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Uber rutscht tiefer in die roten Zahlen, Ford will die Autoproduktion in den USA ab dem 18. Mai wieder aufnehmen, weitere Öffnung der Finanzmärkte für ausländische Teilnehmer in China – und weitere Wirtschaftsmeldungen

Neue Zürcher Zeitung-Logo Neue Zürcher Zeitung 06.05.2020

Uber mit Verlust von 2,9 Milliarden Dollar im 1. Quartal 2020

(sda/reuters) Der US-Fahrdienst Uber ist im 1. Quartal 2020 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Verlust von 2,9 Milliarden Dollar nach einem Fehlbetrag von rund einer Milliarde Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, wie Uber am Donnerstag mitteilte.Der Verlust gehe vor allem auf milliardenschwere Abschreibungen auf den Wert von Firmenbeteiligungen wegen der Corona-Pandemie zurück. Uber hält Anteile an diversen Fahrdiensten und Essenslieferplattformen weltweit wie Grab, Yandex oder Didi.

Uber rutscht wegen mangelnder Fahrgäste in der Corona-Krise weiter in die roten Zahlen, doch der Umsatz in der Essensliefersparte steigt. Valentyn Ogirenko /Reuters © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Uber rutscht wegen mangelnder Fahrgäste in der Corona-Krise weiter in die roten Zahlen, doch der Umsatz in der Essensliefersparte steigt. Valentyn Ogirenko /Reuters

Der Umsatz stieg dagegen um 14 Prozent auf 3,54 Milliarden Dollar (3,43 Milliarden Franken). Hier profitierte die Firma vor allem von ihrer Essensliefersparte Uber Eats. Uber sei von frühen Anzeichen ermutigt, dass sich die Märkte nach dem Lockdown wieder öffneten. Angesichts der Ausgangssperren, geschlossener Läden und Fabriken nutzen derzeit weniger Menschen rund um den Globus den Fahrdienst.

Ford will Autoproduktion in Nordamerika wieder aufnehmen

(sda) Der amerikanische Autokonzern Ford plant die Wiederaufnahme seiner Produktion in Nordamerika. Ab dem 18. Mai sollen die Werke schrittweise wieder hochgefahren werden, teilt der zweitgrösste US-Autokonzern mit.

Wegen der Corona-Pandemie musste das Unternehmen seine Bänder stoppen. Ford hatte ursprünglich geplant, Anfang Mai in den USA wieder zu produzieren. Der Plan scheiterte jedoch am Widerstand der Gewerkschaft.

China öffnet Finanzmärkte für ausländische Teilnehmer weiter

(sda/reuters) China öffnet seine Finanzmärkte für ausländische Teilnehmer weiter. Dabei würden bei bestimmten Geschäften die Verwaltungsauflagen für Geldanweisung und Geldabzug und die Wechselkurse vereinfacht, teilten die chinesische Notenbank und die zuständige Behörde Safe am Donnerstag mit. Ziel sei, die Teilnahme ausländischer Institute am chinesischen Finanzmarkt zu erleichtern. Sie bekommen dadurch nun ungehinderten Zugang zum chinesischen Aktien- und Anleihen-Markt. Im Detail geht es dabei um das Dollar-dominierte Programm QFII und das Yuan-dominierte Programm RQFII.

Amazon zieht vor höchstes Gericht Frankreichs

(dpa) Der Online-Versandhändler Amazon hat angekündigt, in einem Rechtsstreit um Coronavirus-Schutzmassnahmen in Logistikzentren vor das höchste Gericht Frankreichs zu ziehen. Amazon habe beschlossen, die Entscheidung eines Berufungsgerichts in Versailles Ende April nun vor dem Kassationsgerichtshof Frankreichs anzufechten, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Die Gründe dafür würden den betroffenen Parteien vor Gericht dargelegt. Amazon setzte die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern fort.

Die französischen Logistikzentren werden wahrscheinlich bis einschliesslich 13. Mai geschlossen bleiben, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Die endgültige Entscheidung darüber werde am Freitag bei einem Treffen des zentralen Betriebsrates fallen. Sollte dieser den Plan bestätigen, blieben die Angestellten bis zu dem Datum zu Hause und erhielten ihr volles Gehalt, so Amazon.

