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Armani und Yoox Net-a-Porter unterzeichnen Omnichannel-Deal

Handelszeitung-Logo Handelszeitung 23.07.2020 Redaktion Handelszeitung
Fashion-Designer Giorgio Armani mit einem Model. © Getty Images Fashion-Designer Giorgio Armani mit einem Model.

Mit dem Deal möchte Armani den Onlinehändler Yoox Net-a-Porter und sein Angebot besser in das Netz von physischen Geschäften integrieren.

Armani und YNAP arbeiten schon seit Jahren zusammen, Yoox Net-a-Porter hat auch den Webshop von Armani entworfen und verwaltet ihn, wie das Branchenportal «The Business of Fashion» berichtet.

Die Partnerschaft, die bis 2025 läuft, wird den Kunden von Armani einenZugang zu allen verfügbaren Produkten auf Online- und Offline-Kanälen bieten. Die vollständige Integration wird für 2022 erwartet.

Ausverkäufe verhindern

Ein zusätzlicher Vorteil sei die Reduzierung von Abfall. Die Partnerschaft soll helfen, «falsche Ausverkäufe» vermeiden und verhindert, dass Produkte aufgrund von Lagerbeständen getrennten Standorten unverkauft bleiben würden, sagte Federico Marchetti, Chef von YNAP gegenüber Reuters.

Luxusmarken haben den E-Commerce verspätet aufgenommen, und der digitale Kanal machte im vergangenen Jahr nur 12 Prozent des Umsatzes aus, wird aber laut dem Beratungsunternehmen Bain bis 2025 voraussichtlich auf 29 bis 30 Prozent steigen, berichtet «The Fashion of Business»

Online und offline

Trotzdem wolle Armani weiter auf physische Läden setzen. Sie würden für den Verkauf von Luxusgütern nach wie vor eine Rolle spielen. Die Mehrheit der Kunden wolle die Produkte aber nun zuerst online anschaue, bevor sie sie anprobieren und in Geschäften kaufen - so könnten sich die beiden Kanäle gegenseitig stärken, heisst es von Armani.

(tdr)

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