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Jakob Ingebrigtsen läuft sensationell Europarekord – Kambundji stark

Basler Zeitung-Logo Basler Zeitung vor 1 Tag Monica Schneider

Der 20-jährige Norweger ist über 5000 m das Highlight der Golden Gala in Florenz. Auch die Bernerin steigert sich.

Viel versprochen und dann auch geliefert: Jakob Ingebrigtsen verbesserte seine 5000-m-Bestzeit um 14 Sekunden. © Foto: Tiziana Fabi (AFP) Viel versprochen und dann auch geliefert: Jakob Ingebrigtsen verbesserte seine 5000-m-Bestzeit um 14 Sekunden.

Was für ein Abend in der Toskana: Weil das Olympiastadion in Rom von der Fussball-EM besetzt ist, fand das Diamond-League-Meeting in Florenz statt. Und nachdem sich die 1000 einheimischen Zuschauer einen Abend lang an ihrem Kugelstösser Leonardo Fabbri und dem Hochspringer Gianmarco Tamberi erfreut hatten, setzte Norwegens erst 20-jähriger Wunderläufer Jakob Ingebrigtsen über 5000 m zur grossen Show an.

Wohlgemerkt: Diese Disziplin war vor zwei Jahren aus dem Programm gestrichen worden – zwölfeinhalb Runden seien dem Publikum nicht zuzumuten. Nun: World Athletics hat einen Rückzieher gemacht. Und: Es waren fantastische zwölfeinhalb Runden. Er werde an Weltrekordhalter Joshua Cheptegei aus Uganda dranbleiben und ihn wenn möglich gegen Ende noch schnappen, hatte Ingebrigtsen vor dem Event verkündet.

Was grossspurig geklungen hatte, setzte er genau so um. Cheptegei führte das Rennen lange an, der Norweger wartete ab, und als Cheptegei nachliess, schob sich Ingebrigtsen nach vorne, um mit einer unheimlichen letzten Runde in 12:48,45 Minuten zu gewinnen und Europarekord zu laufen. Die 20 Jahre alte Bestzeit des Belgiers Mohammed Mourhit verbesserte der Nike-Läufer um mehr als eine Sekunde, die eigene Bestmarke um unfassbare 14 Sekunden.

Kambundji überzeugt erneut

Dass sie sich in ansteigender Form befindet, bewies Mujinga Kambundji: In 22,60 Sekunden steigerte sie sich gegenüber ihrem ersten 200-m-Rennen der Saison in Ostrava deutlich und wurde hinter Weltmeisterin Dina Asher-Smith (22,06) und Marie-Josée Ta-Lou (22,58) Dritte. Sarah Atcho enttäuschte in 24,43 (8.).

Die Weltmeisterin war nicht zu schlagen: Dina Asher-Smith (l.) gewinnt über 200 m souverän, Mujinga Kambundji wird Dritte. © Foto: Tiziana Fabi (AFP) Die Weltmeisterin war nicht zu schlagen: Dina Asher-Smith (l.) gewinnt über 200 m souverän, Mujinga Kambundji wird Dritte.
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