Hintergrund ist ein Rechtsstreit des Online-Händlers über Coronavirus-Schutzmassnahmen für die Angestellten. Das Berufungsgericht hatte im April entschieden, dass Amazon weiterhin nur Bestellungen von bestimmten Artikeln entgegennehmen darf. Diese Auflage gelte solange, bis der Konzern seine Schutzmassnahmen verbessert habe. Es bestätigte damit weitgehend eine vorangegangene Entscheidung eines Gerichts im Pariser Vorort Nanterre. Die Gerichtsentscheidung war von der Gewerkschaftsgruppe Union Syndicale Solidaires erwirkt worden. Amazon hatte nach der ersten Gerichtsentscheidung seine Logistikzentren in Frankreich vorerst geschlossen, da dem Konzern bei Nichteinhaltung der Vorgaben eine Geldstrafe droht. Das Unternehmen betonte stets, alle Schutzvorgaben gegen das Coronavirus eingehalten zu haben.

Nach Veto der EU-Staaten: EU-Kommission legt neue Geldwäscheliste vor

(dpa) Nach einem Veto der EU-Staaten hat die EU-Kommission ihre schwarze Geldwäscheliste überarbeitet. Länder wie Saudi-Arabien, aber auch die Amerikanischen Jungferninseln wurden im Vergleich zu der abgelehnten Version gestrichen, wie aus der am Donnerstag vorgelegten Liste hervorgeht.

Eigentlich lag das Dokument mit 23 Risikostaaten und -gebieten schon Anfang 2019 vor. Die EU-Staaten lehnten es jedoch ab und verwiesen auf methodische Schwächen. Zugleich kam aus einigen betroffenen Ländern - etwa aus Saudi-Arabien - heftige Kritik. Banken und Geldinstitute in der EU sollen bei Geschäften mit den genannten Ländern besondere Sicherheitsvorkehrungen anwenden.

Die neue Liste sei besser mit der internationalen Arbeitsgruppe gegen Geldwäsche FATF abgestimmt, hiess es am Donnerstag. Sie nennt zwölf neue Länder und Gebiete, unter anderem die Bahamas, Barbados, Ghana, Kambodscha, Jamaika, Myanmar und Nicaragua. Im Vergleich zur derzeit gültigen Liste wurden sechs Länder gestrichen, etwa Äthiopien, Sri Lanka und Tunesien. Nun müssen die EU-Staaten und das EU-Parlament die Liste noch bestätigen. Sie dürfte nicht vor Oktober in Kraft treten.

Grundsätzlich will die EU-Kommission, dass auf EU-Ebene deutlich stärker gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung vorgegangen wird. Dazu legte sie am Donnerstag einen Plan mit sechs Vorhaben vor, die innerhalb der kommenden zwölf Monate angegangen werden sollen. Die Behörde setzt vor allem auf ein einheitlicheres Vorgehen der EU-Staaten und mehr Kooperation. «Schmutziges» Geld dürfe nicht länger ins Finanzsystem gelangen, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis.

Hotelübernachtungen brechen im März um beinahe zwei Drittel ein

(awp) Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, die Grenzschliessungen und weltweiten Reisebeschränkungen haben die Schweizer Hotellerie im März voll erfasst. Die Hotelübernachtungen sind nach dem guten Start ins Jahr wie erwartet eingebrochen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zählte im März nur noch 1,26 Millionen Logiernächte. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 62,3 Prozent, wie das BFS anhand provisorischer Ergebnisse am Donnerstag bekannt gab. Der Rückgang von beinahe zwei Drittel sei mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie zu erklären, so das BFS.

Die drastischen Massnahmen, die rund um den Globus zur Eindämmung des Virus verordnet wurden, haben den Tourismus auch hierzulande praktisch zum Erliegen gebracht. Seit Mitte März sind Reisen in die Schweiz nicht mehr möglich und auch die heimische Bevölkerung ist dazu aufgefordert worden, zu Hause zu bleiben. Etwas stärker war der Einbruch der Hotelübernachtungen im März bei den ausländischen Gästen. Die Logiernächte sackten um 68,1 Prozent auf noch 557 368 ab. Die Logiernächte von Schweizer Hotelgästen gingen aber mit 55,9 Prozent auf noch 706 863 ebenfalls massiv zurück.

Blick auf die wegen der Coronavirus-Pandemie vorübergehend geschlossenen Hotels Metropole (links), und Grand Hotel Victoria in Interlaken. Peter Schneider / Keystone © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Blick auf die wegen der Coronavirus-Pandemie vorübergehend geschlossenen Hotels Metropole (links), und Grand Hotel Victoria in Interlaken. Peter Schneider / Keystone

In den ersten beiden Monaten des Jahres hatte das Coronavirus in der Hotellerie noch kaum Spuren hinterlassen. Im Januar und Februar waren die Logiernächte zum Vorjahr noch um 6,3 beziehungsweise 6,4 Prozent in die Höhe geklettert. Lediglich die Übernachtungen mit Gästen aus China sackten ab, da Peking das Reisen ins Ausland wegen der Pandemie bereits früher verboten hatte.

