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«Black Lives Matter» statt Spielername

20 Minuten-Logo 20 Minuten 12.06.2020

Die Premier League und deren Spieler stellen sich mit verschiedenen Massnahmen klar gegen Rassismus. Auch die Schweizer der Liga zeigen Kante.

Wenn das nicht einmal ein Zeichen ist. Ein Zeichen gegen Rassismus. Von was die Rede ist? Nun, von der englischen Premier League. So wollen und dürfen die Fussballprofis beim Wiederbeginn nach der Corona-Pause deutliche Signale gegen Rassismus setzen.

So teilt die Premier League am Freitag mit, dass es erlaubt sei, dass die Spieler in den ersten insgesamt zwölf Matchs ihren Namen auf dem Trikot durch den Schriftzug «Black Lives Matter» (Schwarze Leben zählen) ersetzen. Auch werde es für die komplette restliche Saison ein «Black Lives Matter»-Logo auf den Trikots geben, und den Profis sei es erlaubt, vor und während den Spielen hinzuknien und so gegen Rassismus zu protestieren.

Statement von Spielern aller 20 Clubs

Gemäss Informationen des «Guardian» kam die Initiative von mehreren Mannschaftscaptains und Vertretern der Spielergewerkschaft PFA (Professional Footballers Association) zustande. Es scheint also so, als ob der Protest gegen Rassismus die Spieler und die Liga zusammengeschweisst hat.

«Wir, die Spieler, stehen zusammen mit dem Ziel, rassistische Vorurteile auszurotten, wo immer sie existieren», heisst es in einem Statement von Spielern aller 20 Clubs. Und: «Dieses Symbol ist ein Zeichen der Einheit aller Spieler, aller Mitarbeiter, aller Vereine, aller Spieloffiziellen und der Premier League.»

Auch die Schweizer sind dabei

Auch die Schweizer, die ihr Geld in England verdienen, machen bei der Aktion mit. So ist auf den Instagram-Accounts von Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri, Fabian Schär, Timm Klose, Albian Ajeti und auch Eldin Jakupovic der Post «Black Lives Matter» sowie das Statement zu sehen.

Man darf also gespannt sein, wie die Proteste dann beim Neustart vor und während den Spielen aussehen. Der Re-Start erfolgt in der Premier League ab Mittwoch (17. Juni) mit zwei Nachholspielen. Am Freitag beginnt dann der erste komplette Spieltag mit zehn Partien seit der Unterbrechung.

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