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Wegen Coiffeur: Busse gegen Akanji und Sancho +++ Bachmanns Chelsea zum Meister ernannt

watson.ch-Logo watson.ch 05.06.2020 Dario Bulleri
Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

DFL verhängte Geldbussen gegen Akanji und Sancho

Die deutsche Fussball-Liga (DFL) belegte nach den umstrittenen Fotos eines Coiffeurtermins den Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji sowie Teamkollege Jadon Sancho von Borussia Dortmund mit Geldbussen in nicht bekannter Höhe.

Die beiden hätten «bei häuslichen Coiffeur-Terminen offenkundig gegen allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzstandards sowie insbesondere gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der DFL-Taskforce» verstossen, teilte die DFL mit. Dies sei auf Fotos, die in Medien und in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden, erkennbar gewesen.

Es stehe «ausser Frage, dass auch Profi-Fussballer ihre Haare schneiden lassen müssen. Dies muss derzeit jedoch im Einklang mit dem medizinisch-organisatorischen Konzept erfolgen», hiess es weiter. Akanji und Sancho können innerhalb von fünf Tagen Beschwerde einlegen. Die Strafen richten sich laut DFL «ausdrücklich nicht gegen den Klub, bei dem kein »Organisationsverschulden« erkennbar ist.» (abu/sda/dpa)

Bayern-Stars sammelten über 5 Mio. Euro

Die beiden deutschen Fussball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich haben mit ihrer Hilfsaktion «We kick Corona» die 5-Millionen-Euro-Marke übertroffen. Rund 4000 Gross- und Kleinspender trugen zum Erfolg der Aktion der beiden Profis von Bayern München bei. Das Geld fliesst in rund 70 soziale Projekte. (ram/sda/apa/dpa)

Chelsea zum Meister gekürt

Das Frauen-Team des FC Chelsea mit der Schweizer Nationalspielerin Ramona Bachmann ist zum Meister der englischen Women's Super League ernannt worden. Der FC Liverpool steht als Absteiger fest. Die Liga traf einen Mehrheitsentscheid.

Chelsea hat mit 39 Punkten in der Tabelle zwar einen Zähler Rückstand auf Manchester City, durch ein Spiel weniger jedoch das bessere Punkteverhältnis pro Spiel. Die Saison in Englands höchster Spielklasse wurde aufgrund der Coronavirus-Krise Mitte März unter- und Ende Mai abgebrochen. Chelsea war mit zwölf Siegen und drei Remis als einziges Team unbesiegt. (ram/sda/dpa)

Vier Monate Pause für Martschini

Der EV Zug muss länger auf Lino Martschini verzichten. Der Flügelstürmer wird sich Mitte Juni aufgrund von wiederkehrenden Adduktorenproblemen operieren lassen. Der 27-Jährige dürfte rund vier Monate ausfallen und wird somit den Meisterschaftsstart wohl verpassen. (ram/sda)

Zwei Benfica-Spieler nach Angriff auf Teambus im Spital

Der Mannschafts-Bus von Benfica Lissabon ist auf dem Heimweg nach einem Spiel am Donnerstag von Unbekannten mit Steinen beworfen worden. Dabei verletzten sich zwei Spieler: Der Deutsche Julian Weigl und der Serbe Andrija Zivkovic worden von Glassplittern einer Scheibe im Gesicht getroffen. Die beiden Spieler wurden daraufhin sicherheitshalber ins Spital gebracht, so Benfica in einem Communiqué.

Der portugiesische Meister hatte am Donnerstag sein erstes Spiel nach dem Restart der Liga NOS bestritten. Die Partie bei Tondela endete 0:0. (dab)

Best-of-7-Serien ab Playoff-Achtelfinals

Die NHL wird die Playoffs ab den Achtelfinals wie gewohnt nach der Best-of-7-Formel spielen lassen. Die Qualifikations-Paarungen für die Achtelfinals werden aber wie angekündigt im Best-of-5-Format ausgetragen.

In diesen spielen aus Schweizer Sicht die Nashville Predators (mit Roman Josi und Yannick Weber) gegen die Arizona Coyotes, die Carolina Hurricanes (Nino Niederreiter) gegen die New York Rangers, die Minnesota Wild (Kevin Fiala) gegen die Vancouver Canucks, die Winnipeg Jets (Luca Sbisa) gegen die Calgary Flames, die Edmonton Oilers (Gaëtan Haas) gegen die Chicago Blackhawks, die Florida Panthers (Denis Malgin) gegen die New York Islanders, die Columbus Blue Jackets (Dean Kukan) gegen die Toronto Maple Leafs und die Pittsburgh Penguins gegen die Montreal Canadiens.

