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Ratgeber: Auto-Unterhalt: Diese 5 Fehler killen die Auto-Batterie

Blick-LogoBlick 23.12.2020 Martin A. Bartholdi
Diese 5 Fehler killen die Auto-Batterie © zvg Diese 5 Fehler killen die Auto-Batterie

Das Handy läuft weniger lang, das Elektroauto kommt nicht mehr so weit. Niedrige Temperaturen setzen den Batterien in unseren Gerätschaften im Winter stark zu – sie sind weniger leistungsfähig. Darunter leiden auch die sogenannten Starterbatterien in normalen Autos mit Verbrennungsmotoren – für sie ist die Belastung sogar doppelt so gross. Mit weniger Leistung müssen sie meist mehr Verbraucher betreiben, weil die Heizung auf Hochtouren arbeitet und die Sitz- sowie allenfalls die Lenkradheizung laufen.

Das Resultat: Der Batterie kann der Saft ausgehen und das Auto springt nicht mehr an. Das passiert ja meistens, wenn wir sowieso keine Zeit haben und dann müssen wir noch einen Freund oder den Pannendienst bemühen. Der Verfasser dieses Ratgebers beispielsweise gab diesen Winter schon zweimal Starthilfe.

Das muss aber nicht sein: Wenn Sie die folgenden fünf Fehler vermeiden, bescheren Sie Ihrer Autobatterie ein langes Leben.

1. Nur Kurzstrecken fahren

Wer nur kurz zum Einkaufen fährt, setzt die Batterie einer enormen Belastung aus – für jedes Anlassen des Motors muss sie viel Kraft aufwenden. Die kurze Strecke reicht zudem nicht, um die Batterie wieder aufzuladen. Im Gegenteil: Es kann sogar noch mehr Saft entzogen werden, wenn weitere Verbraucher wie Radio oder Sitzheizung laufen. Unser Tipp: Fahren Sie regelmässig (rund alle zwei Wochen) mehr als zwanzig Kilometer am Stück, um die Batterie zu laden. Alternativ können sie die Autobatterie regelmässig an einem Ladegerät nachladen.

2. Verbraucher am Strom lassen

Klar, das Licht auszuschalten sollte zur Routine eines Autofahrers gehören. In den meisten Autos stellt sich auch die Sitzheizung ab, wenn wir den Motor abstellen. Allerdings gibts auch externe Verbraucher am 12-Volt-Stecker (Zigarettenanzünder). Das Fiese: Sie können die Stromzufuhr aufrechterhalten, auch wenn der Motor nicht läuft. Wann eine beheizbare Sitzauflage, ein Navi oder eine Dashcam noch eingesteckt sind, ziehen sie weiter Strom und können die Batterie leer saugen. Das Gleiche gilt auch für Zubehör, das direkt an die Batterie angeschlossen wird, zum Beispiel Marderschreck-Vorrichtungen. Deshalb raten wir, Zubehör immer abzuhängen, wenn Sie Ihr Auto länger parkieren.

3. Verdreckte Batterie nicht säubern

Auf den ersten Blick mag die Batterie unter der Haube vor Dreck geschützt sein – aber dieser Schein trügt. Die Batterie kann trotzdem verdrecken, was zu sogenannten Kriechströmen bei feuchtem Schmutz führt. Diese entladen den Stromspeicher nach und nach. Das verhindern Sie, indem Sie die Kontakte und Anschlüsse der Batterie regelmässig kontrollieren und sauber halten. Gerade jetzt im Herbst kann sich feuchtes Laub in den Motorraum verirren.

4. Keine Vorbereitung auf längere Standzeit

Oldtimer-Besitzer kennen das: Sie stellen Ihr Schätzchen über den Winter ein, hängen die Batterie aber nicht ab. Doch genau das sollten Sie tun, wenn Sie ihr Auto mehrere Wochen stehen lassen. Ansonsten kann die Batterie Schaden nehmen – trotz ausgeschalteter Verbraucher! Die kann nämlich dennoch Spannung verlieren und sich entladen. Sollten Sie Ihr Auto also mehrere Wochen stehen lassen, ist es ratsam, die Batterie an ein Ladegerät mit Erhaltungs-Funktion anzuschliessen.

5. Warnzeichen ignorieren

Das Entladen der Batterie ist ein schleichender Prozess, der sich ankündigt. Typische Anzeichen sind flackernde Scheinwerfer beim Anlassen oder ein Motor, der nur noch stotternd mit Mühe anspringt. Der Zustand der Batterie lässt sich mit dem Abblendlicht testen: Schalten Sie es bei aktivierter Zündung ein. Nimmt die Lichtintensität mit der Zeit ab, befindet sich die Autobatterie in schlechtem Zustand. Was Sie tun können: Die Batterie an ein Ladegerät hängen oder allenfalls gar ganz ersetzen.

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