Auch insgesamt nahmen die Hotelübernachtungen in der Schweiz im ersten Quartal aufgrund des Rückfalls im März trotz des guten Jahresbeginns stark ab. Sie sanken um 18,4 Prozent auf 7,59 Millionen. Davon gingen 3,65 Millionen (-22,0%) Übernachtungen auf das Konto ausländischer und 3,94 Millionen (-14,7%) auf jenes von Schweizer Gästen.

Für den Schweizer Tourismus droht 2020 zu einem rabenschwarzen Jahr zu werden. Im Vergleich zum Vorjahr dürften gemäss ersten Schätzungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) die Umsätze in der Branche im Gesamtjahr um bis zu 35 Prozent zurückgehen. Stark unter den Reisebeschränkungen leiden insbesondere die Gastronomie, touristische Angebote wie etwa die Bergbahnen und natürlich auch die Hotellerie.

Telefonica und Liberty wollen britisches Geschäft fusionieren

(awp/sda/dpa) Telefonica und das US-amerikanische Medienunternehmen Liberty Global wollen ihr britisches Geschäft wie erwartet in einer Milliardentransaktion zusammenlegen. Die Telefonica-Tochter O2 UK und Virgin Media sollen in ein Unternehmen eingebracht werden, an dem beide Konzerne je die Hälfte halten, wie Liberty Global und Telefonica am Donnerstag in Denver und Madrid mitteilten.

Telefonica Deutschland, die deutsche Tochter des spanischen Konzerns, ist von der Transaktion nicht direkt betroffen. Da das britische Telefonica-Geschäft deutlich grösser ist als das von Virgin Media, erhält der hoch verschuldete spanische Konzern bei der Transaktion 5,7 Milliarden Pfund (6,5 Mrd. Euro). Das können die Spanier, die bereits seit längerem nach einer Lösung für ihr britisches Geschäft suchen, auch wegen der Unsicherheit in der Corona-Krise gut gebrauchen.

Telefonica zog den Ausblick auf das laufende Jahr zurück, bestätigte aber die mittelfristige Prognose. An einer geplanten Dividendenzahlung will das Unternehmen jedoch festhalten, hiess es am Donnerstag. Im laufenden Jahr sollen insgesamt 40 Cent je Aktie ausgeschüttet werden. Möglich sei dies wegen der soliden Liquidität sowie einer trotz der Krise stabilen Geschäftsentwicklung.

Facebook’s Libra macht Stuart Levey zum CEO

(Reuters)

Die Libra Association, der von Facebook geführte Verein zum Aufbau seiner globalen digitalen Währung Libra, hat am Mittwoch Stuart Levey zum ersten Vorstandsvorsitzenden ernannt. Levey ist derzeit noch als Chief Legal Officer bei der Grossbank HSBC tätig. Im April hatte das Leitungsgremium des Verein mitgeteilt, dass die Libra an einzelne Landeswährungen gebunden sein und von globalen Aufsichtsbehörden überwacht werden wird. Die Modifikation des Konzepts soll zu ihrer Akzeptanz führen, nachdem die ursprüngliche Idee von einer «digitalen Weltwährung» auf grosse Skepsis gestossen war. Sie sollte eigentliche mit einem Reservefonds aus einer breiten Mischung verschiedener Währungen und Staatsanleihen unterlegt werden. Doch Zentralbanken und Aufsichtsbehörden fürchteten, die so konzipierte «Stable Coin» könnte die Geldpolitik destabilisieren, die Geldwäsche erleichtern und die Privatsphäre der Nutzer untergraben. Einige drohten sogar, das Projekt zu blockieren. Nun soll Libra, deren Einführung für Ende Juni geplant war, zwischen Mitte November und Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.

Paypal-Gewinn bricht in Corona-Krise ein

(dpa) Der Online-Bezahldienst Paypal hat aufgrund der Corona-Krise einen Gewinneinbruch erlitten. Im ersten Quartal betrug der Überschuss lediglich 84 Mio. $ (78 Mio. €), wie das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss in den USA mitteilte. Das entspricht einem Rückgang um 87% gegenüber dem Vorjahreswert.

Paypal erhöhte die Rückstellungen für Kreditausfälle um 237 Mio. $, was die Bilanz stark belastete. Die Aktie geriet nachbörslich deutlich ins Minus. Dabei steigerte Paypal die Erlöse im jüngsten Quartal um deutliche 12% auf 4,6 Mrd. $ und stellte ein noch stärkeres Wachstum für das laufende Vierteljahr in Aussicht.