Die jeweils besten vier Teams im Osten und Westen stehen direkt in den Achtelfinals, spielen aber in drei Spielen gegen die anderen Mannschaften ihrer Conference um die Setzung in den Playoffs. Darunter sind die Washington Capitals mit dem Verteidiger Jonas Siegenthaler.

Ein Datum wurde noch nicht festgelegt. NHL-Chef Gary Bettmann rechnet damit, dass die Trainingscamps Mitte Juli beginnen könnten. Gespielt werden zumindest die Qualifikation und die Achtelfinals in zwei Städten – eine für die Eastern und eine für die Western Conference – und ohne Zuschauer. Zur Auswahl stehen Chicago, Columbus, Dallas, Edmonton, Las Vegas, Los Angeles, Minneapolis/St. Paul, Pittsburgh, Toronto und Vancouver. Ab den Viertelfinals lässt man sich die – allerdings geringe – Hoffnung offen, wieder in den Heimstadien der qualifizierten Klubs zu spielen, wenn sich die Corona-Situation über Erwarten gut entwickelt.

Die NHL-Saison war am 12. März wegen der Corona-Pandemie unterbrochen worden. (sda)

Tottenham mit Millionen-Kredit wegen Corona

Der Premier-League-Klub Tottenham Hotspur hat wegen der Coronakrise einen Bankkredit von 196 Millionen Euro aufgenommen. Der Verein erwartet auch wegen ausfallender Einnahmen im eigenen Stadion bis Juni 2021 einen wirtschaftlichen Verlust von über 222 Millionen Euro. Das aufgenommene Geld werde nicht für Spielerkäufe verwendet werden, hiess es. (sda/apa/reu)

Die Tottenham-Stars Dele Alli (links) und Harry Kane. © ANDY RAIN/KEYSTONE Die Tottenham-Stars Dele Alli (links) und Harry Kane.

MLS plant Juli-Turnier in Florida

Die MLS steuert nach der Corona-Pause auf ein Juli-Turnier in Florida zu. Die Gewerkschaft der Profifussballer in den USA stimmte mehrheitlich für den neuen Tarifvertrag und gab in diesem Zuge auch für die Pläne zu einer Fortsetzung der nach nur zwei Spieltagen unterbrochenen Saison grünes Licht. Über Details und den genauen Ablauf eines solchen Turniers ist noch kaum etwas bekannt.

Wie die NBA plant die MLS aber damit, auf das Gelände des ESPN Wide World of Sports Complex in Disney World zu ziehen und dass alle Teams in gemeinsamer Abschottung die Saison wieder aufnehmen.

In der MLS dürfen die Teams wieder in voller Kaderstärke trainieren und sich so auf das Ende der Corona-Pause im amerikanischen Profifussball vorbereiten. Dies teilte die Liga mit und verwies dabei auch auf die strengen Vorschriften, die mehrheitlich den Hygieneregeln in der deutschen Bundesliga ähneln. (sda/dpa)

Bosnier Kodro neuer Trainer bei Lausanne-Ouchy

Beim Challenge-League-Klub Stade Lausannne-Ouchy wird der Bosnier Meho Kodro Trainer-Nachfolger von Andrea Binotto.

Kodro war einst bosnischer Nationaltrainer (2008). Im Jahre 2015 führte er FK Sarajevo zum Meistertitel. Bei den Waadtländern erhält der frühere jugoslawische und bosnische Nationalstürmer einen Zweijahresvertrag.

Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy belegt in der Tabelle vor der Wiederaufnahme in zwei Wochen den 7. Rang mit 11 Punkten Vorsprung auf das Schlusslicht Chiasso. (sda)

NBA setzt laut Medienberichten Saison mit 22 Teams fort

Die NBA hofft auf eine Fortsetzung der wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Saison mit 22 von 30 Mannschaften. Das berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend am Tag vor der Abstimmung der Teambesitzer. Demnach soll die Saison spät im Juli auf dem Gelände von Disney World in Orlando wieder starten.

