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Schweiz rutscht im globalen Englisch-Ranking um sieben Plätze ab

Tages-Anzeiger-Logo Tages-Anzeiger 16.11.2021 SDA,Florian A. Lehmann

Im internationalen Ländervergleich gibt es einen Rückschlag. Ob die Corona-Pandemie einen Einfluss an dieser Entwicklung hat, ist unklar.

Englisch zu lernen, ist hierzulande nach wie vor sehr populär. © Foto: Andy Rain (Keystone/Archiv) Englisch zu lernen, ist hierzulande nach wie vor sehr populär.

Im internationalen Ländervergleich der Englischkenntnisse von Nicht-Muttersprachlern hat die Schweiz im Vergleich zum Vorjahr sieben Plätze eingebüsst und findet sich nun auf Rang 25. In der Schweiz liegt die Stadt Zürich an der Spitze, vor Winterthur und Basel.

Das geht aus der elften Ausgabe des EF English Proficiency Index 2016 hervor. Die Deutschschweiz weise wie bereits vorherigen Ausgaben die besseren Englischkenntnisse auf als die Romandie und das Tessin, teilte das Unternehmen für Sprachunterricht EF Education First am Dienstag mit.

So rangieren auf den ersten sechs Plätzen ausschliesslich deutschsprachige Kantone. Danach folgt das Tessin. Als vorderster französischsprachiger Kanton teilt sich die Waadt den neunten Rang mit Basel-Landschaft.

Einfluss der Pandemie noch unklar

Im internationalen Vergleich wurde die Schweiz von Ländern wie Kenia, Bulgarien, Griechenland, Estland und der Slowakei überholt. Weshalb die Schweiz so stark zurückgefallen sei, sei derzeit reines Mutmassen, hiess es Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Englischkenntnisse in Europa hätten seit 2011 deutlich zugenommen – und viele Länder konnten sich offensichtlich schneller verbessern als die Schweiz.

Und: «Die Covid-19-Pandemie hat sicherlich einiges auf den Kopf gestellt, ob sie aber einen direkten Einfluss auf die Ergebnisse hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer festzumachen.»

Niederlande ist top

An der Spitze des Rankings findet sich wie bereits im Vorjahr die Niederlande. Österreich machte einen deutlichen Sprung nach vorn und liegt nun auf Platz 2 (2020: Platz 6). Den dritten Platz belegt Dänemark. Die ersten 13 Länder erhielten das Prädikat «Sehr Gut», die Schweiz wurde mit «Gut» ausgezeichnet.

Wie aus der Analyse weiter hervorgeht, übertrafen die Männer im weltweiten Vergleich erstmals seit 2014 die Frauen punkto Englischkenntnisse. Dieser Trend sei überall ausser in Asien zu beobachten, hiess es in der Mitteilung weiter, wobei die Schweizer Männer bereits zum dritten Mal in Folge besser abschneiden würden als die Frauen.

Die 31- bis 40-Jährigen sind hierzulande des Englischen am besten mächtig, dicht gefolgt von den 26- bis 30-Jährigen. Am schwächsten schnitten die über 40-Jährigen ab, hinter den 18- bis 25-Jährigen.

Der Index basiert auf den Ergebnissen des EF Standard English Test (EF SET), der weltweit millionenfach durchgeführt wird.

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