Immobilienblasenindex steht klar im Risikobereich

Die Lage auf dem Immobilienmarkt spitzt sich zu. ; Annick Ramp / NZZ © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Die Lage auf dem Immobilienmarkt spitzt sich zu. ; Annick Ramp / NZZ

(awp) Die Lage auf dem Schweizer Eigenheimmarkt hat sich etwas zugespitzt. Der Immobilienblasenindex der UBS ist im ersten Quartal 2020 auf 1,30 Punkte gestiegen und notiert damit klar im Risikobereich. Bei einem Indexpunkt beginnt der Risikobereich, ab zwei Punkten ist von einer Immobilienblase die Rede.

Der Anstieg seit dem vierten Quartal beläuft sich auf 0,04 Punkte. Denn der Vorquartalswert wurde von zuvor 0,95 Punkten auf 1,26 revidiert. Der Grund dafür ist, dass der Index für das erste Quartal auf eine neue Grundlage gestellt wurde, wobei die früheren Werte revidiert wurden.

Laut diesen revidierten Werten notiert der «UBS Swiss Real Estate Bubble Index» seit vielen Jahren im Risikobereich; laut dem früheren Verfahren hatte er eben zuletzt darunter gestanden.

Als Ursachen für den Anstieg im ersten Quartal nennen die UBS-Ökonomen in einer Mitteilung vom Mittwoch den Preisanstieg, der so massiv ausgefallen sei wie seit 2014 nicht mehr, sowie der geringere Anstieg der Haushaltseinkommen.

Auswirkungen der Coronakrise seien noch nicht eingeflossen. Solche seien nun zwar möglich, weil Verkäufer und Käufer vorsichtiger agierten. Zudem sinke die Nachfrage angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit und der Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung.

Eine überhitzungsbedingte Preiskorrektur ist in den Augen der UBS-Experten momentan gleichwohl unwahrscheinlich. Zu attraktiv seien die Finanzierungsbedingungen und zu verlockend sei in vielen Regionen der Kostenvorteil des Eigenheims gegenüber der Mietwohnung, so die Begründung. Einzelne Übertreibungen dürfen aber korrigiert werden.

Und es wird eingeräumt, dass die sich abzeichnende Rezession Gefahren birgt: Sollten die Haushaltseinkommen einbrechen, wäre gerade in den hochpreisigen Gefahrenregionen mit deutlichen Preiskorrekturen zu rechnen, hiess es in der Mitteilung.

Uber streicht 3700 Stellen - Corona-Krise lässt Geschäft einbrechen

Uber reagiert mit einem Stellenabbau auf die Corona Krise. Joe Penney / Reuters © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Uber reagiert mit einem Stellenabbau auf die Corona Krise. Joe Penney / Reuters

(dpa) Der Fahrdienstvermittler Uber hat aufgrund der Belastungen durch die Corona-Pandemie einen grösseren Stellenabbau angekündigt. Das Unternehmen will rund 3700 Vollzeitjobs streichen, wie es am Mittwoch mitteilte. Damit wären etwa 14% der 26 900 Mitarbeiter betroffen. Die Corona-Krise hat das Geschäft drastisch einbrechen lassen. Uber steckte vorher schon in den roten Zahlen.

Vorstandschef Dara Khosrowshahi erklärte sich nun bereit, bis zum Jahresende auf sein Grundgehalt zu verzichten. Uber rechnet damit, dass durch die Entlassungen zunächst rund 20 Millionen Dollar an Kündigungs- und Abfindungskosten entstehen. Weitere Belastungen würden noch geprüft. Bei Anlegern kam dies nicht gut an - die Aktie eröffnete im US-Börsenhandel mit Kursverlusten.

Corona-Krise lässt Disney-Gewinn um über 90 Prozent einbrechen

Am 11. Mai soll Disneyland Schanghai wieder die Tore öffnen. Hu Chengwei / Getty Images © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Am 11. Mai soll Disneyland Schanghai wieder die Tore öffnen. Hu Chengwei / Getty Images

(dpa) Die Corona-Krise hat binnen weniger Wochen ein Milliardenloch ins Geschäft des Unterhaltungsriesen Disney gerissen. Der US-Konzern schätzte die Einbussen beim operativen Ergebnis auf 1,4 Mrd. Dollar, davon eine Milliarde in der Freizeitpark-Sparte. Dadurch brach der Gewinn im ersten Quartal im Jahresvergleich um mehr als 90% auf 460 Mio. Dollar (424 Mio Euro) ein. Dabei stiegen die Erlöse dank boomenden TV- und Streaming-Angebote um 21% auf 18 Mrd. Dollar.