Gegenüber ESPN sprach eine Quelle von dem Plan, der 13 Teams der Western und neun Teams aus der Eastern Conference für das alternative Saisonende berücksichtige. Die teilnehmenden Mannschaften, die alle noch Playoff-Chancen haben, würden zunächst jeweils acht Partien spielen und so Spielpraxis sammeln nach der dann mehr als drei Monate anhaltenden Unterbrechung. Zudem sollen die acht Spiele dazu dienen, die Teilnehmer an den Playoffs und die Setzliste für die K.o.-Phase zu bestimmen. Die Meisterschaft soll so bis Mitte Oktober zu einem Ende kommen. (sda)

Europa-Rennen reichen für WM-Titelvergabe

Die acht bislang geplanten Europa-Rennen würden der Formel 1 zur Kür eines neuen Weltmeisters genügen. Auch wenn laut Regelwerk Rennen auf mindestens drei Kontinenten innerhalb eines Jahres zur Ermittlung eines WM-Champions notwendig sind, ist diese Bestimmung laut Formel-1-Sportchef Ross Brawn durch die Corona-Krise ausser Kraft gesetzt. Den Regeln des Weltverbands zufolge müssen mindestens acht WM-Rennen gefahren werden, ehe der Titel vergeben werden kann.

Die Formel 1 hatte zuvor einen Notkalender für den Neustart der Saison veröffentlicht. Zum Auftakt sollen am 5. und 12. Juli zwei Grand Prix im österreichischen Spielberg gefahren werden. Danach folgen Rennen in Budapest und zweimal Silverstone sowie in Barcelona, Spa-Francorchamps und Monza. Zwar peilt die Rennserie insgesamt mindestens 15 bis 18 WM-Rennen bis Dezember an. Doch wegen der globalen Pandemie-Lage ist offen, ob weitere Rennen ausserhalb Europas überhaupt möglich sind. (sda/dpa)

Arnautovic verkauft nun Gin

Österreichs Fussball-Star Marko Arnautovic bringt seinen eigenen Gin auf den Markt. Konsumenten sollen den «Arnautovic Gin» geniessen und «nicht 10, 15 Flaschen kaufen und sich weghauen», sagte der 85-fache Internationale in Wien.

Früher habe er selbst gerne das Nachtleben unsicher gemacht, wie der 31-Jährige in Interviews sagte. Er sei aber ruhiger geworden: «Ich bin nicht der Typ, der viel Alkohol trinkt

Der Spieler des Klubs Shanghai SIPG, der für sein Selbstbewusstsein und seine markigen Sprüche bekannt ist, hat sich bei der Geschmacksrichtung des Gins an seiner Herkunft orientiert. In der Spirituose werden österreichische Aprikosen und serbische Pflaumen zu schmecken sein. Arnautovics Mutter stammt aus Österreich, sein Vater aus Serbien. Österreichs Fussballer des Jahres 2018 betonte, das Getränk sei nichts für Minderjährige. «Das ist ein komplettes Tabu.» (dab/sda/apa)

Premier League neu mit fünf Wechselmöglichkeiten

Die Klubs der Premier League dürfen wegen der Coronavirus-Pandemie in den verbleibenden Saisonspielen fünf Spieler statt wie üblich drei wechseln. Die Liga erteilte die Erlaubnis dafür.

Zuvor hatten die Regelhüter des International Football Association Board die Ausnahmeregel genehmigt. Alle 20 Vereine dürfen jeweils neun Ersatzspieler auf der Bank platzieren, zwei Spieler mehr als normalerweise. Die Regeln gelten bis zum Ende der Saison.

Die Premier-League-Saison war wegen der Corona-Krise Mitte März unterbrochen worden. Für den 17. Juni ist die Wiederaufnahme unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und vor leeren Rängen geplant. Liverpool mit Xherdan Shaqiri führt die Tabelle mit 25 Punkten Vorsprung vor Titelverteidiger Manchester City an und steht kurz vor dem ersten Meistertitel seit 30 Jahren. (dab/sda/dpa)

Neue Anspielzeiten in der Super Legue

Bis zum Ende der aktuellen Saison gibt es in der Super League neue Anspielzeiten. Die Samstagspartien, welche normalerweise um 19:00 starteten, werden neu entweder entweder um 18:15 Uhr oder um 20:30 Uhr angepfiffen.

Selbes gilt für die Spiele unter der Woche, die jeweils zwischen Dienstag und Donnerstag stattfinden. Am Sonntag beginnen die drei Partien wie gewohnt um 16:00 Uhr. Die Partien der letzten beiden Runden werden zeitgleich ausgetragen. In der Challenge League finden die Spiele am Freitag und Samstag sowie Dienstag und Mittwoch statt, Anpfiff ist ebenfalls um 18.15 Uhr und 20.30 Uhr.

