnen, letztmals 2018 in Monaco. Seit dem vergangenen Jahr fährt er für Renault, schaffte es mit den Franzosen aber noch nicht zu einem Triumph und wird nach zwei Jahren wieder gehen. «Mein nächstes Kapitel hat noch nicht begonnen, also lasst uns dieses stark beenden», twitterte Ricciardo. (pre/sda)

Dele Alli mit Messer bedroht und ausgeraubt

Englands Nationalspieler Dele Alli ist laut britischen Medienberichten in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch Opfer eines Raubüberfalls geworden. Zwei Männer seien in das Haus des 24-jährigen Tottenham-Spielers in London eingedrungen und hätten ihn und seinen Bruder mit einem Messer bedroht. Schmuck und Uhren im Wert von mehreren hunderttausend Pfund wurden gestohlen.

Die Polizei bestätigte gegenüber den Medien den Vorfall und erklärte, dass dabei zwei männliche Bewohner leichte Verletzungen im Gesicht davongetragen hätten. Eine Versorgung im Spital sei aber nicht notwendig gewesen. Zum Tatzeitpunkt sollen sich auch die Freundinnen von Alli und dessen Bruder im Haus aufgehalten haben. (sda/apa)

Bild © WILL OLIVER/keystone-sda.ch Bild

Pelletier bleibt Trainer von Lugano

Serge Pelletier ist auch in der kommenden Saison Trainer vom HC Lugano. Der 55-jährige Kanadier hatte im letzten Dezember den Posten übernommen und die Tessiner noch in die Playoff-Ränge geführt. Zusammen mit Pelletier verlängerten auch dessen Assistenten Rob Cookson und Paul DiPietro die Verträge.

Unter Pelletier, der die Mannschaft vom Finnen Sami Kapanen übernommen hatte, machte der HC Lugano dank 33 Punkten in 18 Partien in der Tabelle einen Sprung vom vorletzten auf den 8. Platz. In den Playoffs wären die Luganesi auf die ZSC Lions getroffen. Der Klub gab zudem bekannt, dass der finnische Stürmer Jani Lajunen an der Hüfte operiert werden muss. Er fällt vier bis sechs Wochen aus. (pre/sda)

Italiens Klubs wollen am 13. Juni loslegen

Die Klubs der Serie A wollen die Meisterschaft ab dem 13. Juni fortsetzen. 16 von 20 Vereinen haben sich dafür ausgesprochen. Ob in Italien allerdings tatsächlich ab Mitte Juni wieder gespielt wird, entscheidet letztlich die Regierung um Premierminister Giuseppe Conte.

Die Vereine dürfen am kommenden Montag, 18. Mai, mit dem Mannschaftstraining beginnen. Über den Re-Start der Meisterschaft hat sich die Politik zuletzt stets zurückhaltend gezeigt. Erst am Dienstag hatte Sportminister Vincenzo Spadafora erklärt: «Man muss noch mindestens eine Woche warten mit dem Entscheid und vorher die Kurve der Neuerkrankungen genau analysieren.»

In Italien wird – im Gegensatz etwa zu Deutschland oder England – die ganze Mannschaft unter Quarantäne gestellt, wenn ein einzelner Spieler an Covid-19 erkrankt. Damit steht, wenn nicht die Wiederaufnahme, so zumindest die Chance zur Beendigung der Saison auf wackligen Beinen. Wenn nur zwei oder drei Mannschaften 14 Tage lang nicht trainieren und spielen können, dürfte es schwierig werden, die Serie A bis Anfang August zu beenden. (abu/sda)

Bild © GIORGIO BENVENUTI/keystone-sda.ch Bild
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