Vor allem Disneys Vergnügungsparks, Ferienresorts, Kreuzfahrten und Fanartikel-Shops litten massiv unter der Pandemie. Hier fiel der Betriebsgewinn um 58% auf 639 Mio. Dollar, obwohl die Virus-Krise sich erst zum Quartalsende hin richtig ausbreitete. Der Umsatz des Bereichs lag dabei mit 5,5 Mrd. Dollar nur 10% niedriger als ein Jahr zuvor, wie Disney am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Zunächst mussten internationale Attraktionen etwa in Asien schliessen, Mitte März folgten dann die grossen Themenparks in den USA. Dadurch stehen hohen Kosten plötzlich keine nennenswerten Einnahmen mehr gegenüber. Am 11. Mai soll immerhin Disneyland Schanghai wieder eröffnen, allerdings mit deutlichen Einschränkungen. Der Stillstand im April dürfte aber die Bilanz des laufenden Quartals massiv belasten.

Disneys neuer Vorstandschef Bob Chapek, der im Februar vom langjährigen Konzernlenker Bob Iger übernahm, bemühte sich dennoch um Optimismus. «Die Covid-19-Pandemie hat beträchtliche Auswirkungen auf eine Reihe unserer Geschäfte», räumte der Top-Manager zwar ein. Die Disney-Führung sei jedoch zuversichtlich, die Krise gut zu überstehen und letztlich gestärkt aus ihr hervorzugehen. Der Konzern habe schon oft genug gezeigt, dass er «aussergewöhnlich belastbar» sei.

Das Streaming-Geschäft mit dem florierenden neuen Videodienst Disney+ brachte zwar Erlöse von gut 4 Mrd. Dollar ein, verursachte aber auch einen operativen Verlust von 812 Mio. Dollar.

Auch die Filmsparte ächzte unter der Krise, wegen der Menschen weltweit zuhause bleiben, Kinos dichtmachen und Studios ihre Produktionsarbeiten aussetzen mussten. Der Geschäftsbereich spielte 8% weniger Gewinn als im Vorjahr ein - obwohl es zu Beginn des Quartals mit «Frozen 2» und «Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers» noch vielversprechende Filme im Kino gab. Aber die Pandemie nahm dann zum Beispiel dem neuen Pixar-Animationsfilm «Onward» schnell den Wind aus den Segeln.

Bei Anlegern kamen die Quartalszahlen zunächst nicht gut an, die Aktie reagierte nachbörslich mit deutlichen Kursabschlägen.

Airbnb entlässt wegen Corona-Krise einen Viertel seiner Angestellten

Airbnb bekommt den eingeschränkten Tourismus heftig zu spüren: Firmenlogo in der Glaspyramide des Louvre-Museums in Paris. Charles Platiau / Reuters © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Airbnb bekommt den eingeschränkten Tourismus heftig zu spüren: Firmenlogo in der Glaspyramide des Louvre-Museums in Paris. Charles Platiau / Reuters

(sda/afp) Der Zimmervermittler Airbnb entlässt wegen der Coronavirus-Krise ein Viertel seiner Angestellten. Weltweit seien rund 1900 Mitarbeiter betroffen, teilte Airbnb-Chef Brian Chesky am Dienstag in einem Blog-Eintrag mit.

Die Stellenstreichungen seien nötig, damit das Unternehmen bis zum Ende der aktuellen Krise überleben könne.

Airbnb ist wie die gesamte Tourismusbranche schwer von der Coronavirus-Pandemie getroffen. Das Reisen sei weltweit zum Stillstand gekommen, klagte Chesky. Neben den Stellenstreichungen will Airbnb auch seine Investitionen in Verkehr, Hotels und andere Bereiche ausserhalb seines Kerngeschäfts reduzieren.

Anfang April hatte Airbnb noch frisches Kapital eingesammelt - vor allem für Investitionen nach der Corona-Krise. Investoren investierten demnach eine Milliarde Dollar in Airbnb. Teile des Gelds sollen nach Unternehmensangaben in einen Unterstützungsfonds für die sogenannten Superhosts gehen, also sehr gut bewertete Gastgeber, die Hilfe benötigen.

Das meiste Geld war demnach aber für den Neustart nach der Krise gedacht. Airbnb kündigte unter anderem an, Angebote für Langzeitaufenthalte, etwa für Studierende oder Geschäftsleute, auszuweiten.