Nach fast viermonatiger Zwangspause werden die Meisterschaften am Freitag, 19. Juni, fortgesetzt. Der Neustart in der Super League erfolgt mit der Partie Young Boys - FC Zürich um 20.30 Uhr. Teleclub strahlt das Spiel im Free-TV aus. (dab/sda)

Lausanne trennt sich von Sportchef Iglesias

Lausanne-Sport hat sich trotz der aktuell ausgezeichneten sportlichen Situation per sofort von seinem Sportchef Pablo Iglesias getrennt. Der 48-Jährige arbeitete seit 2018 als Sportchef bei den Waadtländern und besass einen Vertrag bis 2022.

Der Entscheid zur Trennung sei aufgrund einer Neustrukturierung der sportlichen Führung getroffen worden, die bis Ende Juni implementiert werden soll, schrieb der Leader der Challenge League in einem Communiqué. Wie Lausannes Vizepräsident Stephan Nellen sagte, sei der Entscheid von den Klubbesitzern rund um den Ineos-Konzern gefällt worden.

Iglesias arbeitete vor seiner Anstellung als Sportchef bei Lausanne vorwiegend im Nachwuchsbereich. Der schweizerisch-spanische Doppelbürger stand unter anderem dem Waadtländer Fussballverband (ACVF) als Technischer Direktor vor und betreute die Schweizer Nachwuchs-Nationalteams als Co-Trainer und Trainer. (abu/sda)

Kunstturn-Europameisterschaften Ende Jahr in Baku

Der europäische Turnverband hat die in diesem Frühjahr wegen der Corona-Pandemie verschobenen Europameisterschaften der Männer und Frauen neu angesetzt.

Die Titelkämpfe der Männer finden nun vom 9. bis 13. Dezember in Baku statt, diejenige der Frauen eine Woche später ebenfalls in der Hauptstadt Aserbaidschans. Die EM der Frauen hätte ursprünglich Anfang Mai in Paris stattfinden sollen, diejenige der Männer Ende Mai in Baku. (abu/sda)

Bild © KEYSTONE Bild

Küng bleibt bei Groupama-FDJ

Veloprofi Stefan Küng hat seinen Vertrag bei der französischen Equipe Groupama-FDJ verlängert. Mit Teamleader Thibaut Pinot, Sprinter Arnaud Démare und Zukunftshoffnung David Gaudu unterschrieben auch drei weitere Stars der Mannschaft neue Verträge, alle vier bleiben bis 2023.

«Das Team bietet mir die Struktur, welche ich für meine persönliche Entwicklung brauche», wird der 26-jährige Küng in einer Mitteilung zitiert. Man sei sich sehr schnell einig gewesen bei den Vertragsverhandlungen. Der Ostschweizer, der in der vergangenen Saison WM-Bronze gewann, hat Grosses vor: «In den vergangenen zwei Saisons konnte ich mich einarbeiten und eine Führungsrolle übernehmen. Jetzt weiss ich, dass ich in der Lage bin, dem Team grossartige Ergebnisse zu bringen.» (ram)

Cup-Viertelfinal erstes Schweizer Fussballspiel nach der Pause

Die Cup-Viertelfinal-Partie zwischen Challenge-League-Leader Lausanne-Sport und dem FC Basel wird bereits am Sonntag in einer Woche ausgetragen. Dies gab der Schweizerische Fussballverband SFV bekannt. Grund für die vorgezogene Austragung – die restlichen Viertelfinals finden voraussichtlich am 5./6. August statt – ist eine mögliche Terminüberschneidung mit Spielterminen der Europa League. Basel ist noch im Europacup vertreten.

Die Viertelfinal-Partie vom 14. Juni (16.00 Uhr) wird in Lausanne aufgrund des Coronavirus zwar vor leeren Rängen stattfinden. Das SRF überträgt das Spiel. (ram/sda)

Bild © KEYSTONE Bild

Deutschland und Portugal buhlen um Champions-League-Final

Deutschland und Portugal kommen nach Informationen der US-Nachrichtenagentur AP als Gastgeber für die letzten K.o.-Runden ab den Viertelfinals der Champions League in Frage. Das berichtete die Agentur unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung will sich Frankfurt bewerben. Die Zeitung berichtet zudem von Bewerbern aus Portugal und Russland.