Ständerat lehnt verlängerte Nachfrist für Mieten ab

(sda) Die Nachfrist zur Zahlung fälliger Mieten wird nicht weiter erstreckt. Der Ständerat will keine Verlängerung des vom Bundesrat beschlossenen Notrechts bis zum 13. September. Er hat am Mittwoch eine entsprechende Motion aus dem Nationalrat abgelehnt. Der Entscheid fiel mit 22 zu 16 Stimmen. Mit dem Nein ist der Vorstoss vom Tisch. Kommissionssprecher Daniel Fässler (Appenzell Innerrhoden, cvp.) sagte im Namen der Mehrheit: «Notrecht muss Notrecht bleiben.» Der Handlungsbedarf sei in diesem Bereich nicht angezeigt.

Der Nationalrat hatte am Dienstag argumentiert, dass Mieterinnen und Mieter entlastet würden. Es handle sich um eine pragmatische und einfache Lösung. Fässler widersprach, die Verlängerung der Nachfrist helfe dem Mieter nicht weiter, weil der Vermieter trotzdem mahnen könne. Die Regel würde aus Sicht der Kommissionsmehrheit Rechtsunsicherheit schaffen.

Der Bundesrat wäre bereit gewesen, das Anliegen umzusetzen. Er hatte bereits Ende März beschlossen, dass der Vermieter für Mieten, die bis am 31. Mai fällig werden, für die Zahlung 90 statt nur 30 Tage Nachfrist setzen muss.

Neben den Mietzinsen hat der Bundesrat auch die Frist zur Zahlung fälliger Pachtzinse von 60 auf 120 Tage unter den gleichen Bedingungen verlängert. Als weitere Sofortmassnahme verlängerte er die nach geltendem Recht sehr kurze Kündigungsfrist für möblierte Zimmer und Einstellplätze von zwei Wochen auf 30 Tage.

Betriebe mit Kurzarbeit sollen keine Dividenden ausschütten dürfen

Nationalräte in der ;Berner Ausstellungshalle Alessandro Della Valle / Keystone © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Nationalräte in der ;Berner Ausstellungshalle Alessandro Della Valle / Keystone

(sda) Unternehmen, die wegen der Corona-Krise Entschädigungen für Kurzarbeit beziehen, sollen im laufenden Jahr und auch 2021 keine Dividenden ausschütten dürfen. Das will der Nationalrat.

Er hat dazu am Dienstag eine Motion seiner Sozialkommission (SGK) mit 93 zu 88 Stimmen und bei 11 Enthaltungen angenommen. Dagegen hatte sich vorab die FDP ausgesprochen. Die Einschränkung soll analog auch für Firmen gelten, die die Dividenden für 2020 bereits bezahlt oder gesprochen haben. Der Vorstoss geht an den Ständerat.

Die Mehrheit der SGK begründete die Motion mit den 6 Milliarden Franken, die der Bund der Arbeitslosenversicherung für Kurzarbeitsentschädigung zur Verfügung gestellt habe. Es würde nicht verstanden, wenn ein Unternehmen Kurzarbeitsentschädigung beziehe und gleichzeitig Dividenden auszahle, sagte Mattea Meyer (SP/ZH).

Die FDP hätte die Motion und damit eine staatliche Regelung ablehnen wollen. Marcel Dobler (SG) gab dazu zu bedenken, dass die Auszahlung der Dividenden einfach ins Folgejahr verschoben werden könnte.

Auch Wirtschaftsminister Guy Parmelin beantragte Ablehnung. Es sei kontraproduktiv, Unternehmen vor die Wahl Kurzarbeit oder Dividende zu stellen, sagte er. Eine Nichtauszahlung von Dividenden hätte auch schwere Folgen für Pensionskassen. Auf dem Kapitalmarkt schliesslich würde ein Verbot von Dividenden zu Verzerrungen führen.

1,91 Millionen Menschen waren Anfang Mai für Kurzarbeit angemeldet in 187'000 Unternehmen, wie Seco-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch am Montag sagte. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) rechnet mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 6,7 Prozent im laufenden Jahr.

Schmolz + Bickenbach rutscht in die roten Zahlen

(sda/awp) Der Spezialstahlhersteller Schmolz+Bickenbach (S+B) hat im ersten Quartal 2020 wegen der Corona-Krise einen kräftigen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Die vorsichtige Nachfrageerholung ist unterbrochen worden. Betriebs- und Nettoergebnis rutschten in die roten Zahlen.

Die Produktionsunterbrechungen in der europäischen Autoindustrie in den letzten Wochen des Quartals und der Konjunktureinbruch insgesamt belasteten die Stahlnachfrage. Die Absatzmenge sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 17% auf 457 Kilotonnen und der Umsatz um 20 Prozent auf 704,5 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der durchschnittliche Stahlpreis ist innert Jahresfrist auf 1542 von 1605 Euro pro Tonne gefallen, ein Minus von 3,9 Prozent. Das adjustierte Betriebsergebnis (Ebitda) wies mit -6,1 Mio. Euro einen Verlust aus, nach einem Gewinn von 42,2 Mio. im Vorjahr. Unter dem Strich blieb ein Nettoverlust von 42,3 Mio. Euro, nach einem knappen Gewinn von 0,7 Mio. in der Vorjahresperiode.

Durch die Kapitalerhöhung im Januar und die Rückzahlung angedienter Anleihen ging die Nettoverschuldung zurück. Per Ende Quartal beliefen sich die Schulden auf 608,6 Millionen Euro, verglichen mit 797,6 Mio. per Ende 2019.

Zu Beginn des Quartals sei noch eine anfänglich vorsichtige Erholung verzeichnet worden, die durch die Covid-19-Krise drastisch unterbrochen worden sei, schreibt das Unternehmen weiter. Die zweite Hälfte des Monats März sei von einem umso schärferen Nachfragerückgang im Zuge der Pandemie geprägt worden. Das habe deutliche Spuren sowohl beim Volumen als auch bei den Preisen hinterlassen.

Der Nachfragerückgang aus der Automobilindustrie hat sich insbesondere bei den Absatzmengen bei Qualitäts- & Edelbaustahl (-21 Prozent) niedergeschlagen. RSH-Stahl (rost-, säure- und hitzebeständig) und Werkzeugstahl verbuchten Einbussen von 3,2 bzw. 11 Prozent. Geografisch betrachtet sank der Umsatz in allen Regionen und Ländern zweistellig.

Beim Blick auf das Gesamtjahr ist das Management zurückhaltend. Eine verlässliche Schätzung des bereinigten Ebitda sei aufgrund der bestehenden Unsicherheiten zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Prognosen für das Geschäftsjahr seien durch die Covid-19-Krise weiterhin mit einer hohen Unsicherheit behaftet. Frühestens gegen Ende des ersten Halbjahres werde eine «einsetzende graduelle Normalisierung der Nachfrage» erwartet, mit einer «voraussichtlich fortgesetzten Erholung» im zweiten Halbjahr.

Das Hauptaugenmerk liege auf den kurzfristigen Liquiditätssicherungsmassnahmen. Das Unternehmen werde sich verstärkt auf die Umsetzung des Sanierungsplans fokussieren. Im Vordergrund stünden dabei sowohl die Transformation und Sanierung von Ascometal, der Turnaround von Finkl Steel in Nordamerika, die Restrukturierung von Steeltec als auch Personalmassnahmen und operative Verbesserungen bei DEW.

Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat wächst weiter rasant

Der Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat expandiert immer noch rasant. ; Mike Blake / Reuters © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Der Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat expandiert immer noch rasant. ; Mike Blake / Reuters

(dpa)

Der Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat mit veganen Burgern setzt sein rasantes Wachstum auch in der Coronavirus-Krise fort. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um 141% auf 97,1 Mio. Dollar. Dies teilte Beyond Meat am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Zudem schrieb Beyond Meat einen Gewinn von 1,8 Mio. Dollar, im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 6,6 Mio. Dollar angefallen. An der Wall Street waren rote Zahlen und weniger Umsatz erwartet worden. Die Aktie legte nachbörslich deutlich zu. Seit Jahresbeginn ist der Kurs bereits um über 30% gestiegen.

Beyond Meat wurde 2009 gegründet und ist seit Mai 2019 an der Börse. Das Unternehmen stellt Fleischalternativen auf pflanzlicher Basis her - ohne tierische Zutaten. Die Burger bieten inzwischen diverse Fast-Food-Ketten an. Gerade in der Coronavirus-Pandemie bieten Beyond Meat und der Rivale Impossible Foods willkommene Alternativen zur klassischen US-Fleischindustrie, die stark unter der Krise ächzt.

Fleischfabriken grosser Hersteller wie Smithfield oder Tyson Foods gelten als Covid-19-Infektionsherde und mussten pandemiebedingt schliessen. US-Präsident Donald Trump hat bereits das eigentlich für Kriegszeiten vorgesehene Gesetz «Defense Production Act» angewandt, um den Betrieb und die Fleischversorgung aufrechtzuerhalten.