Der Champions-League-Final hätte am vergangenen Samstag in Istanbul stattfinden sollen. Wegen der Corona-Krise ist die Europacup-Saison derzeit aber unterbrochen. Laut Medienberichten wird die UEFA den Final wegen der Pandemie an eine andere Stadt vergeben. Die Rede ist von einem Final im August. Der Entscheid fällt laut AP bei der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 17. Juni. (abu/sda/dpa)

Bremens Heimschwäche setzt sich fort

Die Heim-Misere wird Werder Bremen im Abstiegskampf der Bundesliga immer mehr zum Verhängnis. Die Norddeutschen verloren das Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 0:3 und warten damit weiter auf den zweiten Heimsieg.

Nach zuvor sieben Punkten aus drei Spielen bedeutete die Niederlage einen herben Rückschlag für Bremens Aufholjagd im Kampf gegen den Abstieg.Das Team von Florian Kohfeldt verpasste es, erstmals seit der 20. Runde wieder auf den Relegationsplatz vorzustossen. Der Rückstand auf den Tabellen-16. Fortuna Düsseldorf beträgt weiterhin zwei Punkte.

Die Eintracht, für die André Silva (61. Minute) und der eingewechselte Stefan Ilsanker (81./90.) trafen, machte durch den zweiten Sieg innerhalb von fünf Tagen derweil einen grossen Schritt in Richtung Klassenerhalt. (sda/dpa)

ZSC in der Champions Hockey gegen Dänen

In der ersten K.o.-Runde der Champions Hockey League bekommen es die ZSC Lions mit SønderjyskE Vojens aus Dänemark zu tun. Alles andere als ein Weiterkommen der Zürcher wäre eine Blamage.

Der EHC Biel trifft auf den Südtiroler HC Bozen, Servette auf die Straubing Tigers aus Deutschland und Davos auf die Vienna Capitals. Das nach Papierform schwierigste Los zog der EV Zug, der auf das schwedische Spitzenteam Skelleftea trifft. Die Partien werden am 6./7.und 13./14. Oktober gespielt, der Spielplan ist noch nicht erstellt. (ram)

UEFA schliesst Trabzonspor für eine Europapokal-Saison aus

Der türkische Klub Trabzonspor darf in der nächsten oder der übernächsten Saison einmal nicht am Europacup teilnehmen, falls er sich dafür qualifizieren sollte.

Die UEFA ahndete mit diesem Ausschluss Verstösse gegen das Financial Fairplay. Der europäische Verband hatte die Strafe schon vor elf Monaten ausgesprochen, damals aber noch zur Bewährung ausgesetzt.

Grund für die Bestrafung war im Vorjahr der Verstoss gegen eine Vereinbarung aus dem Jahr 2016. Darin hatte sich Trabzonspor laut UEFA verpflichtet, dass die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen sollen. Nun seien die Ziele für das Finanzjahr 2019 nicht erreicht worden, hiess es weiter. (sda/dpa)

Bild © SEDAT SUNA/keystone-sda.ch Bild

Schottische Liga ab August mit «virtuellen Dauerkarten»

Die höchste schottische Liga beginnt die kommende Saison wie geplant im August. Fans können für die Saison 2020/21 eine «virtuelle Dauerkarte» erwerben, teilte die Scottish Professional Football League (SPFL) mit.

Die höchste schottische Liga beginnt die kommende Saison wie geplant im August. Fans können für die Saison 2020/21 eine «virtuelle Dauerkarte» erwerben, teilte die Scottish Professional Football League (SPFL) mit.

Wegen der Corona-Krise war die Saison in der schottischen Premiership vorzeitig beendet worden und Celtic Glasgow zum Meister erklärt worden. In der kommenden Spielzeit in Schottland werden vorerst keine Zuschauer in den Fussballstadien zugelassen. Was die finanzielle Kompensation für abgesagte Spiele der vergangenen Saison angeht, hätten die SPFL und Sky ebenfalls eine Einigung erzielt, hiess es. (zap/sda/dpa)

Tramezzani kehrt nach Sion zurück

Paolo Tramezzani wird neuer Trainer beim FC Sion. Der Italiener tritt bei den Wallisern die Nachfolge von Ricardo Dionisio Pereira an und unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Saison.

Für Tramezzani ist es eine Rückkehr nach Sion. Der Italiener war bereits zu Beginn der Saison 2017/18 im Wallis tätig gewesen, ehe er entlassen wurde. Zuvor hatte er in der Super League Lugano dank einem überraschenden dritten Platz in die Europa League geführt. Zuletzt war Tramezzani in der Serie B bei Livorno engagiert gewesen, wo er im Februar entlassen wurde. (dab)

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