Burger-Mangel in den USA

Dennoch bekommt den Fleischmangel in den USA inzwischen sogar schon die Fast-Food-Branche zu spüren. Die Hamburger-Kette Wendy's bestätigte am Dienstag, dass es in einigen ihrer Schnellrestaurants aufgrund der angespannten Versorgungslage zu Engpässen kommen könne. Vorher hatten Kunden im Internet über Burger-Mangel geklagt.

Laut einem Experten der Investmentbank Stephens waren Rindfleischprodukte zu Wochenbeginn angeblich in 18 Prozent aller US-Filialen von Wendy's komplett ausverkauft. Das zeige eine Auswertung der Online-Menüs. Eine Unternehmenssprecherin machte auf Nachfrage keine konkreten Angaben zur Verfügbarkeit. An der Börse gerieten die Aktien von Wendy's deutlich ins Minus.

Die grosse Einzelhandelskette Costco gab am Montag bekannt, Einkäufe von Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch vorübergehend auf maximal drei Artikel pro Kunden zu begrenzen. Am Freitag hatte bereits der Supermarkt-Riese Kroger auf seiner Internetseite ein eingeschränktes Fleischsortiment eingeräumt. Dem Landwirtschaftsministerium zufolge sind auch die Fleischpreise im Grosshandel schon kräftig angestiegen.

Hochdorf schliesst drei verlustbringende Tochterfirmen

(sda/awp) Der Zentralschweizer Milchverarbeiter Hochdorf setzt die Restrukturierung fort. Drei kleinere Tochtergesellschaften, die in den roten Zahlen stecken, werden geschlossen. Arbeitsplätze in der Schweiz sind davon nicht betroffen.

Man habe keine Käufer für die deutsche Zifru Trockenprodukte sowie die zwei Snapz-Foods-Gesellschaften in der Schweiz und den USA gefunden, welcher die Firmen zu akzeptablen Konditionen haben übernehmen wollen, teilte der angeschlagene Milchverarbeiter am Mittwoch mit. Diese drei Tochtergesellschaften werden deshalb aufgelöst.

Bei Zifru seien knapp 30 Mitarbeiter von der Schliessung betroffen, sagte Hochdorf-Sprecher Christoph Hug auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Die beiden Snapz-Gesellschaften seien bereits inaktiv und hätten keine Angestellten mehr.

Dagegen bleibt die Marbacher Ölmühle GmbH Teil des Hochdorf-Konzerns, obwohl auch sie auf der Verkaufsliste gestanden hatte. Für sie habe man ebenfalls bisher keinen Käufer gefunden, hiess es. Aber: «Bei diesem Unternehmen führten verschiedene Restrukturierungsschritte dazu, dass für das laufende Geschäftsjahr ein knapp positives Resultat erwartet wird.»

Die Hochdorf-Gruppe hatte am 8. Juli 2019 die Aufgabe des Geschäftsbereichs Cereals & Ingredients bekanntgegeben, dem die vier oben genannten Tochterfirmen angehören. Dieser Geschäftsbereich hätte ursprünglich als milchunabhängiges Standbein aufgebaut werden sollen, werde aber mangels kritischer Grösse und Skalierbarkeit aufgegeben, hiess es damals.

Adecco Schweiz erhält neue Chefin

(awp/sda) Der Schweizer Ableger des Personaldienstleisters Adecco Group erhält eine neue Chefin: Monica Dell'Anna übernimmt ab dem 1. Juni die Aufgabe von Nicole Burth, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Burth war laut den Angaben 15 Jahre lang für Adecco tätig und führte die Ländergesellschaft seit September 2015. Sie habe sich entschieden, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ihre Verdienste werden verdankt.

Ihre Nachfolgerin Dell'Anna hat gemäss Communiqué breite Branchenerfahrung im Bereich Telekommunikation, Energie und Medien und lebt seit fast 20 Jahren in der Schweiz. Sie bringe die idealen Voraussetzungen mit, um die Adecco Gruppe Schweiz und damit auch den österreichischen Ableger «in der aktuellen digitalen Transformationsphase» zu führen, so die Mitteilung.

Die Adecco Gruppe Schweiz beschäftigt gut 600 Mitarbeiter und verhilft laut eigenen Angaben jährlich rund 22'000 Fachkräften zu neuen beruflichen Aufgaben.

Dell'Anna übernimmt die Leitung in einer schwierigen Zeit. Im ersten Quartal ging der Umsatz (bereinigt) um 11 Prozent zurück und im April stand dann wegen des Corona-Lockdowns ein Minus von 30 bis 40 Prozent zu Buche.

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